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	<title>Bergzeit Blog &#187; Alpin</title>
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	<description>Outdoor, Alpines, Testberichte und Reisen</description>
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		<title>Zweimal durch die Monte-Rosa-Ostwand mit Ski</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Apr 2013 14:48:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Franz Mösbauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alpin]]></category>
		<category><![CDATA[Slider]]></category>
		<category><![CDATA[Marinelli Couloir]]></category>
		<category><![CDATA[Monte Rosa]]></category>
		<category><![CDATA[Ostwand]]></category>
		<category><![CDATA[Ski extrem]]></category>
		<category><![CDATA[Wallis]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><p>Originaltext im <a href="http://blog.bergzeit.de">Bergzeit Blog</a>:</p><p>Träume sind da, um sie zu leben. Wie sich aus einem unwirklichen Bild aus der Kindheit ein Traum formt, der schließlich in Erfüllung geht, beschreibt Franz Mösbauer in seinem Bericht über eine <a href="http://www.bergzeit.de/skisport.html" target="blank" titel="Skiausrüstung bei bergzeit.de">Skiabfahrt</a> durch die Ostwand des Monte Rosa. </p></p><p>Dir gefällt der Bergzeit RSS Feed? Abonniere ihn doch und empfehle ihn weiter!</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Originaltext im <a href="http://blog.bergzeit.de">Bergzeit Blog</a>:</p><p>Die <a title="Tourenführer bei bergzeit.de" href="http://www.bergzeit.de/fuehrer.html" target="_blank">alpine Bibliothek</a> meiner Eltern beinhaltet unter anderem ein Buch mit dem romantischen Titel „Hüttenzauber“, in dem verschiedene Hütten im Alpenraum beschrieben werden. So auch das <em>Rifugio Zamboni-Zappa</em> am Fuße der gewaltigen Monte-Rosa-Ostwand. Mit dabei ist ein Bild, das die Erstbefahrung der Ostwand mit Ski dokumentiert. Als kleiner Bub war dies für mich eine ganz andere Welt. Aber das Bild hat sich über die Jahre eingeprägt und formte sich zu einem Traum.</p>
<p>Viele Jahre später sitzen wir an einem Allgäuer <a title="Alles für die Outdoor-Küche bei bergzeit.de" href="http://www.bergzeit.de/outdoorkueche.html" target="_blank">Küchentisch</a> und planen das Wochenende. Verschiedene Skiziele stehen im Raum bis die Entscheidung auf die Monte-Rosa-Ostwand fällt. Die ersten Zweifel an dieser Entscheidung kommen auf, als wir spätabends bei strömendem Regen am Comer See in einer Pizzaria sitzen. Irgendwann vor Mitternacht stehen wir am Liftparkplatz in Macugnaga mit einem Bier in der Hand – und es regnet noch immer. Abgesehen vom Bier, nicht gerade die besten Voraussetzungen für eine der größten Wände der Alpen.</p>
<p><img class="aligncenter size-large wp-image-30321" alt="Monte Rosa Ostwand | am Wandfuß" src="http://blog.bergzeit.de/blog/wp-content/uploads/2013/04/rosaost_1-1024x488.jpg" width="640" height="305" /></p>
<p>Auch am nächsten Tag in der Früh zeigt sich das Wetter von seiner bedeckten Seite. Leise verflucht jeder den Wetterbericht. Doch bald schimmern rosa gefärbte Gipfel durch die Nebeldecke, die sich rasch auflöst und den Blick auf die gewaltige Wand freigibt. Sofort wird es hektisch. Jeder packt voll motiviert seinen <a title="Kletterrucksäcke bei bergzeit.de" href="http://www.bergzeit.de/kletterrucksack.html" target="_blank">Rucksack</a>, um so schnell wie nur möglich los zu kommen.</p>
<p><img class="aligncenter size-large wp-image-30322" alt="Marinelli-Biwak | Mitternachtssnack" src="http://blog.bergzeit.de/blog/wp-content/uploads/2013/04/rosaost2-1024x488.jpg" width="640" height="305" /></p>
<p>Trotz des verspäteten Starts sitzen wir zu Mittag vor dem <em>Marinelli-Biwak</em>, das auf ca. 800 Meter Wandhöhe liegt. Den Nachmittag über wollen wir gemütlich vor der Hütte in der Sonne liegen. Das geht die erste halbe Stunde gut, danach wird es neblig und kühl. Dafür passt das Animationsprogramm in Form von <a title="LVS und Sicherheitsausrüstung bei bergzeit.de" href="http://www.bergzeit.de/sicherheit.html" target="_blank">Lawinen</a>, die ab dem späten Vormittag die Ostwand hinunter donnern. Beinahe spülen sie drei Skifahrer mit, die sich reichlich spät in der Abfahrt befinden. Für uns ist klar, dass wir spätestens um 8 Uhr vom Silbersattel abfahren wollten. Bis dorthin rechnen wir maximal vier Stunden plus Reserve. Also Wecker auf 2 Uhr und ab in die Schlafsäcke.</p>
<p><img class="aligncenter size-large wp-image-30323" alt="Ambiente Ostwand" src="http://blog.bergzeit.de/blog/wp-content/uploads/2013/04/rosaost3-1024x488.jpg" width="640" height="305" /></p>
<p>Nach dem üblichen Mitternachtssnack geht es raus in die kühle Nacht. Vollkommene Stille. Es ist zwar noch nicht optimal durchgefroren, aber ein Großteil der Abstrahlung erfolgt noch. Beim Aufstieg durch das <em>Marinelli-Couloir</em>, entlang der geplanten Abfahrtslinie, erwarten uns kaum schwierige Passagen und mit den ersten Sonnenstrahlen erreichen wir die oberen Hänge. Abgesehen von der zunehmenden Höhe in Kombination mit der fehlenden Akklimatisierung können wir den Aufstieg voll genießen &#8211; zumal uns die Dimensionen in dieser Wand fast erschlagen. Früher als Gedacht sitzen wir oben am Grat und genießen das Walliser Panorama.</p>
<p><img class="aligncenter size-large wp-image-30324" alt="Silbersattel" src="http://blog.bergzeit.de/blog/wp-content/uploads/2013/04/rosaost4-1024x488.jpg" width="640" height="305" /></p>
<p>Alleine mach ich mich noch schnell auf den Weg zur <em>Dufourspitze</em> und bald darauf treffen wir uns wieder am Silbersattel. Ich versuche noch meinen Puls vom Gipfelsprint runterzubekommen, während Flo schon mit den <a title="Freerideski bei bergzeit.de" href="http://www.bergzeit.de/freerideski.html" target="_blank">Skiern</a> scharrt. Vor uns liegt eine Abfahrt von über 3.500 Höhenmetern, die Großteils über ein Gelände verläuft, das kaum Fehler zulässt. Die ersten 100 Meter der Einfahrt gestalteten sich richtig unangenehm. Bis auf maximal zwei Meter ist der obere Teil blank. Danach wird der Schnee griffiger und die Schwünge zunehmend lockerer. Schnell gewöhnen wir uns an die Steilheit und es kommt immer mehr Sicherheit auf. Durch die labile Wetterlage bildet sich im mittleren Wanddrittel ein Wolkenband, das der Abfahrt doch wieder eine gewisse Würze verleiht.</p>
<p><img class="aligncenter size-large wp-image-30325" alt="Wandmitte | Einfahrt" src="http://blog.bergzeit.de/blog/wp-content/uploads/2013/04/rosaost5-1024x488.jpg" width="640" height="305" /></p>
<p>Prinzipiell kann durch das zentrale Couloir direkt bis zum Wandfuß abgefahren werden. Da wir aber noch Material im Biwak deponiert haben, folgen wir unseren Aufstiegsspuren, sammeln alles ein und fahren vom Biwak entlang des Aufstiegs ins Tal.</p>
<p><img class="aligncenter size-large wp-image-30326" alt="Wandmitte | Finale" src="http://blog.bergzeit.de/blog/wp-content/uploads/2013/04/rosaost6-1024x488.jpg" width="640" height="305" /></p>
<p>Am Wandfuß kommt schließlich eine große Gelassenheit auf &#8211; und Freude, dieses Abenteuer so gut überstanden zu haben. Auch wenn man meint, alles im Griff zu haben, können kleine Fehler schwerwiegende Folgen haben. Trotzdem nehmen wir dieses Risiko immer wieder in Kauf, weil das Erlebte alles andere überragt. Und, um Träume zu erfüllen.</p>
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			<media:title type="html">Monte Rosa Ostwand &#124; am Wandfuß</media:title>
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			<media:title type="html">Marinelli-Biwak &#124; Mitternachtssnack</media:title>
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			<media:title type="html">Ambiente Ostwand</media:title>
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			<media:title type="html">Silbersattel</media:title>
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			<media:title type="html">Wandmitte &#124; Einfahrt</media:title>
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			<media:title type="html">Wandmitte &#124; Finale</media:title>
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		<title>Pinzgau: Entschleunigte Skitour ins Trattenbachtal</title>
		<link>http://blog.bergzeit.de/30176/alpin/pinzgau-entschleunigte-skitour-ins-trattenbachtal</link>
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		<pubDate>Thu, 18 Apr 2013 13:31:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin Thoma-Bregar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alpin]]></category>
		<category><![CDATA[Outdoor]]></category>
		<category><![CDATA[Scott]]></category>
		<category><![CDATA[Skitour]]></category>
		<category><![CDATA[Winter]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><p>Originaltext im <a href="http://blog.bergzeit.de">Bergzeit Blog</a>:</p><p>Das Trattenbachtal im Pinzgau liegt versteckt und fein in den Kitzbüheler Alpen. Hier finden Skitourengeher Einsamkeit und jede Menge Schnee bis weit ins Frühjahr hinein.  </p></p><p>Dir gefällt der Bergzeit RSS Feed? Abonniere ihn doch und empfehle ihn weiter!</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Originaltext im <a href="http://blog.bergzeit.de">Bergzeit Blog</a>:</p><p>Es ist zu schön, um wahr zu sein. Der Hochnebel hat sich verzogen, der Himmel strahlt hellblau. Frau Holle hat eine feine Schicht Neuschnee spendiert und weit breit ist niemand zu sehen. Nicht mal eine Spur zieht sich durch die Winterlandschaft. „Gehen die Leute bei Euch keine <a title="Skitourenausrüstung bei bergzeit.de" href="http://www.bergzeit.de/skitour.html" target="_blank">Skitouren</a>“, frage ich meinen Begleiter Hans-Peter Kreidl. „Doch. Aber hier oben erst Mitte oder Ende April, je nach Schneelage und wenn man möglichst weit mit dem Auto die Forststraße rauf fahren kann.“ Verstehe. Oder auch nicht. Was sind schon zwanzig Minuten auf einem breiten Weg, wenn man dafür Powder und unberührte Hänge vom Feinsten hat?</p>
<div id="attachment_30181" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-30181" alt="Die Tour beginnt zeimlich flach, erst auf einer Forststraße, dann im Gelände." src="http://blog.bergzeit.de/blog/wp-content/uploads/2013/04/Foto2-300x225.jpg" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Die Tour beginnt zeimlich flach, erst auf einer Forststraße, dann im Gelände.</p></div>
<p>Ich habe mich im Pinzgau, in Neukirchen am Großvenediger mit Hans-Peter verabredet. Über sein Projekt <a title="Skitourenwinter" href="http://www.skitourenwinter.at" target="_blank" rel="nofollow">Skitourenwinter.at</a> bietet der 39-Jährige verschiedene Skitourenevents an, vom Ladies Camp bis zur Mehrtagestour. Sogar Skiwochenenden für Hundehalter hat er im Angebot. Hans-Peter, den alle nur HP nennen, ist von Kindes Beinen an in den Bergen unterwegs. Etwas Schöneres als seine heimatliche Bergwelt gibt es für ihn nicht und ein bisschen was davon will er mir heute zeigen.</p>
<div id="attachment_30182" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-30182" alt="Das Trattenbachtal mit der Almhütte (vorne im Bild). " src="http://blog.bergzeit.de/blog/wp-content/uploads/2013/04/Foto3-300x225.jpg" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Das Trattenbachtal mit der Almhütte (vorne im Bild).</p></div>
<p><b style="font-family: GentiumBookBasicRegular, Georgia, Palatino, 'Times New Roman', 'Hoefler Text', Baskerville, serif; font-size: 1.2em; line-height: 1.4em;">Basecamp Bilderbuchalm</b></p>
<p>Auf einer schmalen Teerstraße fahren wir zunächst mit dem Auto zum Berggasthaus Rechtegg (1.287 Meter) hinauf. Ein Stück oberhalb parken wir und schlüpfen in die <a title="Skitourenbindungen bei bergzeit.de" href="http://www.bergzeit.de/tourenbindungen.html" target="_blank">Skibindungen</a>. Die <a title="LVS-Geräte bei bergzeit.de" href="http://www.bergzeit.de/lvs-geraete.html" target="_blank">LVS-Geräte</a> haben wir schon an und schalten sie nur noch ein. Unser Ziel: das Trattenbachtal. Gemächlich gehen wir das erste Stück über den fast ebenen Forstweg dahin. Mit von der Partie ist HP’s Hund Aiko, der munter vor uns her trabt. Schließlich biegen wir links ins Gelände ab. Hans-Peter geht vorweg und spurt, ich folge ihm und kann mich gar nicht satt sehen an der Umgebung.</p>
<div id="attachment_30179" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-30179 " alt="Die Trattenbachalm ist Ausgangspunkt für viele Skitouren." src="http://blog.bergzeit.de/blog/wp-content/uploads/2013/04/Foto-300x225.jpg" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Die Trattenbachalm ist Ausgangspunkt für viele Skitouren.</p></div>
<p>Das Gelände wird langsam steiler und ich muss etwas mehr schnaufen. Unser erstes Ziel ist die 1.718 Meter hoch gelegene Trattenbachalm. Sie gehört der Familie von Hans-Peter. Schon als Kind war er im Sommer immer heroben bei den Großeltern. Mittlerweile nutzt er die Hütte in den Wintermonaten als Basecamp für den Skitourenwinter. Als sich hinter einem kleinen Buckel das Tal vor uns auftut und ich die urige Alm sehe, weiß ich auch warum: es gibt keinen besseren Platz, um Leuten das Skitourengehen näher zu bringen.</p>
<div id="attachment_30177" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-30177" alt="Weit und breit sind keien anderen Tourengeher unterwegs." src="http://blog.bergzeit.de/blog/wp-content/uploads/2013/04/Foto-1-300x225.jpg" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Weit und breit sind keien anderen Tourengeher unterwegs.</p></div>
<p><span style="font-size: 13px; line-height: 19px;">Die Idee für seinen Skitourenwinter kam dem Neukirchner, weil er immer wieder von Leuten angesprochen wurde: Sie würde ja gerne eine Skitour gehen, aber sie wüssten nicht wie und wo. Also gründete er seine Tourenplattform. Dass der Sport so viele Anhänger findet, wundert HP nicht. „Das hat sicher auch mit dem Trend zur Entschleunigung zu tun und dass die Menschen sich wieder mehr bewegen wollen. Und wenn man am Vormittag eine Tour geht und am Nachmittag im Büro sitzt, dann wirkt das nach.“</span></p>
<h3><b>Viele Skitouren-Gipfel auf einen Haufen</b></h3>
<div id="attachment_30178" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-30178" alt="Im Süden breiten sich die Gipfel der Hohen Tauern mit dem Großvenediger aus." src="http://blog.bergzeit.de/blog/wp-content/uploads/2013/04/Foto-2-300x225.jpg" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Im Süden breiten sich die Gipfel der Hohen Tauern mit dem Großvenediger aus.</p></div>
<p>Bei der Trattenbachalm hinterlegt Hans-Peter schnell den Hüttenschlüssel, bevor wir weiter gehen. So ein Tag muss ausgenutzt werden, Büronachmittag hin oder her. Man kann von der Alm zum Beispiel auf den Steinkogel (2.299 Meter) oder das Kröndlhorn (2.444 Meter) aufsteigen. Wir marschieren einfach ein Stück ins Tal hinein und dann links den Hang Richtung Laubkogel-Gipfel (2.317 Meter) hinauf. Der Blick auf die Hohen Tauern, die sich gen Süden ausbreiten, ist der Hammer. Zur Alm zurück fliegen wir durch feinsten Pulverschnee. Auch wenn die Sonne mit aller Kraft scheint, hat die Kälte der letzten Wochen die weiße Pracht bestens konserviert. Viel zu schnell sind wir unten. Zur Belohnung gibt’s ein Weißbier-Hollunder-Radler auf der sonnigen Hüttenbank. Im Sommer wird die Trattenbachalm bewirtschaftet und ist nicht nur für Wanderer sondern auch für Mountainbiker ein beliebtes Ziel. Ich war auf jeden Fall nicht das letzte Mal hier.</p>
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			<media:title type="html">Die Tour beginnt zeimlich flach, erst auf einer Forststraße, dann im Gelände.</media:title>
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			<media:title type="html">Das Trattenbachtal mit der Almhütte (vorne im Bild).</media:title>
			<media:description type="html">Das Trattenbachtal mit der Almhütte (vorne im Bild).</media:description>
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			<media:title type="html">Im Süden breiten sich die Gipfel der Hohen Tauern mit dem Großvenediger aus.</media:title>
			<media:description type="html">Im Süden breiten sich die Gipfel der Hohen Tauern mit dem Großvenediger aus.</media:description>
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		<title>Tegelberg 24h Skitouren-Challenge</title>
		<link>http://blog.bergzeit.de/29858/alpin/tegelberg-24h-skitouren-challenge</link>
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		<pubDate>Thu, 18 Apr 2013 09:45:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Hahn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alpin]]></category>
		<category><![CDATA[24h]]></category>
		<category><![CDATA[Challenge]]></category>
		<category><![CDATA[Dynafit]]></category>
		<category><![CDATA[Ortovox]]></category>
		<category><![CDATA[Skitouren]]></category>
		<category><![CDATA[Tegelberg]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><p>Originaltext im <a href="http://blog.bergzeit.de">Bergzeit Blog</a>:</p><p>Rund um die Uhr waren die Teilnehmer der 24h Tegelberg Challenge auf der <a href="http://www.bergzeit.de/skitour.html" target="blank" titel="Skitourenausrüstung bei bergzeit">Skitouren</a>strecke am Schwangauer Hausberg unterwegs - für einen guten Zweck und gegen den inneren Schweinehund. Ein wirklich gelungenes Event, das nächstes Jahr auf seine Fortsetzung wartet.</p></p><p>Dir gefällt der Bergzeit RSS Feed? Abonniere ihn doch und empfehle ihn weiter!</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Originaltext im <a href="http://blog.bergzeit.de">Bergzeit Blog</a>:</p><p><span style="font-family: Arial, Helvetica, Verdana, 'Gill Sans', sans-serif; font-size: 13px; line-height: 19px;">Vom 16. auf den 17. März 2013 fand erstmalig ein </span>24-Stunden-Skitouren-Rennen am Tegelberg<span style="font-family: Arial, Helvetica, Verdana, 'Gill Sans', sans-serif; font-size: 13px; line-height: 19px;"> statt. Ziel war es, als Einzelkämpfer, 2er-, 4er- oder 8er-Team möglichst viele Höhenmeter in 24 Stunden zu absolvieren. Die Strecke führte von der Talstation über </span>3,2 Kilometer und 870 Höhenmeter<span style="font-family: Arial, Helvetica, Verdana, 'Gill Sans', sans-serif; font-size: 13px; line-height: 19px;"> steil zum Tegelberghaus nach oben. Im Fokus der circa 140 Teilnehmer stand nicht nur die sportlich Leistung, sondern vor allem der Charity-Gedanke: Pro gelaufenem Aufstieg wurde ein gewisser Betrag von den Sponsoren an die <em>Nepalhilfe Allgäu</em> und <em>Orizont</em>, einem Hilfsprojekt für rumänische Waisenkinder, gezahlt. Insgesamt wurden so rund </span>1.500 Euro<span style="font-family: Arial, Helvetica, Verdana, 'Gill Sans', sans-serif; font-size: 13px; line-height: 19px;"> erlaufen.</span></p>
<p>Bereits im Januar wurde ich auf die Tegelberg 24-Stunden-Challenge im Internet aufmerksam und sofort war klar: Da muss ich mitmachen! Mich reizte vor allen Dingen die sportliche Herausforderung, aber da man gleichzeitig noch etwas für einen guten Zweck tut, war ich wirklich begeistert. Ich aktivierte einen Freund und wir meldeten uns als Zweierteam an.</p>
<h3>24 Stunden auf Tourenski</h3>
<p><span style="font-family: Arial, Helvetica, Verdana, 'Gill Sans', sans-serif; font-size: 13px; line-height: 19px;">Am 16. März starteten wir von München aus in Richtung Tegelberg und überlegten uns während der Anfahrt, wie wir die ganze Sache angehen sollten. Und welche konditionellen „Tiere“ würden wir dort wohl antreffen? An der Talstation der Tegelbergbahn angekommen, sahen wir einige Teilnehmer in Rennanzügen &#8211;  aber mindestens genauso viele Skitourengeher mit einer Otto-Normalausrüstung. Angemeldet waren wir bereits und so holten wir unsere Startnummer ab und bekamen noch vier Trinkflaschen geschenkt. Bei einer</span><strong style="font-family: Arial, Helvetica, Verdana, 'Gill Sans', sans-serif; font-size: 13px; line-height: 19px;"> Startgebühr von 69 Euro</strong><span style="font-family: Arial, Helvetica, Verdana, 'Gill Sans', sans-serif; font-size: 13px; line-height: 19px;"> für ein Zweierteam, inklusive Vollverpflegung, ist das wirklich in Ordnung.</span></p>
<p>Um 12:30 Uhr sollte der Startschuss fallen und ich war als Startläufer an der Reihe. Leicht nervös ging ich einige Minuten vor dem Start in Position und wartete darauf, dass es losging. Unser Plan war, nicht sofort Vollgas zu geben sondern erst einmal die Strecke kennenzulernen. Schließlich lagen noch 24 Stunden vor uns.</p>
<div id="attachment_29862" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-29862 " title="Nach dem Start" alt="Nach dem Start" src="http://blog.bergzeit.de/blog/wp-content/uploads/2013/04/1-300x225.jpg" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Nach dem Start</p></div>
<p>Nach dem Startschuss zog sich das Feld relativ schnell auseinander und man sah, wie ein paar Profis davon zogen. Nach ein paar hundert Metern wurde die Strecke steiler, was mir wirklich zu Gute kam. Ich konnte mein eigenes Tempo finden und merkte, dass ich gar nicht schlecht vorwärts kam. In knapp einer Stunde war ich bereits als einer der ersten zehn Läufer oben angekommen. Sofort hieß es abfellen und die <a title="Tourenski bei bergzeit.de" href="http://www.bergzeit.de/tourenski.html" target="_blank">Ski</a> den Berg runterdrücken. Gut fünf Minuten später stand ich unten in der Wechselzone und übergab meinem Partner den <a title="Rucksäcke bei bergzeit.de" href="http://www.bergzeit.de/rucksaecke.html" target="_blank">Rucksack</a> mit unserer Startnummer. Die Erholungspausen in einem Zweierteam sind nicht besonders groß und so ging mit der Sonne auch langsam meine Motivation unter. Zwischen den Anstiegen wurden wir prima mit warmen Getränken, verschiedenen Nudeln, Suppe und Süßkram versorgt. Leider gab es kein Zelt oder eine Hütte, in der man hätte schlafen und sich richtig aufwärmen können und so musste ich nachts bei eisigen Temperaturen in unserem Auto vor mich hin frieren. Kälte und Ermüdung bescherten mir mitten in der Nacht ein besonders großes Motivationstief: Ich quälte mich nur noch den Berg hinauf. Die Strecke war mittlerweile extrem vereist und an einigen Stellen fast nur noch mit Harscheisen zu begehen. Aber als die Sonne wieder aufging, stieg auch die Motivation. Ich wurde wieder schneller. Bereits die ersten Sonnenstrahlen reichten aus, um die Strecke auch ohne <a title="Harscheisen und Bindungszubehör bei bergzeit.de" href="http://www.bergzeit.de/bindungszubehoer-skitour.html" target="_blank">Harscheisen</a> wieder gut begehbar zu machen. Am Ende meines finalen Anstiegs freute ich mich, dass es fast vorbei war und ich genoss die letzte Abfahrt hinunter ins Tal.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Mit knapp <strong>15.500 Höhenmetern</strong> belegten wir unter den Zweierteams den zweiten Platz. In jeden Fall war es ein tolles Ereignis mit vielen positiven Aspekten und nur kleinem Optimierungsbedarf. Ich kann lediglich jeden dazu auffordern, nächstes Jahr an diesem Event teilzunehmen. Es war wirklich eine Quälerei &#8211; die uns aber auch viel Spaß gemacht hat!</p>
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			<media:title type="html">Nach dem Start</media:title>
			<media:description type="html">Nach dem Start, Quelle: Sigi Bullig</media:description>
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		<title>Mein erster Klettersteig am Grünstein – auch 74-Jährige schaffen das!</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Apr 2013 09:23:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea Obele</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alpin]]></category>
		<category><![CDATA[Grünstein]]></category>
		<category><![CDATA[Isidor-Klettersteig]]></category>
		<category><![CDATA[Klettersteig]]></category>
		<category><![CDATA[Klettersteigschule]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><p>Originaltext im <a href="http://blog.bergzeit.de">Bergzeit Blog</a>:</p><p>Mit wackligen Knien stand ich hoch über dem Königssee, um am Grünstein mein „erstes Mal” im<a href="http://www.bergzeit.de/klettersteig.html" target="blank" Titel="Klettersteig-Ausrüstung bei bergzeit.de">Klettersteig</a> zu erleben. Nachdem der Spaß die erste Angst in Luft auflöste, traf ich einen 74-Jährigen, der im Steig ebenfalls seine Premiere feierte.</p></p><p>Dir gefällt der Bergzeit RSS Feed? Abonniere ihn doch und empfehle ihn weiter!</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Originaltext im <a href="http://blog.bergzeit.de">Bergzeit Blog</a>:</p><p>Die Gelegenheit, meinen ersten Klettersteig in Begleitung eines Bergführers begehen zu können, konnte ich nicht ausschlagen. Jetzt steh ich da – etwa acht Meter hoch über dem Boden in der leichteren Variante (Isidor) des <a title="Website des Klettersteiges Grünstein" href="www.klettersteig-gruenstein.de" target="_blank" rel="nofollow">Grünstein-Klettersteiges</a> unweit von Schönau am Königssee im Berchtesgadener Land – und habe „Schwammerl in den Knien”. Mit zittrigen Beinen frage ich mich, was ich hier eigentlich mache. Egal, runter ist sowieso keine Option mehr, schließlich ist der Bergführer schon voraus gestiegen und wartet,  dass ich ihm folge. Das Seil, das er „als doppelten Boden” zusätzlich zu meinem <a title="Klettersteigsets bei bergzeit.de" href="http://www.bergzeit.de/klettersteigset.html" target="_blank">Klettersteigset</a> an meinem Gurt befestigt hat, stützt meine Psyche ungemein &#8211; einfach nur, weil es da ist.</p>
<p>Gebraucht wird es übrigens den ganzen Vormittag nicht. Denn: irgendwann macht es im Kopf „Klick” und dann sogar enormen Spaß, sich die richtigen Tritte und Griffe am Fels zu suchen. „Jeder kann einen leichten Klettersteig gehen,” ist sich mein Führer sicher. „Eine gewisse Grundkondition, Koordination und Schwindelfreiheit sind allerdings Voraussetzung”. Schwindelig kann einem schon Mal werden, wenn man kurz den Ausblick Richtung Königssee genießt. Der ansonsten sehr „grüne” Klettersteig führt mit einer kurzen Seilbrücke über eine Mini-Schlucht und teils über Eisentritte steil bergan. Auch ein paar erdige Passagen sind zu überwinden.</p>
<div id="attachment_29093" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-29093" alt="Am Einstieg zum Klettersteig kann man sich genau darüber informieren, auf welche Strecke man sich einlässt." src="http://blog.bergzeit.de/blog/wp-content/uploads/2013/03/DSC04664-1-300x225.jpg" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Am Einstieg zum Klettersteig kann man sich genau darüber informieren, auf welche Strecke man sich einlässt.</p></div>
<p>Ratsch, ratsch, ratsch – allmählich geht einem das abwechselnde Aus- und Einhaken der <a title="Klettersteigkarabiner bei bergzeit.de" href="http://www.bergzeit.de/klettersteigkarabiner.html" target="_blank">Sicherungskarabiner</a> in das Stahlseil am Fels in Fleisch und Blut über. Wie von alleine finden die Füße jetzt ihren Stand. Auf unserem Weg nach oben überholen wir einen älteren Herrn, der mit seinem Guide gerade Pause macht. Gezwungenermaßen quasi: „Ich hatte ja keine Vorstellung davon, dass der Klettersteig so lang ist. Mein Bergführer hat mich aber sehr motiviert, der macht das super,” erzählt der 74-Jährige (!), den es schon länger Hoch hinaus zieht und der heute, genau wie ich, seinen ersten Klettersteig bestreitet. „Respekt”, denk ich mir und bin froh, selbst schon erste Erfahrungen in der Kletterhalle gesammelt zu haben. Immer höher geht es die „Via Ferrata”, wie Klettersteige auch genannt werden, hinauf und ich merke, dass ich mich endlich richtig eingefunden habe.</p>
<h3>Klettern hoch über dem Königssee</h3>
<p>Fast zu schnell ist auf einmal der Klettersteig vorbei. &#8220;Geschafft&#8221; denke ich und atme lautstark durch. Dann sehe ich, dass das anstrengendste Stück – der sich ziehende Aufstieg über einen schmalen Bergsteig in praller Sonne – doch noch vor mir liegt. Entlohnt werde ich mit atemberaubenden Ausblicken auf den Watzmann, der wie zum Greifen nahe scheint und sich heute ausnahmsweise nicht hinter Wolken verbirgt.</p>
<div id="attachment_29095" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-29095" alt="Der sehr „grüne” Klettersteig bietet auch durchaus felsige, steile Passagen, die nicht immer so schön mit Stahlstufen versichert sind wie hier." src="http://blog.bergzeit.de/blog/wp-content/uploads/2013/03/IMG_3338-300x224.jpg" width="300" height="224" /><p class="wp-caption-text">Der sehr „grüne” Klettersteig bietet auch durchaus felsige, steile Passagen, die nicht immer so schön mit Stahlstufen versichert sind wie hier.</p></div>
<p>Endlich sind wir am Gipfel, Brotzeit und Gipfelbier in der Grünstein-Hütte sind redlich verdient. Als wir uns nach einer langen Pause gerade verabschieden wollen, treffen wir wieder auf den 74-Jährigen. Er berichtet erschöpft über kleine Blessuren wie Blasen an den Händen, einer Schürfwunde am Schienbein und prophezeit sich selbst einen Muskelkater. Aber Spaß hat’s trotz der Anstrengung schon gemacht, oder? „Ja!”, so antwortet der fitte Mittsiebziger voller Inbrunst. „Das Schönste war, über die Schwierigkeit wegzukommen. Schwer ist nur der Anfang, am Schluss hat es viel Spaß gemacht. Auch, weil man den Königssee mal aus einer anderen Perspektive sehen konnte.”</p>
<p>Allein in einen Klettersteig – das würde er allerdings doch keinem raten, der unerfahren ist. Unsere Bergführer nicken zustimmend und ergänzen noch, wie dumm und unverantwortlich es sei, ohne die richtige Ausrüstung (Klettersteigset, <a title="Klettersteighelme bei bergzeit.de" href="http://www.bergzeit.de/klettersteighelm.html" target="_blank">Helm</a>) einen Kettersteig zu begehen. Auch sei es wichtig, das Wetter gut zu beobachten. Wie wichtig, zeigt ein Pressebericht der Bergwacht eine Woche nach meiner Tour: Eine Gruppe holländischer Soldaten wurde im Grünstein-Klettersteig von einem Gewitter überrascht  und glatt vom Blitz getroffen. Das Stahlseil wirkte ähnlich wie ein Blitzableiter. Gott sei Dank ist keinem etwas schwerwiegendes passiert.</p>
<p>Alarmierend sind übrigens die Unfallzahlen beim Klettersteiggehen. So zeigt eine Statistik des Alpenvereins eine Verdreifachung der Meldequote seit 2002. Dabei machen so genannte „Blockierungen&#8221; den Hauptanteil aus – also Notsituationen, in denen die Betroffenen nicht mehr vor und nicht mehr zurück können und deshalb gerettet werden müssen.  Eine ehrliche Selbsteinschätzung und die entsprechende Auswahl der Tourenziele seien daher besonders wichtig, raten die Experten.</p>
<p>Erste Erfahrungen im Klettersteig sammelt man am besten bei Einsteigerkursen des DAV oder mit ausgebildeten Bergführern, zum Beispiel unter  <a title="Einsteigertouren für Klettersteige" href="www.outdoor-club.de" target="_blank" rel="nofollow">www.outdoor-club.de</a>. In Berchtesgaden gibt es zudem die erste Salewa Klettersteigschule  <a title="Klettersteigschule" href="www.klettersteigschule.de" target="_blank" rel="nofollow">www.klettersteigschule.de</a> . Bergführer kann man unter <a title="Bergführer in Berchtesgaden" href="www.berchtesgadener-bergfuehrer.de" target="_blank" rel="nofollow">www.berchtesgadener-bergfuehrer.de</a> finden.</p>
<p><strong>Info:</strong> Der Grünstein-Klettersteig in Schönau am Königsee ist in der Saison 2013 seit dem <strong>15. April</strong> geöffnet. Mehr unter www.klettersteig-gruenstein.de.</p>
<div>
<div id="attachment_29096" class="wp-caption alignleft" style="width: 736px"><img class="size-full wp-image-29096" alt="Ziemlich voll kann es in der Isidor-Variante des Grünstein-Klettersteigs werden." src="http://blog.bergzeit.de/blog/wp-content/uploads/2013/03/IMG_3345.jpg" width="726" height="564" /><p class="wp-caption-text">Ziemlich voll kann es in der Isidor-Variante des Grünstein-Klettersteigs<br />werden.</p></div>
</div>
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		<title>By fair means: Eine lange Radtour ins Karwendel</title>
		<link>http://blog.bergzeit.de/28966/alpin/by-fair-means-eine-lange-radtour-ins-karwendel</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Apr 2013 11:26:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Arnold Zimprich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alpin]]></category>
		<category><![CDATA[Birkkarspitze]]></category>
		<category><![CDATA[By fair means]]></category>
		<category><![CDATA[Karwendel]]></category>
		<category><![CDATA[Radfahren]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><p>Originaltext im <a href="http://blog.bergzeit.de">Bergzeit Blog</a>:</p><p>Die Westliche Ödkarspitze zum Sonnenaufgang, von Königsdorf aus und by fair means: Wie es ist, wenn man um halb ein Uhr Nachts mit dem Bike Richtung Karwendel aufbricht, weiß Bergzeit-Bloger Arnold Zimprich. Und auch, was es heißt 13 Stunden unterwegs zu sein. </p></p><p>Dir gefällt der Bergzeit RSS Feed? Abonniere ihn doch und empfehle ihn weiter!</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Originaltext im <a href="http://blog.bergzeit.de">Bergzeit Blog</a>:</p><p dir="ltr">Ich bin nervös, kann nur schwer einschlafen. Nervös vor lauter Vorfreude, denn bald geht es endlich einmal wieder los &#8211; von Königsdorf Richtung Süden. Mein Ziel: Zum Sonnenaufgang den Gipfel der Westlichen Ödkarspitze im Karwendel erreichen, An- und Rückfahrt mit dem <a title="Radsportausrüstung bei bergzeit.de" href="http://www.bergzeit.de/radsport.html" target="_blank">Rad</a>.</p>
<div id="attachment_28968" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-28968 " title="Karwendel by fair means:  Im Fahren schieße ich ein Bild des Treibhaus-Biergartens. " alt="Karwendel by fair means: Im Fahren schieße ich ein Bild des Treibhaus-Biergartens. " src="http://blog.bergzeit.de/blog/wp-content/uploads/2013/03/P7140006-300x225.jpg" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Lichter in der Nacht: Im Fahren schieße ich ein Bild des Treibhaus-Biergartens.</p></div>
<p dir="ltr">Eine halbe Stunde vor Mitternacht klingelt mich das Handy nach drei Stunden Dösen endlich aus den warmen Federn, mit einem Sprung bin ich auf den Beinen. Ich mache die Tour nicht das erste Mal, trotzdem bin ich innerlich ein wenig unruhig. Wird alles gut gehen? Werde ich Pannen haben? Spielt das Wetter mit? Und vor allem: Schaffe ich das überhaupt?</p>
<p dir="ltr">Am Abend vorher habe ich mein Rad im Keller bereits vorbereitet. Ich fülle nur schnell die Flaschen auf und checke meinen Proviant, den ich in einer <a title="Fahrradtaschen bei bergzeit.de" href="http://www.bergzeit.de/fahrradtaschen.html" target="_blank">Ortlieb-Tasche</a> verstaut habe. Nach einem kräftigen Mitternachts-Kaffee sitze ich um halb ein Uhr nachts fest im Sattel. Der Mond scheint silbrig, und eigentlich brauche ich kein Licht. Es kann getrost ausgeschaltet bleiben. Ich schlage in die alte Tölzer Straße ein und fahre über Kreuth Richtung Isartal. Mein alter Schulweg, ich kenne jede Kurve, jedes Schlagloch, jede Unebenheit. Ich kann die Route fast blind fahren. Es ist Mahd und duftet nach frisch gemähtem Gras. Was ist das nur für eine großartige Stimmung. Es wirkt geradezu magisch, sich zu dieser Stunde durch die voralpine Hügellandschaft zu bewegen. Bis zum Pub “Treibhaus” begegnet mir kein einziges Auto, im Fahren schieße ich ein verwackeltes Foto von den Lichterketten über dem Biergarten.</p>
<div id="attachment_28969" class="wp-caption alignleft" style="width: 235px"><img class="size-medium wp-image-28969 " alt="Karwendel by fair means: Nass und kalt ist es im Radweg-Tunnel zum Sylvenstein." src="http://blog.bergzeit.de/blog/wp-content/uploads/2013/03/P7140010-225x300.jpg" width="225" height="300" /><p class="wp-caption-text">Nass und kalt ist es im Radweg-Tunnel zum Sylvenstein.</p></div>
<p dir="ltr">Um nach Fischbach zu kommen, nehme ich die Route über Wackersberg und lasse Tölz links liegen. Das Rad läuft wie geschmiert, technisch überlasse ich heute nichts dem Zufall. Vorne habe ich einen Slick montiert, hinten etwas grobstolligeres, damit ich später den Anstieg zum Karwendelhaus gut hinter mich bringen kann. Bei einer meiner letzten Touren ins Karwendel hatte ich zwei Slicks montiert und war prompt bei der Abfahrt weg geschmiert. Die Wirtin der Larchetalm musste damals ihren Verbandskasten plündern. Das soll mir heute nicht passieren!</p>
<h3>Zauberhafte Stimmung im Voralpenland</h3>
<p dir="ltr">Langsam komme ich in Fahrt, die Berge locken mich an, jede Müdigkeit ist wie weggeblasen! Es zieht mich Richtung Sylvenstein, Rißtal und Karwendelhaus, als ob es dort heute etwas umsonst geben würde. Mit jedem Atemzug genieße ich das Unterwegs-sein. Das ist für mich die Idealform des Sports, es gibt nichts Erfüllenderes als so eine in sich geschlossene Tour, bei der man keinen Verbrennungsmotor bemühen muss. Es ist nur ein Gedanke da: noch in der Morgenkühle auf einem hohen Karwendelgipfel stehen.</p>
<p dir="ltr">Schließlich biege ich in Wegscheid links ab und fahre über Fleck auf den Radweg zum Sylvensteinspeicher. Im kurzen Tunnel, der mich zur Dammkrone leitet, ist es eiskalt und nass &#8211; dahinter empfängt mich jedoch ein warmer Lufthauch. Es ist nun ungefähr 2 Uhr nachts, 35 Kilometer liegen bereits hinter mir. Im Sylvensteinspeicher spiegelt sich der Mond geradezu märchenhaft. Keine Wolke am Himmel. Ein Schluck aus der Flasche und einen Jauchzer später sitze ich wieder auf dem Rad. Die Beine sind in Form, ich fliege förmlich an Fall vorbei und steuere das Rißbachtal an. Die deutsche Alpenstraße ist heute Nacht ein einziger riesiger Radweg. Nach Vorderriss wird es erfahrungsgemäß steiler, mein Respekt vor der Route wächst. Nur nicht zuviel wollen, immer schön auf den Körper hören. Die Karwendel-Magie hat mich bereits voll erfasst, wie ein Wächter steht der Vorderskopf vor den höheren Karwendel-Gipfeln und lässt mich gnädig passieren. Allein die Vorstellung, dass ich bald von oben auf all die Berge um mich herum herab blicken werde, gibt mir Kraft. Ich bin eins mit der Bewegung, mit dem Takt, den die Kurbelumdrehungen vorgeben. Bis Hinterriss läuft alles wie von alleine &#8211; ich achte nur mehr auf den Rhythmus der Beine, auf den Lichtkegel meiner inzwischen eingeschalteten Fahrradlampe und auf Asian Dub Foundation, die aus meinen Ohrhörern wummern: “Truth hides, under fallen Rocks and Stones&#8230;.”.</p>
<div id="attachment_28970" class="wp-caption alignright" style="width: 235px"><img class="size-medium wp-image-28970  " alt="Karwendel by fair means: Um fünf herrscht noch Ruhe am Karwendelhaus." src="http://blog.bergzeit.de/blog/wp-content/uploads/2013/03/P7140028-225x300.jpg" width="225" height="300" /><p class="wp-caption-text">Nix los: Um fünf herrscht noch Ruhe am Karwendelhaus.</p></div>
<p dir="ltr">Plötzlich sehe ich aus dem Augenwinkel einen dunklen Schatten im Straßengraben, der sich träge nähert. Was zum Geier ist das? Ein Hirsch!!! Kurz vor der Brücke zwischen Hinterriss und der Mautstelle schreitet der König des Waldes majestätisch vor mir über die Fahrbahn. Um ein Haar wäre ich ihm in die Flanke gefahren! Von einem mickrigen Radfahrer wie mir lässt er sich jedenfalls nicht im geringsten schocken. Verdattert radle ich weiter, zu gefangen bin ich in der Bewegung, in der Nacht, in diesem Sporterlebnis. Diese “Begegnung der dritten Art” wird mir sicher niemand glauben!</p>
<h3>Nach 60 Kilometern: Runter vom Asphalt</h3>
<p dir="ltr">Schließlich ist der erste Zielpunkt der Tour erreicht, nach gut 60 Kilometern Radelei komme ich an der Abzweigung des Johannestals vom Rißbachtal an. Jetzt wird es ernst! Es ist knapp drei Uhr morgens und ich rechne mir gute Chancen aus, die Ödkarspitzen zum &#8211; oder gar vor dem &#8211; Sonnenaufgang zu erreichen. Von hier sind es doch “nur” noch 1700 Höhenmeter?! Nach kurzem Zucker-Input und Pinkelpause gebe ich so gut es geht Gas. Die ganze Woche über habe ich mich schon psychisch auf die Tour vorbereitet, daher bin ich mental voll auf der Höhe. Die ersten steileren Passagen entlang des Johannestals sind wie erwartet ausgewaschen und bieten den Reifen nur wenig Griff. Man muss behände die richtige Route wählen. Nachdem die ersten steilen Stellen und der zum Teil stark erodierte Wegabschnitt oberhalb der Klamm bewältigt sind, komme ich in einen Mantra-ähnlichen Takt und erreiche gegen viertel vor vier nach der Schwarzlackenhütte den Kleinen Ahornboden. Da ist doch rechts der Brunnen &#8211; also schnell die Flüssigkeitsreserven auffüllen! Auf dem Kleinen Ahornboden habe ich die 1400 Meter-Marke geknackt und befinde mich damit bereits mehr als halb so hoch wie die Gipfel, auf denen ich später stehen werde.</p>
<div id="attachment_28972" class="wp-caption alignleft" style="width: 235px"><img class="size-medium wp-image-28972 " alt="Karwendel by fair means: Kurz vor dem Gipfel der Westlichen Ödkarspitze: Sonne." src="http://blog.bergzeit.de/blog/wp-content/uploads/2013/03/P7140040-225x300.jpg" width="225" height="300" /><p class="wp-caption-text">Kurz vor dem Gipfel der Westlichen Ödkarspitze: Sonne.</p></div>
<p dir="ltr">Jetzt wird es erfahrungsgemäß grobkörnig: Der Ziehweg rauf zum Hohljoch hat durch seinen sich eng ans Gelände anschmiegenden Routenverlauf und durch seine Ausgewaschenheit einen sehr rauen Charakter. Daran hat sich in Jahrzehnten nichts geändert und das ist auch gut so. Man fühlt hier förmlich die Wildheit des Gebirges. Schier endlos zieht sich der letzte Abschnitt des Wegs zum Hohljoch und Richtung Karwendelhaus in die Länge. Doch ich bin zufrieden, gegen 5 Uhr morgens erreiche ich die Schutzhütte, wo außer einer brennenden Nachtlampe keine Anzeichen von menschlichen Aktivitäten zu sehen sind. Es ist mucksmäuschenstill.</p>
<h3>Hinauf Richtung Gipfel</h3>
<p dir="ltr">Jetzt müssen sich die Beine umgewöhnen. Ich stopfe ein paar Müsliriegel und einen leichten Fleecepulli in den Minirucksack, den ich für den Gipfelaufstieg dabei habe, schlüpfe aus den <a title="Schuhe bei bergzeit.de" href="http://www.bergzeit.de/schuhe.html" target="_blank">Rad- in die leichten Laufschuhe</a> und nehme bei beginnender Dämmerung den Weg ins Schlauchkar in Angriff. Wie Skulpturen stehen die Lawinenverbauungen im Morgenlicht, Stirnlampe brauche ich keine mehr. Die Beine sind wieder voll da. Das sollte eigentlich machbar sein, mit dem Sonnenaufgang. Bald bin ich an der Abzweigung des Brendelsteigs angelangt und nehme noch einen kräftigen Schluck aus der Flasche. Später, an den Quellen rechts des Weges, fülle ich nochmals auf. Keine Ahnung, wie viele Liter ich in dieser Nacht schon rausgeschwitzt habe&#8230;</p>
<p dir="ltr">Über mir die steile Nordwand der Ödkarspitzen und einige Altschneefelder querend, erreiche ich den Anfang der Seilversicherungen, die mich auf den Nordwestrücken der Westlichen Ödkarspitze bringen. Endlich kann ich die Arme ein wenig einsetzen und die Beine etwas entspannen. Langsam aber sicher wird es nun hell, der Uhrzeiger rückt vor. Schließlich komme ich auf dem Gratrücken an, auf dem sich der Weg Richtung Pleisenhütte vom Anstieg zu den Ödkarspitzen trennt. Die etwas ausgesetzte Querung hinüber in die oberen Ausläufer des Marxenkars ist unproblematisch, bald schnaufe ich die harmlosen Kehren auf der schotterigen Westabdachung der Westlichen Ödkarspitze hinauf.</p>
<div id="attachment_28974" class="wp-caption alignright" style="width: 235px"><img class="size-medium wp-image-28974  " title="An den Ödkarspitzen liegt noch ein wenig Schnee." alt="Karwendel by fair means: An den Ödkarspitzen liegt noch ein wenig Schnee." src="http://blog.bergzeit.de/blog/wp-content/uploads/2013/03/P7140057-225x300.jpg" width="225" height="300" /><p class="wp-caption-text">An den Ödkarspitzen liegt noch ein wenig Schnee.</p></div>
<p dir="ltr">Die ersten Sonnenstrahlen schieben sich Richtung Gipfel, als ich schließlich gegen 6:20 Uhr die Westliche Ödkarspitze erreiche. Es ist atemberaubend schön und rührend zugleich. Geschafft! Sechs Stunden habe ich für den &#8220;Aufstieg&#8221; von Königsdorf auf einen der höchsten Karwendelgipfel benötigt. Ich gönne mir einen Müsliriegel und mehrere tiefe Züge aus der Trinkflasche. Das ist schon die halbe Miete, ich freue mich riesig! Es ist unbeschreiblich, wie gerne ich auf diese Art im Karwendel unterwegs bin. Die Liebe zu diesem Nordtiroler Gebirgszug ist ein Stück Lebensinhalt geworden &#8211; spätestens, seit ich mit 13 Jahren das erste Mal mit meiner Schwester eine Bike&amp;Hike-Tour auf die Birkkarspitze gemacht habe.</p>
<p dir="ltr">Ein gutes Stück des Wegs liegt jedoch noch vor mir, und ich will auch die Birkkarspitze noch früh erreichen, ehe die ersten Gipfel-Aspiranten vom Karwendelhaus ankommen und es unruhig wird. Der Weg hinüber zur Östlichen Ödkarspitze ist zwar noch von Schneeflecken bedeckt,  die kurzen seilversicherten Stellen sind aber nicht weiter tragisch. Ich bin berauscht von der Stimmung!</p>
<div id="attachment_28977" class="wp-caption alignleft" style="width: 235px"><img class="size-medium wp-image-28977 " alt="Karwendel by fair means: Im Schlauchkar begegnen mir erste Gipfel-Aspiranten. " src="http://blog.bergzeit.de/blog/wp-content/uploads/2013/03/P7140080-225x300.jpg" width="225" height="300" /><p class="wp-caption-text">Im Schlauchkar begegnen mir erste Gipfel-Aspiranten.</p></div>
<p dir="ltr">Beim Abstieg in den Schlauchkarsattel ist ein wenig Fingerspitzengefühl angesagt, wie auch beim Gegenanstieg auf die Birkkarspitze, deren Gipfel ich gegen 7:30 Uhr erreiche. Oben treffe ich einen sympathischen Weitwanderer, der mit seiner Mamiya-Mittelformatkamera hochkonzentriert Bilder aufnimmt. Er ist auf der Strecke München-Venedig unterwegs und extra früh aufgebrochen, um zeitig auf dem höchsten Karwendelgipfel anzukommen. Nach einer viertel Stunde zieht es mich wieder Richtung Rad und ich nehme flugs den Abstieg durch das Schlauchkar unter die Sohlen. Im Steilstück unterhalb der obersten Kar-Wanne kommen mir die ersten Bergsteiger vom Karwendelhaus entgegen. Was ist das für eine Gaudi, durch den weichen Schlauchkar-Schotter abzufahren! Juchheee!</p>
<p dir="ltr">Um kurz vor neun bin ich schließlich wieder am Karwendelhaus, wo reges Treiben herrscht. Erst einmal umziehen und stärken heißt die Devise! Vor allem der Wasserhahn am Hütteneingang bekommt von mir mehrmals Besuch. Ich muss meine Wasserreserven erneut auffüllen und die Salzkruste weg waschen.</p>
<h3>Jetzt noch nach Hause</h3>
<p dir="ltr">Servus, Karwendelhaus! Ich lasse mich das Karwendeltal in Richtung Scharnitz hinausrollen. So eine Gaudi! Die Höhenmeter verflüchtigen sich unter den Pneus und vor meinem inneren Auge taucht langsam der Supermarkt in Scharnitz auf. Unzählige Radler kommen mir entgegen, das Wetter ist heute einfach großartig. Ich mache kurz Halt, um die Stimmung am Karwendelbach zu genießen, doch dann zieht es mich massiv Richtung “Frühstück”. Selten haben ein paar Landjäger, Semmeln und Cola so gut geschmeckt. Es ist 10 Uhr und jetzt schon ziemlich heiß. Ich habe mir einen der knalligsten Julitage überhaupt ausgesucht. Langsam merke ich darüber hinaus, dass ich heute schon was in den Haxen habe. Aber es hilft ja nix, weiter geht’s! Die Runde will beendet werden, ich gebe nicht klein bei.</p>
<div id="attachment_28978" class="wp-caption alignright" style="width: 235px"><img class="size-medium wp-image-28978 " alt="Karwendel by fair means:  In Gedanken bin ich schon im nächsten Supermarkt." src="http://blog.bergzeit.de/blog/wp-content/uploads/2013/03/P7140088-225x300.jpg" width="225" height="300" /><p class="wp-caption-text">Blick zurück: In Gedanken bin ich schon im nächsten Supermarkt.</p></div>
<p dir="ltr">Über den Rad- und Wanderweg geht es nach Mittenwald und Krün, in Wallgau beschließe ich, ein Bad im Walchensee einzubauen. Ich habe heute keine Lust auf Kesselberg und noch mehr nervige Auto-Massen auf der B11. Daher biege ich nach Einsiedl rechts ab, um mich hinter Altlach ins kühle Nass zu stürzen. Wie gut das tut! Es ist inzwischen schon fast unerträglich heiß geworden und ich denke an die Tour de France-Fahrer, die sich heute &#8211; ob nun gedopt oder nicht &#8211; auch durch die Hitze quälen müssen.</p>
<p dir="ltr">Nun gut, auch ich  will meine Tour zu Ende führen und so schwinge ich meinen Hintern ein weiteres Mal in den Sattel. In Jachenau-Ort erwischt mich langsam der Hunger-Ast, zudem tut sich ein Problem auf: Bei all der Berg-Faszination habe ich völlig vergessen, die Wasservorräte am Walchensee wieder aufzufüllen. Ich sitze auf dem Trockenen und auch die Jachen ist staubtrocken. Der Jachenauer Dorfladen hat Mittagspause und ich bin von einem Moment auf den anderen halb am Verdursten. Notgedrungen klingele ich bei einer netten Frau, die mir meine Flaschen mit einem Lächeln auffüllt. Dann lege mich kurz in den Schatten und nuckle genüsslich vor mich hin.</p>
<h3>Finale mit Cola</h3>
<p dir="ltr">Die Jachenau zieht sich gefühlt eeeeewig in die Länge, bis ich endlich in Wegscheid nach Norden umschwenke und mich bis zum Edeka an der westlichen Isarseite in Lenggries durchkämpfe. Wo ist die Cola? Wo ist die Schokolade? Auf der Zuckersuche torkele ich durch die Regalreihen. Selten habe ich 1,5 Liter des pappsüßen Gebräus dermaßen in mich hinein gegossen wie jetzt.</p>
<div id="attachment_28980" class="wp-caption alignleft" style="width: 235px"><img class="size-medium wp-image-28980 " alt="Karwendel by fair means: Nach 13 Stunden Sport bin ich wieder zu Hause. " src="http://blog.bergzeit.de/blog/wp-content/uploads/2013/03/P7140096-225x300.jpg" width="225" height="300" /><p class="wp-caption-text">Finale: Nach 13 Stunden Sport bin ich wieder zu Hause.</p></div>
<p dir="ltr">Wieder auf dem Rad, geht es um einiges beschwingter weiter  &#8211; Koffein sei Dank. Es macht sich außerdem positiv bemerkbar, dass es nun Isar-abwärts geht und ich nicht mehr so viel Kraft benötige wie auf dem Hinweg. Ich kurbel also tapfer über Arzbach gen Tölz, zirkele durch den Kreisverkehr und wähne mich bereits nahe am Ziel. Jetzt gilt es nur noch einige Hügel zwischen Isar-Stausee und Rothenrain zu bewältigen und überglücklich erreiche ich nach rund 13 Stunden sportlicher Betätigung gegen halb zwei das in der Hitze schmachtende Königsdorf. Der Tacho zeigt knapp 170 Kilometer an, die Strecke ab Walchensee über die B11 wäre auch nicht viel kürzer gewesen. Ab unter die Dusche und Mittagsschlaf machen. Ich bin glücklich.</p>
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			<media:title type="html">Im Vorbeifahren: Das Treibhaus bei Bad Tölz.</media:title>
			<media:description type="html">Im Vorbeifahren: Das Treibhaus bei Bad Tölz.</media:description>
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			<media:title type="html">Nass und kalt ist es im Radweg-Tunnel zum Sylvenstein.</media:title>
			<media:description type="html">Nass und kalt ist es im Radweg-Tunnel zum Sylvenstein.</media:description>
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			<media:description type="html">Nix los: Um fünf herrscht noch Ruhe am Karwendelhaus.</media:description>
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			<media:title type="html">Kurz vor dem Gipfel der Westlichen Ödkarspitze: Sonne.</media:title>
			<media:description type="html">Kurz vor dem Gipfel der Westlichen Ödkarspitze: Sonne.</media:description>
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			<media:title type="html">Blick zurück: Schnee an den Ödkarspitzen.</media:title>
			<media:description type="html">Blick zurück: Schnee an den Ödkarspitzen.</media:description>
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			<media:description type="html">Im Schlauchkar begegnen mir erste Gipfel-Aspiranten.</media:description>
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			<media:description type="html">Blick zurück: In Gedanken bin ich schon im nächsten Supermarkt.</media:description>
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			<media:description type="html">Finale: Nach 13 Stunden Sport bin ich wieder zu Hause.</media:description>
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		<item>
		<title>Am eisernen Faden: Der 1. Arlberger Winterklettersteig</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Apr 2013 08:27:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lisa Kopas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alpin]]></category>
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		<category><![CDATA[Klettersteig]]></category>
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		<description><![CDATA[<p><p>Originaltext im <a href="http://blog.bergzeit.de">Bergzeit Blog</a>:</p><p>Am Rendl bei St. Anton am Arlberg führt der 1. Arlberger Winterklettersteig auf die Mitterkarspitze. Gesichert durch ein Stahlseil ist die Gratkletterei auch mit Skitourenstiefeln machbar. Am Ende lockt die Abfahrt durch das Malfontal. </p></p><p>Dir gefällt der Bergzeit RSS Feed? Abonniere ihn doch und empfehle ihn weiter!</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Originaltext im <a href="http://blog.bergzeit.de">Bergzeit Blog</a>:</p><p>Früh morgens geht es los: vom Schwarzwald an den Arlberg. Wir haben uns eine Tour vorgenommen, die wir schon seit Jahren machen wollten, aber noch nie Gelegenheit dazu hatten. Den Arlberger Winterklettersteig. Langsam kommen wir unserem Ziel näher, die Vorfreude mischt sich mit Respekt. Das Wetter ist gut, keine Wolke am Himmel. Aber wie wird es wohl am Steig sein? Tags zuvor hatte ich von den Informationstellen nur die knappe Auskunft bekommen, dass der Steig begehbar ist. Aber sind die Seile frei von Schnee? Ist der Steig vereist und welche Bedingungen werden wir am Grat vorfinden? Klettersteige haben wir schon viele gemacht, aber noch nie mit <a title="Tourenskischuhe bei bergzeit.de" href="http://www.bergzeit.de/tourenstiefel.html" target="_blank">Skischuhen</a>. Wie wird das sein, mit der kompletten Ausrüstung auf dem Rücken? Schon fast mechanisch gehe ich im Kopf das ganze Material durch. Haben wir auch alles dabei? Mit einem Blick in den Kofferraum vergewissere ich mich, <a title="Skitourenzubehör bei bergzeit.de" href="http://www.bergzeit.de/skitour.html" target="_blank">Tourenski,</a><a title="Skitourenzubehör bei bergzeit.de" href="http://www.bergzeit.de/skitour.html" target="_blank"> Schuhe</a> und <a title="Stöcke bei Bergzeit" href="http://www.bergzeit.de/skistoecke.html" target="_blank">Stöcke</a> sind schon mal da, ebenso unsere <a title="Rucksäcke bei Bergzeit" href="http://www.bergzeit.de/rucksack.html" target="_blank">Rucksäcke</a>. Einen <a title="Eispickel bei Bergzeit" href="http://www.bergzeit.de/eispickel.html" target="_blank">Eispickel</a> haben wir für alle Fälle auch dabei. Kurz darauf kommen wir in St. Anton am Arlberg an.</p>
<p>Parken, Skischuhe anziehen, Ausrüstung schnappen, Liftkarte kaufen (Bergfahrt 15,00 Euro) und hoch geht&#8217;s auf den Rendel. Von dort queren wir über die Pisten des Skigebiets zur Talstation der Sesselbahnen Riffel, von wo aus wir bis zur Riffelscharte liften. Dort angekommen legen wir unsere Ausrüstung an. Die <a title="LVS-Ausrüstung bei bergzeit" href="http://www.bergzeit.de/lvs-sets.html" target="_blank">LVS-Geräte</a> tragen wir bereits, schalten sie nun aber ein. <a title="Klettergurte bei Bergzeit" href="http://www.bergzeit.de/klettergurte.html" target="_blank">Sitz- und Brustgurt</a> anziehen und  <a title="Klettersteigsets bei Bergzeit" href="http://www.bergzeit.de/klettersteigset.html" target="_blank">Klettersteigset</a> einbinden &#8211; dann sind wir startklar für den Winterklettersteig.</p>
<div id="attachment_28811" class="wp-caption alignright" style="width: 227px"><img class="size-medium wp-image-28811" alt="Arlberger Winterklettersteig: Auf dem Grad" src="http://blog.bergzeit.de/blog/wp-content/uploads/2013/03/DSC00121-217x300.png" width="217" height="300" /><p class="wp-caption-text">Arlberger Winterklettersteig: Auf dem Grad</p></div>
<div style="width: 290px; float: right; margin-left: 10px;"></div>
<p>Gleich beim Einstieg wartet eine Passage mit Schwierigkeitsgrad C auf uns. Eigentlich ist das für uns keine große Sache aber mit Skischuhen an den Füßen und den Skiern auf dem Rucksack klettert sich so eine Stelle ganz anders. Wir lassen uns nicht abschrecken und klettern weiter. Immer wieder gibt es Gehpassagen, bei denen man ein wenig verschnaufen kann. Das spart Kraft für weitere, steilere Abschnitte. Nachdem wir etwa ein Drittel des Steigs bewältigt haben kommen wir zur ersten D-Stelle, einem kleinen Felsaufschwung der nahezu schneefrei ist. Da bei der Bewertung auch jahreszeitlich bedingte Erschwernisse wie Eis und Schnee berücksichtigt wurden, ist auch diese Passage überraschend gut zu bewältigen. Kurz darauf das erste Problem: Das Drahtseil ist extrem hoch. Selbst mit 1,80 Meter Körpergröße ist es stellenweise außerhalb meiner Reichweite. Das Klettersteigset haben wir zum Glück so am Gurt befestigt, dass wir es bei Bedarf verlängern können. Also Eigensicherung verlängern und direkt am Fels klettern. Selbst mit den dicken Lederhandschuhen geht das erstaunlich gut.</p>
<div id="attachment_28887" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-28887" alt="Arlberger Winterklettersteig: Im Aufstieg" src="http://blog.bergzeit.de/blog/wp-content/uploads/2013/03/Arlberg-3-300x260.jpg" width="300" height="260" /><p class="wp-caption-text">Im Aufstieg.</p></div>
<h3>Die Schlüsselstelle im Winterkletterseig</h3>
<p>Dann folgt schon das nächste Problem: Da wir das Drahtseil nicht erreichen können, ist es uns auch nicht möglich die Karabiner des Klettersteigsets nachzuschieben. Sie verhaken sich mehrfach. Nach einigem Ziehen und Zerren haben wir auch diese Stelle bewältigt. Aber nur, um kurz darauf vor einem Felszacken inklusive Schneewand zu stehen. Keine Frage,  das Seil weist uns den Weg. Da müssen wir jetzt durch. Schlagartig wird uns klar, wie eine D-Stelle aussehen kann, wenn die Bedingungen alles andere als optimal sind. Umkehren ist mindestens genauso schwierig, also hinauf! Vergeblich suchen wir nach helfenden Eisentritten. Nichts, nur ein Kamin aus Fels und Schnee. Nicht hoch, aber für uns eine echte Herausforderung. Nach einigem Hin und Her und unter Einsatz des Eispickels erreichen kurz darauf die Vordere Rendelspitze (2816 Meter). Der Rest des Steiges ist Genuss pur. Das Seil führt überwiegend in gemäßigtem Gehgelände dem Grat entlang. Einzig beim finalen Aufschwung auf die Mitterkarspitze ist nochmal ein Krafteinsatz gefragt.</p>
<p>Oben angekommen machen wir eine wohlverdiente Pause. Besonders eilig haben wir es nicht, wir sind gut in der Zeit. Also genießen wir erstmal die Sonne und unsere Brotzeit. Danach wartet die Abfahrt auf uns. Wir verstauen die Klettersteigausrüstung und den Eispickel und prüfen nocheinmal unsere LVS-Geräte. Dann schnallen wir die Skier an und hinunter geht es. Zunächst ist der Schnee noch hart und vereist. Das ändert sich aber bald und wir gleiten durch leicht verspurtes Gelände und gewalzte Ziehwege von der Rossfallscharte (2732 Meter) durch das Malfontal bis hinab nach Pettneu (1222 Meter). Zurück nach St. Anton geht es dann mit dem Postbus und wir beschließen einen gelungenen Tag bei zwei heißen Schoki auf einer Sonnenterasse.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><img title="Herrliches Panorama vom Arlberger Winterklettersteig" alt="Herrliches Panorama vom Arlberger Winterklettersteig" src="http://blog.bergzeit.de/blog/wp-content/uploads/2013/03/Arlberg-Titel-1024x336.jpg" width="640" height="210" /><p class="wp-caption-text">Traumhafte Aussichten bei Kaiserwetter.</p></div>
<p>&nbsp;</p>
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			<media:title type="html">Arlberger Winterklettersteig 1</media:title>
			<media:description type="html">Arlberger Winterklettersteig: Auf dem Grad</media:description>
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			<media:title type="html">Arlberg 3</media:title>
			<media:description type="html">Im Aufstieg</media:description>
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			<media:title type="html">Herrliches Panorama vom Arlberger Winterklettersteig</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>Zauberhaftes Dolomiten-Eis: Eisklettern an der Zauberflöte</title>
		<link>http://blog.bergzeit.de/28754/alpin/zauberhaftes-dolomiten-eis-eisklettern-an-der-zauberflote</link>
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		<pubDate>Tue, 26 Mar 2013 10:36:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Franz Mösbauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alpin]]></category>
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		<category><![CDATA[Dolomiten]]></category>
		<category><![CDATA[Eisklettern]]></category>
		<category><![CDATA[Langental]]></category>
		<category><![CDATA[Mixedklettern]]></category>
		<category><![CDATA[Zauberflöte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><p>Originaltext im <a href="http://blog.bergzeit.de">Bergzeit Blog</a>:</p><p>Die Eisverhältnisse im Winter 12/13 in Südtirol boten <a href="http://www.bergzeit.de/eisklettern.html" target="blank" titel="Alles zum Eisklettern bei bergzeit.de">Eiskletterern</a> eine große Auswahl an hervorragenden Touren. Schweren Herzens tauschte Franz Mösbauer die Powderlatten gegen seine Eisgeräte für eine Begehung der Zauberflöte. Es hat sich gelohnt...</p></p><p>Dir gefällt der Bergzeit RSS Feed? Abonniere ihn doch und empfehle ihn weiter!</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Originaltext im <a href="http://blog.bergzeit.de">Bergzeit Blog</a>:</p><p><b>Zau|ber|flö|te,</b> die; Flöte, der Zauberkräfte innewohnen. [Duden]</p>
<p><b>Die Zauberflöte</b> ist eine Oper in zwei Aufzügen, die 1791 im Freihaustheater in Wien uraufgeführt wurde. Das Libretto stammt von Emanuel Schikaneder, die Musik komponierte Wolfgang Amadeus Mozart. [Wikipedia]</p>
<p>Zur Zauberflöte gibt es noch ein ganz anderes Libretto von Auer/Unteregelsbacher, komponiert von Lemayr. Ein Kunstwerk der eisigen Art. Dieses befindet sich im hinteren Langental bei Gröden in den Dolomiten und ist ein faszinierendes Konstrukt aus Fels und Eis. Wenn man so will, besteht diese Zauberflöte ebenfalls aus zwei Aufzügen – welche hoffentlich kein dramatisches Ende nehmen: über einen Mixedteil gelangt man ins Eis, welches in steiler Kletterei zum Ausstieg führt.</p>
<div id="attachment_28758" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><img class="size-large wp-image-28758  " alt="Eisklettern an der Zauberflöte: Zustieg | 1. Länge" src="http://blog.bergzeit.de/blog/wp-content/uploads/2013/03/flute01-1024x489.jpg" width="640" height="305" /><p class="wp-caption-text">Zustieg | 1. Länge</p></div>
<p>Angesichts der Verhältnisse diesen Winter fiel es mir schwer, die Ski gegen <a title="Eisgeräte bei bergzeit.de" href="http://www.bergzeit.de/eisgeraete.html" target="_blank">Eisgeräte</a> zu tauschen. Der unverspurte Pulver lockte so sehr, dass nur wenige Gedanken ans Eis verschwendet wurden. Doch sickerten immer wieder Infos um die guten Eisverhältnissen in Südtirol durch, weshalb den Skiern doch eine Pause gegönnt wurde. Flo und mir kreisen die gleichen Gedanken im Kopf umher: die Zauberflöte. Und wenn eine Tour es schon mal auf die Titelseite eines Eiskletterführers schafft, muss sie wohl auch gut sein.</p>
<p>Mit italienischem Capuccino im Blut packen wir am Parkplatz im Langental unsere Rucksäcke. Allzu zeitig sind wir nicht dran. Umso verwunderlicher ist es, dass noch niemand anderes mit seinen Streitäxten zu sehen ist. Ganz anders ging es bisher in den tiroler Gebieten zu: Die heuer zur Verfügung stehenden Eismassen konnten dem Andrang kaum genügen.</p>
<div id="attachment_28767" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><img class="size-large wp-image-28767  " alt="Eisklettern an der Zauberflöte: 2. Länge | 1. Länge" src="http://blog.bergzeit.de/blog/wp-content/uploads/2013/03/flute02-1024x489.jpg" width="640" height="305" /><p class="wp-caption-text">2. Länge | 1. Länge</p></div>
<p>Gute 1,5 Stunden später stehen wir am Einstieg der beeindruckenden Zauberflöte. Der untere Eisvorhang liegt schon eingeschneit unten; in der Mixedlänge stecken einige Bolts, die teilweise schon mit Schlingen für die A0-Aspiranten ausgestattet sind. Oben raus leuchtet wunderbares, tiefblaues Eis. So der erste Eindruck.</p>
<div id="attachment_28768" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><img class="size-large wp-image-28768  " alt="Eisklettern an der Zauberflöte: 3. Länge | Stand 4. Länge" src="http://blog.bergzeit.de/blog/wp-content/uploads/2013/03/flute03-1024x489.jpg" width="640" height="305" /><p class="wp-caption-text">3. Länge | Stand 4. Länge</p></div>
<p>Frei geklettert ist die erste Länge mit M9 oder M5/A1 bewertet. Wir klettern irgendwas dazwischen, um nicht die Seilschaft hinter uns, die inzwischen eingetroffen ist, unnötig mit Bouldersessions zu langweilen. Mit laktatgesättigten Armen hängen wir am ersten Stand. Jetzt folgen drei Längen in der vertrauten Materie Eis. Ein Durchschlupf am Vorhang führt zu einem bereits gut gelöcherten Eisschild. Traumhaftes und sonniges Eis in einem wilden Tal – was will man mehr? Richtig, einen bequemen Standplatz. Dieser findet sich auch am Beginn der ersten Säule. Lediglich die kulinarische Infrastruktur fehlt. Nun folgen bis zum Ausstieg zwei steile Säulen. Leider entpuppt sich die Eiskonsistenz als sehr spröde und so schmeißen wir mit dem Eis reichlich um uns. Ein bequemer Standplatz sollte demnach auch von oben gut geschützt sein! Zwischendrin hängt sogar noch ein lesbares Wandbuch, in dem wir uns unter die bekannten Namen einreihen. Trotz der Popularität ist die Eiskletterwelt meistens doch irgendwie überschaubar oder man trifft immer wieder die gleichen Freunde an.</p>
<div id="attachment_28766" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><img class="size-large wp-image-28766  " alt="Eisklettern an der Zauberflöte: 4. Länge" src="http://blog.bergzeit.de/blog/wp-content/uploads/2013/03/flute04-1024x489.jpg" width="640" height="305" /><p class="wp-caption-text">4. Länge</p></div>
<p>Zeitig kommen wir am Nachmittag wieder bei unserem Auto an &#8211; eingeparkt! Auf diese Weise können wir noch gemütlich einen Cappuccino genießen, ehe bald darauf eine Pizza vor uns steht.<br />
Die letzte Crux des Tages besteht darin, ein Dach über den Kopf zu finden. Um es kurz zu halten: Wer ohne dicken Geldbeutel meint, in und um Gröden auf die Schnelle eine günstige Übernachtungsmöglichkeit zu finden, braucht mehr als nur eine Zauberflöte! - Oder einen warmen <a title="Schlafsäcke bei bergzeit.de" href="http://www.bergzeit.de/outdoorschlafsack.html" target="_blank">Schlafsack</a>.</p>
<div id="attachment_28762" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><img class="size-large wp-image-28762  " alt="Eisklettern an der Zauberflöte: Ausstieg | Einstieg" src="http://blog.bergzeit.de/blog/wp-content/uploads/2013/03/flute05-1024x489.jpg" width="640" height="305" /><p class="wp-caption-text">Ausstieg | Einstieg</p></div>
<h3><strong>Die Zauberflöte [M9 oder M5/A1.WI6, 155m]</strong></h3>
<p><strong> Langental/Dolomiten</strong></p>
<p>Beeindruckende und sehr schöne Kletterei in einem super Tal. Bis zum Vormittag kommt man sogar in den Genuss des Eiskletterns in der Sonne.<br />
Der Mixedpart ist gut mit Bolts abgesichert, danach folgen drei teils steile Längen im Eis. Abgeseilt wird über Felsstände oder Abalakovs.<br />
Für die erste Länge reichen etwa zwölf <a title="Expressen bei bergzeit.de" href="http://www.bergzeit.de/express-sets.html" target="_blank">Expressen</a>, teilweise Verlängerbare. Sonst genügt eine normale Eisausrüstung und zwei 60 Meter <a title="Kletterseile bei bergzeit.de" href="http://www.bergzeit.de/kletterseil.html" target="_blank">Halbseile</a>n.<br />
Der Zustieg sollte bei Lawinengefahr nicht unterschätzt werden!<br />
<strong>Topo:</strong> <a title="Eisklettern in Südtirol bei bergzeit.de" href="http://www.bergzeit.de/panico-suedtirol-dolomiten-eiskletterfuehrer.html" target="_blank">Eisklettern in Südtirol, Panico-Verlag</a></p>
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			<media:title type="html">zauberflöte_1</media:title>
			<media:description type="html">Zustieg &#124; 1. Länge</media:description>
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			<media:title type="html">zauberflöte_2</media:title>
			<media:description type="html">2. Länge &#124; 1. Länge</media:description>
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			<media:title type="html">zauberflöte_3</media:title>
			<media:description type="html">3. Länge &#124; Stand 4. Länge</media:description>
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			<media:title type="html">zauberflöte_4</media:title>
			<media:description type="html">4. Länge</media:description>
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			<media:title type="html">zauberflöte_5</media:title>
			<media:description type="html">Ausstieg &#124; Einstieg</media:description>
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	</item>
		<item>
		<title>Freeriden in Kanada: Auf Powderlatten in den Himmel</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Mar 2013 16:35:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin Thoma-Bregar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alpin]]></category>
		<category><![CDATA[Freeride]]></category>
		<category><![CDATA[Kanada]]></category>
		<category><![CDATA[Powder]]></category>
		<category><![CDATA[Reise]]></category>
		<category><![CDATA[Reisebericht]]></category>
		<category><![CDATA[Skifahren]]></category>
		<category><![CDATA[Tiefschnee]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><p>Originaltext im <a href="http://blog.bergzeit.de">Bergzeit Blog</a>:</p><p>In Kanada hüllen sich die Berge gerne ins Pulverschneekostüm und das <a href="http://www.bergzeit.de/skikonfigurator.html" target="blank" title="Skikonfigurator bei bergzeit.de">Skiabenteuer</a> findet abseits der Pisten statt. Besonders charmant: die kleinen Skigebiete in British Columbia, findet unsere Blogautorin Kathrin Thoma-Bregar.</p></p><p>Dir gefällt der Bergzeit RSS Feed? Abonniere ihn doch und empfehle ihn weiter!</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Originaltext im <a href="http://blog.bergzeit.de">Bergzeit Blog</a>:</p><p>Draußen tanzen ein paar Schneeflocken während im Eckcafe <em>&#8220;Bean Tree&#8221;</em> im beschaulichen Ort Kimberley die Kaffeemaschine surrt. An einer holzvertäfelten Wand steht ein Haufen Skier. &#8220;Wenn Du findest, dass diese Ski breit sind, dann sind deine zu alt&#8221;, hat jemand auf einen Zettel geschrieben und an die Latten geklebt. In Kanada fährt man <a title="Freerideski bei bergzeit.de" href="http://www.bergzeit.de/freeride.html" target="_blank">Freeride-Bretter</a> so fett wie Bücherregale.</p>
<div id="attachment_28697" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-28697" alt="In Kanada heißt es: Hauptsache abseits." src="http://blog.bergzeit.de/blog/wp-content/uploads/2013/03/KH-Rene-300x199.jpg" width="300" height="199" /><p class="wp-caption-text">In Kanada heißt es: Hauptsache abseits.</p></div>
<p>Es ist Ende Januar und noch ist der ganz große Schneefall in den Rockies ausgeblieben. &#8220;Bis Mitte Januar lag fast gar nichts&#8221;, erzählt Rene Schupbach beim Cappuccino. Der Schweizer ist vor 16 Jahren mit seiner Frau ausgewandert und wohnt nur wenige Schritte vom Cafe entfernt. &#8220;Hier ist es einfach schön&#8221;. Im Winter ist Rene Skiguide und schwärmt mir von <em>Kimberley</em> vor: &#8220;Lass Dich vom ersten Eindruck nicht täuschen. Auch wenn die Frontseite des Skigebietes eher harmlos wirkt, die Backside des Northstar Mountains überrascht mit einem Bowl – einer Rinne &#8211; und über 30 ziemlich schwarzen Pisten&#8221;. Also schultern wir die <a title="Freeride-Skisets bei bergzeit.de" href="http://www.bergzeit.de/freerideski-sets.html" target="_blank">Ski</a> und lassen unter lautem Glücksgejubel den ganzen Tag lang unsere Bretter die Hänge runter rauschen.</p>
<div id="attachment_28687" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-28687" alt="Rene und Erika sind aus der Schweiz nach Kanada ausgewandert und haben es nicht bereut." src="http://blog.bergzeit.de/blog/wp-content/uploads/2013/03/Rene-und-Erika-300x225.jpg" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Rene und Erika sind aus der Schweiz nach Kanada ausgewandert und haben es nicht bereut.</p></div>
<h3><b>Skitanz  auf Puderzucker</b></h3>
<p>Es sind die kleinen Skigebiete von <em>British Columbia</em>, die Rene nicht mehr eintauschen möchte, nicht gegen St. Moritz, den Arlberg oder Davos. &#8220;Viel zu viel los&#8221;, sagt er. Dann schon lieber das ruhige<em> Fernie</em>. Der Ort liegt vier Autostunden von <em>Calgary</em> entfernt im südöstlichen Zipfel der Provinz. Während ich mich an dem eisigen Morgen &#8211; das Thermometer zeigt fast minus 30 Grad &#8211; hinter eine dicke <a title="Mützen und Baclavas bei bergzeit.de" href="http://www.bergzeit.de/muetze.html" target="_blank">Gesichtsmasken</a> hülle und mit Heizkissen die Füße warmhalte, scheint Rene gegen Kälte immun zu sein. Die klimatisch begünstigte Lage macht Fernie zu einem der schneereichsten Gebiete Kanadas. Es ist weitläufig und besteht aus fünf riesigen Bowls mit über 100 Pisten und zahlreichen unpräparierten Steilhängen. Die letzten Tage hat es ein bisschen Neuschnee gegeben und Rene weiß, wo noch ein Fleckchen unberührtes Weiß wartet. Tatsächlich fühlt sich der Schnee hier anders an, viel leichter und puderfein. Sogar auf den gewalzten Pisten staubt es auf. Es ist nichts los, kein Treiben auf den Abfahrten, kein Anstehen am Lift. Weder in Fernie, noch in Kimberley oder <em>Panorama</em>, wo es für Gelände-Freaks eine <em>&#8220;Extreme Dream Zone</em>&#8221; gibt. Die <em>&#8220;Taynten Bowl&#8221;</em> ist mit zwei schwarzen Diamanten gekennzeichnet was so viel heißt wie: Ein Areal für absolute Experten.</p>
<div id="attachment_28680" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-28680" alt="Heiraten auf über 2.000 Meter Höhe und dann auf Snowboards ins Tal fahren? In Kanada kein Problem." src="http://blog.bergzeit.de/blog/wp-content/uploads/2013/03/05a-300x225.jpg" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Heiraten auf über 2.000 Meter Höhe und dann auf Snowboards ins Tal fahren? In Kanada kein Problem.</p></div>
<h3><b>Ja-Wort am Tor zum Himmel</b></h3>
<p>Kanadier gehen Skifahren, wenn es sich lohnt. Und wenn Ihnen der Schnee aus den Ohren rauskommt. Dann ist <em>Kicking Horse</em> bei Golden <i>die</i> Adresse für Freeride-Fans. Nur fünf Lifte erschließen ein riesiges Areal an Varianten. Das begeistert Extremskifahrer und Familien gleichermaßen. Das Skigebiet wird von mehreren ausgesetzten Bergkämmen durchzogen, die mit ihren steil abfallenden Champagne-Powder-Feldern und Waldabfahrten ein Paradies für Off-Piste-Fans darstellen. &#8220;Stairway to haeven&#8221; wird schnell zu meinem Liebling.</p>
<p>An der Gipfelstation hat ein Deutscher Spuren hinterlassen. Auf 2.350 Meter baute Christoph Lösch aus Starnberg das höchstgelegene Bergrestaurant Kanadas: das <em>Eagle’s Eye</em>. Die riesigen Fenster geben den Blick frei auf ein 180 Grad-Panorama. Während sich draußen auf der Terrasse unter blitzblauem Himmel und bei Sonnenschein ein junges Paar das Jawort gibt, bestellt Rene sich einen gedünsteten Lachs auf Risotto und stellt wieder einmal fest: &#8220;Schön hier.&#8221;</p>
<div id="attachment_28685" class="wp-caption alignright" style="width: 235px"><img class="size-medium wp-image-28685" alt="Soll ich oder soll ich nicht?" src="http://blog.bergzeit.de/blog/wp-content/uploads/2013/03/Panorama4-225x300.jpg" width="225" height="300" /><p class="wp-caption-text">Soll ich oder soll ich nicht?</p></div>
<h3><b>Reisetipps</b></h3>
<p><b>Flug</b>: <em>Air Canada</em> fliegt täglich von Frankfurt nach Calgary, Preis um 500 Euro für Hin- und Rückflug. <b>Liftpreise</b>: Die Tagesskikarten kosten zwischen 65 und 78 Kanadischen Dollar (CAD) Der Wechselkurs beträgt rund 1,32 CAD. <b>Wohnen</b>: Am gemütlichsten wohnt man in typischen Lodges, zum Beispiel in der<em> Lizard Creek Lodge</em> in Fernie (<a href="http://www.lizardcreek.com/" target="blank" rel="nofollow">www.lizard-creek.com</a>) oder der <em>Tamarack Ski Tip Lodge</em> in Panorama (<a href="http://www.panoramaresort.com" target="blank" rel="nofollow">www.panoramaresort.com</a>). Übernachtungen im Doppelappartement kosten etwa 145 CAD.</p>
<p>&nbsp;</p>
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			<media:title type="html">Rene und Erika sind aus der Schweiz nach Kanada ausgewandert und haben es nicht bereut.</media:title>
			<media:description type="html">Rene und Erika sind aus der Schweiz nach Kanada ausgewandert und haben es nicht bereut.</media:description>
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			<media:description type="html">Heiraten auf über 2.000 Meter Höhe und dann auf Snowboards ins Tal fahren? In Kanada kein Problem.</media:description>
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		<title>Skitouren im Allgäu: Für den ganzen Winter ein ideales Ziel</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Mar 2013 11:44:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Axel Grusser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alpin]]></category>
		<category><![CDATA[Allgäu]]></category>
		<category><![CDATA[Balderschwang]]></category>
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		<category><![CDATA[Hauptkamm]]></category>
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		<category><![CDATA[Vorberge]]></category>
		<category><![CDATA[westliche Berge]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><p>Originaltext im <a href="http://blog.bergzeit.de">Bergzeit Blog</a>:</p><p>Das Allgäu, der Stoff aus dem Skitourenträume sind? Ein klares "Ja" kommt dazu von Axel Grusser, der dem "Suchtfaktor <a href="http://www.bergzeit.de/skitour.html" target="blank" titel="Skitourenausrüstung bei bergzeit.de">Skitour</a>" in den Bergen rund um Oberstdorf voll und ganz erlegen ist. Ein Reviertipp. </p></p><p>Dir gefällt der Bergzeit RSS Feed? Abonniere ihn doch und empfehle ihn weiter!</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Originaltext im <a href="http://blog.bergzeit.de">Bergzeit Blog</a>:</p><p>Das Oberallgäu ist als Skitourenziel ein unglaublich ergiebiges, riesiges Amphitheater aus zahmen und wilden Bergen. Vor allem die Vielfalt an Touren macht das Allgäu so reizvoll. Hier findet man ruhige und beschauliche Vorberge, ideale Skihänge an leicht verdaulichen Gipfeln und harten Stoff für alle, die es steiler brauchen. Es gibt Modeberge, an denen man so gut wie nie spuren muss und es gibt versteckte Insidertouren, fernab von jeglicher Zivilisation. Man findet steile Extremabfahrten, die man nur bei sichersten Verhältnissen wagen kann und auch lawinensichere Waldtouren, die sogar beim nebligstem Mistwetter noch etwas hergeben. Wer möchte, kann sich in sonnige Südseiten begeben und wer es lieber schattig mag, der findet traumhafte Nordabfahrten im Pulver.</p>
<h3>Die ideale Lage im Allgäu</h3>
<p>Mit dem Zentrum Oberstdorf bietet das Allgäu einen idealen Ausgangspunkt. Die Skitourenziele reihen sich hier im Kreis um die Wintersportmetropole. Im Norden befinden sich die etwas niedrigeren Vorberge. Im Osten das schneereiche Gebiet um Balderschwang, im Südosten das Kleinwalsertal mit zahlreichen Touren, im Süden der Hauptkamm und im Westen die Berge um das Oytal. Mit geringem Mehraufwand kommt man auch noch gut ins Tannheimer Tal.</p>
<h3>Die Allgäuer Vorberge</h3>
<p>Nordöstlich und nordwestlich von Oberstdorf erstrecken sich die oft bewaldeten, aber von zahlreichen Almen und Freiflächen durchsetzten, bis maximal 1.800 Meter hohen Vorberge. Hier gibt es vor allem gemütlichere, oft landschaftlich sehr reizvolle und weniger lawinengefährdete Touren. Besonders bei unsicherem Wetter mit schlechterer Sicht findet man sich hier entlang von Forstwegen und Schneisen meist gut zurecht. Darüber hinaus kann man aber auch tagesfüllende Runden und Überschreitungen der einzelnen Ketten mit vielen Gipfeln und noch mehr Höhenmetern unternehmen.</p>
<h3>Balderschwang</h3>
<p>Vom Charakter den Vorbergen sehr ähnlich ist dieses Gebiet auch sehr schneesicher. Um den Riedbergpass befinden sich einige Hörner, die oft über verschiedenste Routen bestiegen werden können. Auch hier kann man von der kurzen Spritztour bis hin zu langen Rundtouren alles Mögliche unternehmen.</p>
<h3>Kleinwalsertal</h3>
<p>Das auf österreichischem Boden liegende, aber nur von Deutschland aus erreichbare Kleinwalsertal ist der wohl überregional bekannteste Teil der Allgäuer Alpen. Neben den bekannten Skigebieten warten hier auch für den Tourengeher besondere Leckerbissen. Die Berge werden zunehmend höher und von Nord nach Süd betrachtet auch wilder, bis der Kamm schließlich steil in Richtung Lechtal abfällt. Besonders zu erwähnen ist das Schwarzwassertal mit zwar etwas weitläufigen, dafür aber herrlichen, meist sonnigen Skihängen rund um die Schwarzwasserhütte. Im Talende, von der Ortschaft Bad aus, starten ebenfalls mehrere nette und schon recht alpine Tourenziele. Von Riezlern in Richtung Wildental wird es besonders für Liebhaber steiler Nordhänge äußerst interessant. Vor allem hier gibt das Ambiente so einiges her und man glaubt nicht immer, dass die Berge &#8220;nur&#8221; maximal 2.400 Meter hoch sind.</p>
<h3>Allgäuer Hauptkamm</h3>
<p>Am Hauptkamm warten fast ausschließlich anspruchsvolle, steile und nicht immer leicht zugängliche Touren, welche eine große Dosis Erfahrung und Sicherheit verlangen. Damit ausgestattet kann man hier allerdings Grandioses erleben und einmal mehr staunen, wie wild und alpin doch das Allgäu ist &#8211; auch wenn es bei so manchem Alpinisten im Hinterkopf nur Assoziationen wie &#8220;Grasberge&#8221; hervorruft.</p>
<h3>Die westlichen Berge</h3>
<p>Im Westen sind zwar gegenüber dem Hauptkamm auch &#8220;machbarere&#8221; Gipfel vorhanden, jedoch ist in vielen Fällen der sehr lange Zugang durchs Oytal ein kleiner Wermutstropfen. Auch die Zufahrt von Hinterstein über das Ostrachtal mit dem Bus hindert viele Tourengeher daran, sich dem Gebiet zu nähern. Platz also für alle, die eine gewisse logistische Mühe nicht scheuen und dafür mit herrlicher, ruhiger Bergnatur belohnt werden möchten.</p>
<h3>Was man noch so machen kann im Allgäu</h3>
<p>Das Allgäu ist ein sehr taugliches Eiskletterrevier. Darüber hinaus gibt es unzählige Loipen, Pisten und sogar eine Kletterhalle.</p>
<h3>Literatur</h3>
<p>Natürlich gibt es Auswahlführer und Auswahlführer vom Auswahlführer. Für mich sehr geeignet und in Kombination völlig ausreichend sind der Panico <a title="Skitourenführer bei bergzeit.de" href="http://www.bergzeit.de/fuehrer.html?Use%5B%5D=Skitour&amp;priceMin=&amp;priceMax=&amp;query=&amp;sort=&amp;_artperpage=&amp;f=1" target="_blank">Skitourenführer</a> &#8220;Allgäu&#8221; und der Führer &#8220;<a title="Skitourenführer" href="http://www.bergzeit.de/rother-allgaeuer-alpen-skitourenfuehrer.html" target="_blank">Allgäuer Alpen</a>&#8220; vom Bergverlag Rother.</p>
<h3>Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins</h3>
<p>Ich gebe zu, es wurde Zeit nach nun zehn Jahren die alten Tourenski gegen neue zu ersetzen, bzw. die alten in treuer Verbundenheit im Keller als Gästeski aufzubewahren. Während einer Woche im Allgäu wurde für mich dann der Begriff <a title="Skitourenausrüstung bei bergzeit.de" href="http://www.bergzeit.de/skitour.html" target="_blank">Skitourenausrüstung</a> neu definiert: Meine eher klobigen, niedrigschaftigen Scarpa-Stiefel wurden durch den &#8220;Dynafit TLT 5 Mountain&#8221; ersetzt, dazu den Ski &#8220;Broad Peak&#8221; mit der robusten und sehr komfortablen &#8220;Vertical&#8221;-Bindung. Und? Was soll ich sagen? Der Suchtfaktor hat sich augenblicklich multipliziert. Nicht nur die gefühlte Leichtigkeit, vor allem die Wendigkeit im Aufstieg und die unerwartet stabile Abfahrtsleistung haben mich glatt umgeworfen. Schon das Tragen der Ski in den Kofferraum ist nun eine Freude und mit jedem Tag draußen wachsen die Ziele an zu einer dicken Traumwolke aus Skitourengeschichten.</p>
<div id="attachment_28554" class="wp-caption alignnone" style="width: 849px"><img class="size-full wp-image-28554" alt="Direktabfahrt vom Höferberg" src="http://blog.bergzeit.de/blog/wp-content/uploads/2013/03/P1020205.jpg" width="839" height="359" /><p class="wp-caption-text">Direktabfahrt vom Höferberg</p></div>
<div id="attachment_28555" class="wp-caption alignnone" style="width: 849px"><img class="size-full wp-image-28555" alt="Wirtshaus im Allgäu" src="http://blog.bergzeit.de/blog/wp-content/uploads/2013/03/P1020220.jpg" width="839" height="359" /><p class="wp-caption-text">Wirtshaus im Allgäu</p></div>
<div id="attachment_28552" class="wp-caption alignnone" style="width: 849px"><img class="size-full wp-image-28552" alt="Allgäu" src="http://blog.bergzeit.de/blog/wp-content/uploads/2013/03/P1020149.jpg" width="839" height="359" /><p class="wp-caption-text">Allgäu</p></div>
<div id="attachment_28557" class="wp-caption alignnone" style="width: 849px"><img class="size-full wp-image-28557" alt="Abfahrt im Allgäu" src="http://blog.bergzeit.de/blog/wp-content/uploads/2013/03/P1020282.jpg" width="839" height="359" /><p class="wp-caption-text">Abfahrt im Allgäu</p></div>
<div id="attachment_28558" class="wp-caption alignnone" style="width: 954px"><img class="size-full wp-image-28558" alt="Zöpfe im Allgäu" src="http://blog.bergzeit.de/blog/wp-content/uploads/2013/03/P1020299.jpg" width="944" height="404" /><p class="wp-caption-text">Zöpfe im Allgäu</p></div>
<div id="attachment_28559" class="wp-caption alignnone" style="width: 867px"><img class="size-full wp-image-28559" alt="Abfahrt im Allgäu" src="http://blog.bergzeit.de/blog/wp-content/uploads/2013/03/P1030603a.jpg" width="857" height="518" /><p class="wp-caption-text">Abfahrt im Allgäu</p></div>
<div id="attachment_28560" class="wp-caption alignnone" style="width: 876px"><img class="size-full wp-image-28560" alt="Dynafit Broad Peak" src="http://blog.bergzeit.de/blog/wp-content/uploads/2013/03/P1040519.jpg" width="866" height="665" /><p class="wp-caption-text">Dynafit Broad Peak</p></div>
<div id="attachment_28553" class="wp-caption alignnone" style="width: 849px"><img class="size-full wp-image-28553" alt="Skitouren im Allgäu" src="http://blog.bergzeit.de/blog/wp-content/uploads/2013/03/P1020180.jpg" width="839" height="359" /><p class="wp-caption-text">Skitouren im Allgäu</p></div>
<div id="attachment_28556" class="wp-caption alignnone" style="width: 849px"><img class="size-full wp-image-28556" alt="Aufstieg in den Vorbergen" src="http://blog.bergzeit.de/blog/wp-content/uploads/2013/03/P1020230.jpg" width="839" height="359" /><p class="wp-caption-text">Aufstieg in den Vorbergen</p></div>
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			<media:description type="html">Direktabfahrt vom Höferberg</media:description>
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			<media:description type="html">Dynafit Broad Peak</media:description>
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			<media:description type="html">Aufstieg in den Vorbergen</media:description>
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		<title>ISPO 2013: Messerückblick und Trendvorschau</title>
		<link>http://blog.bergzeit.de/27245/alpin/ispo-2013-messe-ruckblick-und-trendvorschau</link>
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		<pubDate>Thu, 28 Feb 2013 07:19:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Huener</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alpin]]></category>
		<category><![CDATA[Freeriderstiefel]]></category>
		<category><![CDATA[ISPO 2013]]></category>
		<category><![CDATA[Tourenausrüstung]]></category>
		<category><![CDATA[Tourenbindungen]]></category>
		<category><![CDATA[Tourenstiefel]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><p>Originaltext im <a href="http://blog.bergzeit.de">Bergzeit Blog</a>:</p><p>Vom 3. bis 6. Februar präsentierten 2481 Aussteller aus 52 Ländern auf der ISPO ihre neuesten Produkte. Insgesamt über 81000 Fachbesucher waren vor Ort, darunter auch Klaus Huener, der im Bergzeit Blog seine persönlichen Eindrücke schildert. </p></p><p>Dir gefällt der Bergzeit RSS Feed? Abonniere ihn doch und empfehle ihn weiter!</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Originaltext im <a href="http://blog.bergzeit.de">Bergzeit Blog</a>:</p><p><strong>Vom 3. bis 6. Februar präsentierten 2481 Aussteller aus 52 Ländern auf der ISPO ihre neuesten Produkte. Insgesamt über 81000 Fachbesucher waren vor Ort, darunter auch Klaus Huener, der im Bergzeit Blog seine persönlichen Eindrücke schildert. </strong></p>
<p><img class="alignright size-medium wp-image-27247" alt="ISPO 2013" src="http://blog.bergzeit.de/blog/wp-content/uploads/2013/02/ISPO-220-300x199.jpg" width="300" height="199" />Die ISPO ist die weltgrößte Fachmesse für Sportartikel und Sportmode. Insgesamt über 81000 Fachbesucher aus 109 Ländern, davon 66 Prozent aus dem Ausland – die meisten aus Italien, Österreich, der Schweiz, Frankreich und Großbritannien – kamen an den vier Messetagen auf das Münchener Messegelände, um sich über neue Trend zu informieren, Kontakte zu knüpfen und um zu bestellen; die ISPO bekräftigte einmal mehr ihre Rolle als international führende Plattform der gesamten Sportbranche.</p>
<p><b>Das Thema Rocker</b> bestimmt immer stärker den Skimarkt: Full-Rocker und Tip-Rocker, Allmountain-Rocker und Onpiste-Rocker sind nur eine kleine Auswahl von Bezeichnungen verschiedener Rockervariationen. Die sportlichen Rocker haben diverse Stabilisierungselemente kurz vor der Schaufel – so z. B. K 2 mit X-förmigen Carbon-Trägern – oder eine besondere Schaufelgeometrie – wie z. B. Head mit dem progressiven Radius. Elan bietet  weiterhin Ski mit der sog. Amphibio-Technologie an, hier auch eine Amphibio-Variante des Slalomcarvers SLX, und Fischer bringt den Hybrid 7,5 Ti auf dem Markt, ein Ski mit Rocker-Technologie, die bei Bedarf zu- oder abgeschaltet wird. Die Orientierung für den Endverbraucher ist schwer, eine gute Beratung durch den Fachhandel wie auch die informative Präsentation im online Angebot sind hier nötig. Im Winter 2013/2014 wird bei den meisten Anbietern 90 – 95% der Kollektion „gerockt“ sein, lediglich die Race-Modelle sind &#8220;rockerfrei&#8221;.</p>
<p><b><img class="alignright size-medium wp-image-27248" alt="ISPO 2013" src="http://blog.bergzeit.de/blog/wp-content/uploads/2013/02/P1070042-001-274x300.jpg" width="274" height="300" />Bei den Skistiefeln</b> ist, neben der zunehmenden Spezialisierung und Differenzierung mit unterschiedlichen Härten, Flex, und Leistenbreiten, die individuelle Schalenanpassung zusätzlich zur Innenschuhformung Thema: bei Salomon ist die Schale um den kompletten Fußbereich anpassbar, Fischer bietet mit Vakuum Fit auch die komplette Fußanpassung an. Bei den Comfort-Fit-Modellen wird die Schale lediglich im Vorfuß-und Fersenbereeich angepasst, der kleine Backofen für die Schale steht dann im Fachgeschäft zur Verfügung.  Zu den bekannten Skistiefelanbietern kommen auch K2, Scott und Roxa mit einigen Modellen neu auf den Markt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Ski-</b><strong>Touren und Freeriding</strong> sind auch für den Winter 2013/2014 die Skisportsegmente, die für die Hersteller besonders interessant sind. Jeder Skistiefelhersteller bietet Stiefel mit Walkmechanismus an, oft auch mehrere Modelle mit unterschiedlicher Flex. Sogar Scott und K 2 sind hier vertreten. Neben den vielen Freeridemodellen mit relativ hohem Flex gibt es einige eher tourenlastige Modelle von bisher auf den Pistenskilauf festgelegten Anbietern: so bietet z. B. K 2 mit dem PINNACLE 130 und Scott mit DELIRIUM FR 130 zwei relativ Harte Freeridestiefel an, während Head, Salomon, Fischer und auch Atomic eine ganze Reihe tourentauglicher Stiefel im Sortiment haben. Passend zu den Stiefeln gibt es von den großen Anbietern ein interessantes Angebot von Tourenski mit Bindung &#8211; quasi alles für die Tour aus einer Hand. Hier hat z. B. Tyrolia mit der AAAmbition (tatsächlich mit 3 A!!) eine interessante Tourenbindung in Angebot, die auch von Head und Fischer in Kombination mit ihren Tourenski angeboten wird.</p>
<p><b></b><img class="alignright size-medium wp-image-27250" alt="ISPO 2013" src="http://blog.bergzeit.de/blog/wp-content/uploads/2013/02/P1070039-001-300x192.jpg" width="300" height="192" />Natürlich haben auch die Spezialisten in Sachen Tourenskilauf ihr Angebot aktualisiert und erweitert. Dynafit z. B. ergänzt das Sortiment um zwei spektakuläre Skimodelle – CHO OYU und NANGA PARBAT und eine revolutionäre Freeridebindung – Beast 16 – mit allen bisher bekannten Dynafit-Stärken. Interessant ist auch das steigende Angebot von rahmen- oder plattenlosen Tourenbindungen. Neben Dynafit mit seinen diversen Modellen werden sehr ähnliche Bindungen in Zukunft auch von Look <i>(Rossigno</i><i>l</i>), Plum, La Sportiva und ALK angeboten – alles allerdings reine Wettkampfbindungen, lediglich Fritschi bringt hier eine nicht unbedingt wettkampforientierte Leichttourenbindung auf den Markt.</p>
<p>Besonders bunt und auffällig ist die Palette der angebotenen Freerideski. Immer breiter und immer rockiger ist der klare Trend, den auch immer mehr Anbieter mitgehen. In Kombination mit der Vielzahl der speziellen Freeride-Skistiefel und dem wachsenden Angebot an Bindungen mit Gehfunktion entsteht ein riesiges Angebot für Freerider mit Ambitionen zu kurzen Aufstiegen und/oder Querungen in das Gelände außerhalb der Pisten. Während ein größeres Angebot mehr Auswahl und mehr Konkurrenz bei der Preispolitik bedeutet, und damit für den Verbraucher eigentlich ganz positiv ist, ist der Trend zu immer höheren Einstellwerten bei  Freeridebindungen meiner Meinung nach sehr fragwürdig. Die Einstelltabellen,  die früher noch jeder Bindung als Beipackzettel beigelegt waren, hören beim Körpergewicht von etwa. 100 Kilo und einer Schuhgröße von 47 mit dem Einstellwert ( Z-Wert ) 10 auf. Jetzt geht es um den Z-Wert 16 (!) als Obergrenze. Was möglicherweise vom Profisport bei Freeridewettkämpfen als Einstellwert gewünscht wird hat mit Sicherheit außerhalb dieser kleinen Szene keinerlei Relevanz und müsste eigentlich von verantwortungsbewussten Anbietern mit einem dicken Warnhinweis versehen werden.</p>
<p><b><img class="alignright size-medium wp-image-27256" alt="ISPO 2013" src="http://blog.bergzeit.de/blog/wp-content/uploads/2013/02/DawnPatrolLTShell_med-002-206x300.jpg" width="206" height="300" />Black Diamond, </b>der amerikanische Anbieter von Bersportartikeln, Tourenhardware, Freeridern, Telemarkstiefeln und Bindungen, hat eine mutige Entscheidung getroffen und lässt seine neue Skikollektion in eigener Fabrik in Amerika fertigen. Das ist ein ungewöhnlicher Schritt in Zeiten von outsourcing und offshoring. Bei dieser Gelegenheit werden auch die Ski in ihrer Geometrie grundlegend verändert. Die Taillierungen werden reduziert und die Schaufeln insgesamt lang und flacher aufgebogen. Die Kollektion wird in Freesking (Big Mountain und All Mountain) und Touring (Freetour und Tour) unterteilt. Und mit dem Faktor M 130 wird auch hier ein sehr stabiler (Flex 130) Tourenstiefel mit der Eignung zum Freeriden angeboten. Darüber hinaus bringt Black Diamond auch zum nächsten Winter eine Bekleidungskollektion in Zusammenarbeit mit Schöller auf dem Markt. Auch hier gibt&#8217;s also in Zukunft die Ausrüstung aus einer Hand.</p>
<p><em><strong>Abschließend hier noch ein Hinweis: Auf der ISPO wurde das Angebot für den Winter 2013/2014 präsentiert, die Ware kommt also in der Regel erst im Herbst 2013 in den Handel. Detailierte Produktvorstellungen des Bergzeit-Teams gibt&#8217; in den folgenden Blog-Beiträgen: </strong></em></p>
<ul>
<li><a title="Bergzeit Blog: Produkthighlights Outdoor-Bekleidung" href="http://blog.bergzeit.de/26785/alpin/ispo-2013-produkthighlights-outdoor-bekleidung">Produkthighlights Outdoor-Bekleidung</a></li>
<li><a title="Neuheiten am Skitouren und Freeski-Markt" href="http://blog.bergzeit.de/26751/alpin/ispo-2013-neuheiten-auf-dem-freeski-und-skitouren-markt">Neues am Skitouren- und Freeski-Markt</a></li>
</ul>
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			<media:title type="html">ISPO 220</media:title>
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			<media:title type="html">P1070042-001</media:title>
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