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	<title>Bergzeit Blog &#187; Reise</title>
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	<description>Outdoor, Alpines, Testberichte und Reisen</description>
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		<title>Milford Track im Südwesten Neuseelands &#8211; The Finest Walk in the World</title>
		<link>http://blog.bergzeit.de/12820/reise/milford-track-im-sudwesten-neuseelands-the-finest-walk-in-the-world</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 09:50:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johanna Fross</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reise]]></category>
		<category><![CDATA[Neuseeland]]></category>
		<category><![CDATA[Reisebericht]]></category>
		<category><![CDATA[Trekking]]></category>
		<category><![CDATA[Wandern]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><p>Originaltext im <a href="http://blog.bergzeit.de">Bergzeit Blog</a>:</p><p>Der Milford Track in Neuseeland ist die vielleicht bekannteste <a target="_blank" href="http://www.bergzeit.de/trekking.html">Wanderung</a> in Neuseeland. Die Wander-Route geht über 54 km durch die bergigen, naturbelassenen Landschaften des Inselstaats am anderen Ende der Welt. Ein Reisebericht mit Tipps zur Planung und Durchführung.</p></p><p>Dir gefällt der Bergzeit RSS Feed? Abonniere ihn doch und empfehle ihn weiter!</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Originaltext im <a href="http://blog.bergzeit.de">Bergzeit Blog</a>:</p><div id="attachment_12821" class="wp-caption alignleft" style="width: 208px"><img class="wp-image-12821 " src="http://blog.bergzeit.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/MFS-550x412.jpg" alt="" width="198" height="148" /><p class="wp-caption-text">Per Boot kommt man an den Anfangspunkt des Tracks</p></div>
<p>Neuseeland als einer der Vorreiter im Bereich <em>nachhaltiger Tourismus </em>hat durch das DOC Office (Department of Conservation, eine Art nationaler Umweltschutzagentur) eine Institution geschaffen, die sich landesweit für das Natur- und Kulturerbe des Inselstaates einsetzt. Das Department of Conservation übernimmt die Aufgabe, das Naturschutzgebiet der neun „Great Walks“ (der Milford Sound Walk ist einer dieser „Great Walks“) zu verwalten. Meistens ist der Zugang zu solchen Gebieten zwar kostenlos, aber da der Milford Track über 4 Tage (54 km) geht und man natürlich auf dem Weg übernachten muss, fallen hier Kosten für die Nutzung der Hütten an. Diese werden vom DOC Instand gehalten sowie die Campingplätze, Wanderwege, Brücken und andere Einrichtungen der Naturschutzgebiete des Landes.</p>
<p><strong>Organisatorisches</strong></p>
<p>Der Milford Walk, gelegen im Fjordland-Nationalpark, gehört zu den 10 besten Wanderwegen der Welt und ist wahrscheinlich <a title="Neuseeland: Bergsteigen und Freeriden im Land der Vulkane" href="http://blog.bergzeit.de/6618/reise/neuseeland-bergsteigen-und-skifahren-im-vulkanland">Neuseelands </a>Attraktion Nummer 1. Dementsprechend beliebt ist die <a title="Trekking und Wanderausrüstung sicher online kaufen im Trekking-Shop bei bergzeit.de" href="http://www.bergzeit.de/trekking.html" target="_blank">Wanderung </a>auch. Für die kommende Saison sind Buchungen ab dem <strong>7. Mai</strong> möglich und es bietet sich an, möglichst früh zu buchen, vor allem wenn man in den wärmsten Monaten wandern möchte (Sommer in NZ: Dezember – Februar). Natürlich gibt es auch Pauschalangebote vieler Reiseveranstalter, aber wer lieber auf eigene Faust organisiert, der bucht seinen „Wanderpass“ und einen Schlafplatz in den Hütten:  Kontaktdaten: +64-3-249 8514, fax +64-3-249 8515, E-Mail: greatwalksbooking@doc.govt.nz.</p>
<p>Am ersten Tag der Wanderung meldet man sich im Te Anau DOC Office, dort bekommt man seinen Pass und letzte Informationen. Sämtliche Kosten, die bei der Buchung entstehen, müssen bereits davor beglichen werden (Informationen zur Zahlung, Wetter, empfohlende Ausrüstung, etc. Steht im Details auf der Website des DOC und in der Buchungsbestätigung). Da das Wetter recht <strong></strong><strong></strong>wechselhaft ist und es im Milford Sound im Frühling 50% der Zeit regnet, sollte man diese Informationen ausführlich lesen. Alle, die daran denken, den Walk im Oktober oder November zu machen, sollten auch beachten, dass später Schneefall und Schneeschmelze bestimmte Gebiete unbegehbar machen können und Lawinengefahr bestehen kann. In solchen Fällen bietet der DOC den Wanderern zwar an, die Gefahrenzonen per Hubschrauber zu umfliegen, um so den Walk weiterführen zu können, aber die Kosten dafür werden vom Wanderer selbst getragen. Bevor man also denkt, in den Genuss eines kostenlosen Hubschrauberfluges zu kommen, sollte man sich über die möglichen Kosten erkundigen.</p>
<div id="attachment_12822" class="wp-caption alignright" style="width: 270px"><img class="size-260_breit wp-image-12822" src="http://blog.bergzeit.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/MFS-II-260x195.jpg" alt="" width="260" height="195" /><p class="wp-caption-text">Bei Sonnenschein boten die Bäche eine erfrischende Abwechslung zum Laufen </p></div>
<p><strong>Kosten</strong></p>
<p>Wie bereits erwähnt regnet es zu 50% im Milford Sound – übertragen auf unsere Wanderung bedeutete das, dass der Aufstieg an zwei Tagen komplett im Regen war. Es empfielt sich deshalb auf jeden Fall, für die Abende einen warmen Fleecepullover dabei zu haben. Allerdings gibt es in den Hütten, die auch noch neben einer Veranda über Gemeinschaftszimmer mit Kochstelle und Sitzgelegenhieten verfügen, keine Möglichkeit, seine nasse Kleidung zu trocknen (ausser in der Sonne natürlich). Zu den Hütten: man schläft in sehr sauberen, gut in Stand gehaltenen aber simplen Hütten (mehr braucht man sowieso nicht nach einem anstrengenden und ereignisreichen Tag).</p>
<p>An dieser Stelle soll nicht zu viel von dem Weg selbst verraten werden, nur soviel: der Milford Trek gehört zu den besten Dingen, die ich in meinem bisherigen Leben (ich bin 31 Jahre alt) machen durfte. Schlechte Laune, Blasen an de Füßen, Müdigkeit oder private Probleme sind spätestens am zweiten Tag nicht mehr relevant, wenn man ein Bad im einem der zahlreichen Wildwasserbäche nimmt, Wasserfälle bestaunt, Regen- und Mooswälder sowie Steppen durchwandert und  von Farnen bis hinzu alpinen Blumen wundervolle Flora zu sehen bekommt. Das Highlight und zugleich körperlich anstrengendste Teil der ganzen Wanderung ist natürlich, wenn man über mehrere Hängebrücken den höchsten Punkt des Wanderweges, den 1.073 Meter hohen Mackinnon-Pass mit Ausblick über die Fjordlandschaft, erreicht hat und seinen Wanderkollegen erschöpft aber glücklich um den Hals fällt.</p>
<p>Auch wenn ich als mittelmäßig trainierter Anfänger mit dem Aufstieg realativ gut klar gekommen bin, sollte man den Walk nicht unterschätzen. Leider ist einer der Wanderer während unseres Treks gestürzt, ein Helikopter musste kommen und die verletzte Person aus dem Gebirge rausholen. Deshalb ist es unumgänglich, die Telefonnummer des DOC-Büros mitsamt eines aufgeladenen Handys dabei zu haben. Auch wenn der ganze Trail gut gesichert und beschildert ist, es gab einige Stellen, die gerade im Regen sehr rutschig waren und von denen es steil bergab ging. Nichtsdestotrotz ist der Track aufgrund seiner wundervollen und sehr abwechslungsreichen Flora selbst für erfahrene Wanderer eine außergewöhnliche Erfahrung.</p>
<div id="attachment_12823" class="wp-caption alignleft" style="width: 270px"><img class="size-260_breit wp-image-12823 " src="http://blog.bergzeit.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/DSC00068-260x346.jpg" alt="" width="260" height="346" /><p class="wp-caption-text">Einer der zahlreichen Wasserfälle entlang des Walks</p></div>
<p>Ich hoffe sehr, dass alle Wanderer dem DOC dabei helfen, durch verantwortungsvolles Verhalten während des Tracks dieses außergewöhnlich schöne Fleckchen der Erde für nachfolgende Generationen noch lange zu erhalten.</p>
<p>Abschließend bleibt noch zu sagen, dass mehr als 10 Kilo Gewicht im Rucksack nicht zu empfehlen sind, immerhin muss man eine Altitude von 800 Metern überwinden. Deshalb hatte ich mich für einen leichten und flexiblen  Rucksack von Salewa entschieden, sehr leichte Wanderschuhe von Salewa und eine Regenjacke von Marmot. Da es in den Hütten Kochstellen und Wasser gibt, muss man ledigleich sein Kochgeschirr mitbringen. Ein Art Kettle-Kochtopf (gibt es von Tatonka) war für die kurze Zeit für 2 Personen völlig ausreichend.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Frühjahrstrekking auf Mallorca &#8211; Routa de Pedra en Sac</title>
		<link>http://blog.bergzeit.de/12487/reise/routa-de-pedra-en-sac-fruhjahrstrekking-auf-mallorca</link>
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		<pubDate>Thu, 29 Mar 2012 19:58:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Krejci</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reise]]></category>
		<category><![CDATA[Slider]]></category>
		<category><![CDATA[Insel]]></category>
		<category><![CDATA[Mallorca]]></category>
		<category><![CDATA[Trekking]]></category>
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		<category><![CDATA[Wanderweg]]></category>
		<category><![CDATA[Zelt]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><p>Originaltext im <a href="http://blog.bergzeit.de">Bergzeit Blog</a>:</p><p><a target="_blank" href="http://www.bergzeit.de/trekking.html">Wandern und Trekking</a> auf Mallorca bietet vor allem außerhalb das klassischen Reisezeiten wunderschöne Landschaften, viel mediterrane Natur und ursprüngliches Flair. Wer ein Wander- und Trekking Ziel fürs Frühjahr oder den Herbst sucht wird auf Mallorca garantiert fündig.</p></p><p>Dir gefällt der Bergzeit RSS Feed? Abonniere ihn doch und empfehle ihn weiter!</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Originaltext im <a href="http://blog.bergzeit.de">Bergzeit Blog</a>:</p><p>Wer sehnt sich mit dem ausklingendem Winter nicht nach etwas Wärme, Sonne und frischem Grün. Leider lässt all dies bei uns noch etwas auf sich warten. Aus diesem Grund ging es für uns einfach der Sonne entgegen, zu einem für viele eher unbekannten Trekkingziel – Mallorca. Auch ich brachte die Mittelmeerinsel eher mit Party- und Badespaß und zubetonierten Hotelpromenaden in Verbindung, als mit einem Urlaub per pedes. Der Urlaub belehrte mich eines besseren.</p>
<p>Möchte man Mallorca für einen ausgedehnten Trekkingurlaub nutzen bietet sich eine längere Tour auf dem Weitwanderweg GR 221 bestens an. Da uns die Zeit fehlte die 150 km lange Strecke an einem Stück zu gehen, haben wir uns die, wie wir meinen, schönsten Etappen herrausgesucht. Der GR 221 führt in etwa 8 Tagesetappen von Port d’Andratx im Süden über den Gebirgszug der Tramuntana bis nach Pollenca im Norden.</p>
<div id="attachment_12499" class="wp-caption alignleft" style="width: 270px"><img class="size-260_breit wp-image-12499" title="Aleppokiefern und Macchie" src="http://blog.bergzeit.de/blog/wp-content/uploads/2012/03/Aleppokiefern-und-Macchie-260x195.jpg" alt="Aleppokiefern und Macchie" width="260" height="195" /><p class="wp-caption-text">Aleppokiefern und Macchie</p></div>
<p>Unsere Tour startet im Norden im Kloster Luc, in welchen wir für eine Nacht ein Klosterzimmer beziehen. Obwohl wir die komplette <a title="Trekkingausrüstung bei Bergzeit" href="http://www.bergzeit.de/outdoor.html" target="_blank">Trekkingausrüstung</a> dabei haben, und am Kloster ein Campingplatz existiert, sindn wir einem warmen Zimmer nicht abgeneigt, zumal dies auch noch bezahlbar ist.</p>
<p>Am nächsten Tag, wie eigentlich den ganzen Urlaub, empfängt uns bestes Wetter. Vor uns liegt die Etappe von <strong>Luc zum Cuberstausee</strong>. Bei vollem Sonnenschein, aber mit 10°C am Morgen doch recht frischen Temperaturen, geht es vorbei an alten Olivenhainen. Schnell gewinnt der Weg an Höhe. Gut so, müssen wir doch heute etwa 1000 HM schaffen. Den Olivenhainen weichen bald die für Mallorca typischen Steineichenwälder. Auf dem 1195m hohen Puig d’en Galileu haben wir die erste hervorragende Aussicht auf das vor uns liegende Gebirge und auf das azurblaue Meer, einfach traumhaft. Weiter führt uns der Weg über Altschneefelder, vorbei an Schneehäuser, tiefen mit Steinen ausgekleideten Gruben, in welchen man im Winter Schnee für den Sommer konservierte. Wir steigen ab Richtung Cuberstausee. Unterwegs decken wir uns an einer Quelle mit frischem Wasser ein. Das Kalkgebirge bietet dem Wanderer nur wenige Möglichkeiten Wasser an zu Tage tretenden Quellen nachzutanken. Sich im Vorfeld über die möglichen Wasserstellen zu informieren ist also fast ein Muss.</p>
<div id="attachment_12501" class="wp-caption alignright" style="width: 270px"><img class="size-260_breit wp-image-12501" title="Wandern im Barrancs de Biniaraix" src="http://blog.bergzeit.de/blog/wp-content/uploads/2012/03/im-Barrancs-de-Biniaraix-260x346.jpg" alt="Wandern im Barrancs de Biniaraix" width="260" height="346" /><p class="wp-caption-text">Wandern im Barrancs de Biniaraix</p></div>
<p>Am Ufer des Cuberstaussees verbringen wir eine Nacht im <a title="Outdoor Zelte bei Bergzeit" href="http://www.bergzeit.de/outdoor-zelte.html" target="_blank">Zelt</a> zwischen Steineichen und den überall auf der Insel vorkommenden Schafen. Gegen Morgen wird mit gerade 4°C doch recht frisch, und bringt meinen ultraleichten <a title="Schlafsäcke kaufen bei Bergzeit" href="http://www.bergzeit.de/schlafsaecke.html" target="_blank">Schlafsack</a> und die Neo Air Isomatte fast an die Grenzen.</p>
<p>Warum die Tour auch als „Routa de Pedra en Sec“ oder Trockenmauerroute bekannt ist, wird uns spätestens auf unserer zweiten Etappe <strong>vom Cuberstausee nach Soller</strong> bewusst. Praktisch im gesamten Gebirge trifft man auf terrassierte Hänge, auf welchen noch bis in den letzten Winkel Olivenbäume kultiviert werden. Eine wie ich finde enorme Leistung dem kargen steinigen Boden noch die letzten Erträge abzuringen. Besonders eindrucksvoll ist der in ewigen Serpentinen verlaufende, gepflasterte Abstieg durch das Barraix des Barrancs in das Orangental von Soller.</p>
<p>In Soller angekommen stärken wir uns erst einmal mit ein paar der frischen Früchte und leckerem mallorquinischem Gebäck. Unser Quartier, die „Casa Magerita“, finden wir in einer der engen Gassen, in einem typischem Stadthaus.</p>
<div id="attachment_12519" class="wp-caption alignleft" style="width: 270px"><img class="size-260_breit wp-image-12519" title="Blick über den Wanderweg Richtung Valdemossa" src="http://blog.bergzeit.de/blog/wp-content/uploads/2012/03/Richtung-Valdemossa1-260x195.jpg" alt="Blick über den Wanderweg Richtung Valdemossa" width="260" height="195" /><p class="wp-caption-text">Blick über den Wanderweg Richtung Valdemossa</p></div>
<p>Die dritte Etappe <strong>nach Deia</strong> verläuft zwar recht unspektakulär ohne hohe Gipfel oder tiefe Schluchten, dafür durch liebliche Orangen- und Zitronenplantagen mit Unmengen von Früchten. Immer wieder müssen wir Zäune überklettern oder Gatter schließen. Kein Wunder, verläuft doch ein Großteil des GR221 über Privatgrund. Obwohl die mallorcinische Verwaltung den Weitwanderweg deutlich ausbaut, ausschildert und bewirbt, gibt es von Seiten der Landbesitzer anscheinend noch einigen Wiederstand.</p>
<p>Der Weg zieht sich etwas oberhalb der Küste durch Kiefernwälder und bietet immer wieder grandiose Aussichten an die steinige Westküste Mallorcas. Rechts schnell erreichen wir Deia, eines der wohl hübschesten Dörfer Mallorcas. Enge Gassen, Treppen und die interessante Bauweise laden gerade dazu ein das Dorf zu erkunden. Irgendwann werden die <a title="Rucksäcke kaufen bei Bergzeit" href="http://www.bergzeit.de/rucksack.html" target="_blank">Rucksäcke</a> doch zu schwer und wir stärken uns bei frisch gepressten Orangensaft und Pasta.</p>
<p>Auch in Deia gibt es eines der am GR221 neu eingerichteten Refugis, Unterkünfte ähnlich den aus den Alpen bekannten Berghütten. Da wir keine Lust auf Bettenlager haben, die Reservierung ist zudem recht kompliziert, gönnen wir uns eine Nacht im sehr zu empfehlenden <a href="http://www.hoteldespuig.com/" target="_blank">Hotel d’es Puig</a>.</p>
<div id="attachment_12507" class="wp-caption alignright" style="width: 270px"><img class="size-260_breit wp-image-12507" title="Trekking Richtung Pas d'en Galileu" src="http://blog.bergzeit.de/blog/wp-content/uploads/2012/03/Richtung-Pas-den-Galileu-260x195.jpg" alt="Trekking Richtung Pas d'en Galileu" width="260" height="195" /><p class="wp-caption-text">Trekking Richtung Pas d&#39;en Galileu</p></div>
<p>Unser vierter und letzter Tag auf dem GR221 <strong>nach Valdemossa</strong> sollte es landschaftlich und streckentechnisch noch einmal in sich haben. Mit etwas Mühe finden für hinter Deia den Einstieg zum Aufstieg in Richtung Puig de Teix. Zum Glück nordseitig, tragen uns unsere Wanderschuhe wieder durch Steineichenwälder und  über verwilderte Olivenhaine bergauf. Unterwegs stoßen wir wieder auf die überall vorkommenden Köhlerplätze und die dazugehörenden Unterkünfte. Wir entdecken in den Berg getriebene Stollen, welche zum Wassersammeln dienen, und können uns kaum an den sich immer wieder bietenden Blicken aufs Meer sattsehen. Auf dem Gipfel angekommen ist es leider auch vorbei mit der Einsamkeit. Nach dem Abstieg, in Valdemossa angekommen beenden wir unsere sehr eindrucksvolle 4 Tages-Kurztour auf dem GR221.</p>
<p>Letztendlich musste ich meine Meinung revidieren. Statt Bettenburgen fanden sich nur wunderschöne Landschaften, viel mediterrane Natur und ursprüngliche Dörfer und Städte. Für einen Trekking-light Urlaub auf der Suche nach Sonne genau das Richtige!</p>
<p><img class="aligncenter  wp-image-12509" src="http://blog.bergzeit.de/blog/wp-content/uploads/2012/03/Pano1-550x156.jpg" alt="" width="550" height="156" /></p>
<p><em>Noch ein paar Infos zum Trekking auf dem GR221.</em></p>
<p>- Beste Reisezeit ist Frühjahr und Herbst, den Sommer sollte man sich aufgrund der Hitze ersparen.</p>
<p>- Der Weg ist sehr gut als Hüttentour machbar. Die Berghütten sind erst alle in den letzten Jahren renoviert bzw. errichtet worden. Die Preise sind sehr moderat, die Anmeldung und Reservierung allerdings etwas umständlich.</p>
<p>- Eine gute Quelle für Information, Reservierungsmöglichkeit der Hütten, Etappenbeschreibung bietet die sich noch im Aufbau befindliche Seite <a href="http://www.conselldemallorca.net/?id_section=3198&amp;id_parent=491&amp;id_class=2992&amp;id_lang=3" target="_blank">www.conselldemallorca.net</a></p>
<p>- Trekking mit Zelt ist nicht unmöglich aber aufgrund der mangelnden Wasserversorgung und vor allem den vielen Privatbesitzes nicht unproblematisch.</p>
<p>- Als Kartenmaterial sind die beiden Karten „<a href="http://www.bergzeit.de/karte/publicpress-wk-427-mallorca-serra-de-tramuntana-nord.html" target="_blank">Mallorca- Serra de Tramuntana Nord</a>“ und „<a href="http://www.bergzeit.de/karte/publicpress-wk-428-mallorca-serra-de-tramuntana-sued.html" target="_blank">Mallorca- Serra de Tramuntana Süd</a>“ absolut zu empfehlen. Ein GPS ist mit entsprechendem Kartenmaterial nicht verkehrt, aber kein Muss, da der Weg auf den beschriebenen Etappen hervorragend mit Schildern und Wegweisern markiert ist.</p>
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		<title>Klettern auf Sizilien</title>
		<link>http://blog.bergzeit.de/10991/reise/klettern-auf-sizilien</link>
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		<pubDate>Wed, 14 Mar 2012 08:00:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reise]]></category>
		<category><![CDATA[Klettern]]></category>
		<category><![CDATA[Palermo]]></category>
		<category><![CDATA[San Vito lo Capo]]></category>
		<category><![CDATA[Sizilien]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><p>Originaltext im <a href="http://blog.bergzeit.de">Bergzeit Blog</a>:</p><p>Sizilien - Die <a target="_blanK" href="http://www.bergzeit.de/klettern.html">Kletter</a>-Insel im Süden Italiens bietet eine riesige Auswahl an Kletter-Felsen für jeden Geschmack. Super-Fells und nicht zu überlaufene Kletterspots machen die Insel außerhalb der Badesaison zum interessanten Ziel für Kletterer.</p></p><p>Dir gefällt der Bergzeit RSS Feed? Abonniere ihn doch und empfehle ihn weiter!</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Originaltext im <a href="http://blog.bergzeit.de">Bergzeit Blog</a>:</p><p><strong><em></em></strong>Wer nach dem Winter möglichst früh wieder in Form kommen möchte und das Felsgefühl, das über die kalte und nasse Jahreszeit gelitten hat, wieder erlangen will, der ist in Sizilien genau richtig. Letztes Frühjahr haben meine Freundin und ich die südlichste Mittelmeerinsel angesteuert. Klettern am Fels war unser Ziel und es war erst April, also ab in den Süden.</p>
<h3>Palermo &#8211; Chaotische Hauptstadt der Kletterinsel Sizilien</h3>
<div id="attachment_10999" class="wp-caption alignleft" style="width: 270px"><img class="size-260_breit wp-image-10999" title="Kletter-Touren am Monte Pellegrino" src="http://blog.bergzeit.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/Touren-am-Monte-Pellegrino-260x174.jpg" alt="Kletter-Touren am Monte Pellegrino" width="260" height="174" /><p class="wp-caption-text">Kletter-Touren am Monte Pellegrino</p></div>
<p>Meistens kommt man in Palermo an, wenn man Sizilien ansteuert und zum Klettern ist das auch gar kein schlechter Ausgangspunkt. Mit dem Auto mussten wir uns erst mal auf einen sehr südländischen Fahrstil einstellen, was allerdings nach einer kurzen Eingewöhnungszeit kein Problem war. Zwei oder drei Rote Ampeln überfahren und ein paarmal rechts überholen und Hupen, schon fühlt man sich wie ein Echter Insulaner. Das tolle an Palermo ist, dass man das Stadtfeeling mit den vielen Studentenkneipen, Cafés und Shops mit dem Klettern verbinden kann, denn genau am „Hausberg&#8221; der Stadt, dem Monte Pellegrino kann man prima Klettern und zwar in allen Varianten, hier gibt es Routen, Klettergärten und sogar Boulderblocks in allen Schwierigkeiten.</p>
<h3>Kletternd um die ganze Insel</h3>
<div id="attachment_10997" class="wp-caption alignleft" style="width: 270px"><img class="size-260_breit wp-image-10997" title="Mehrseillängentour an der Nordküste" src="http://blog.bergzeit.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/Mehrsl1-260x346.jpg" alt="Mehrseillängentour an der Nordküste" width="260" height="346" /><p class="wp-caption-text">Mehrseillängentour an der Nordküste</p></div>
<p>Nachdem wir einen Eindruck von der Metropole und ihren Möglichkeiten hatten, machten wir uns auf in Richtung Südosten nach Modica, der Schokoladenstadt Siziliens. Die ganze Umgebung ist gespickt mit sehr schönen Klettergärten und es findet sich ein Spot für jeden Geschmack und in allen Schwierigkeitsgraden. Meist liegen diese in wildromantischen Canyons. Der Südosten ist eher selten beklettert, wie wir mit der Zeit feststellen, oft fühlen wir uns auf angenehme Weise etwas einsam. An der Westküste entlang geht es weiter Richtung Norden am Wahrzeichen Sizilien vorbei. Dem Etna an dessen Fuß man auch klettern kann. Eine kleine Wanderung lassen wir uns auf der Mondlandschaft auch nicht entgehen, denn wer auf Sizilien klettert, der braucht wegen dem oft scharfen Fels auch mal einen Ruhetag für die Finger.</p>
<div id="attachment_10998" class="wp-caption alignright" style="width: 270px"><img class="size-260_breit wp-image-10998" title="Das Klettergebiet Capo lo asn Vito in voller Pracht" src="http://blog.bergzeit.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/Das-Capo-lo-asn-Vito-in-voller-Pracht-260x174.jpg" alt="Das Klettergebiet Capo lo asn Vito in voller Pracht" width="260" height="174" /><p class="wp-caption-text">Das Klettergebiet Capo lo asn Vito in voller Pracht</p></div>
<p>An der Nordküste geht es dann Richtung Westen ans Capo lo san Vito das Kletter-Eldorado Siziliens. Für Kletterer ist es hier paradiesich! Direkt am Meer ist ein Felsriegel mit dreißig Meter höhe und 4 km länge und alles ist solide verbohrt. Mir schwitzen schon die Finger als wir dort ankommen und mir wird klar, dass dieser überdimensionale Klettergarten nur der Hauptsektor ist. Im Umkreis von 10 km gibt es noch viele schöne Kletter-Gärten mehr. Hier verbringen wir zwei Wochen und klettern jeden Tag an einem anderen Spot. Es ist eine Prima Kletterei mit allen Möglichkeiten, Sinter, Sloper, Löcher, Platten, Leisten, 30 Meter, 60 Meter, 120 Meter Kletter-Länge. Alles was das Kletterer-Herz begehrt und ein wunderschöner Sandstrand zum entspannen ist auch nie weit von der Wand entfernt.</p>
<h3>Sizilien als Kletter-Insel</h3>
<p>Sizilien kann auf jeden Fall mit Sardinien und Korsika als Kletterdomizile mithalten und ist für jeden der einen super Fels und viel Auswahl sucht eine Reise Wert! Speziell in der Nebensaison der Badetouristen, also in der Klettersaison ist es hier nicht überlaufen und die Temperaturen sind ideal. Als Führer kann man den sehr ausführlichen „Di Roccia di Sole“, der einem alle notwendigen Informationen zum Kletter-Urlaub auf Sizilien bietet, empfehlen. Kletterläden sucht man bisher auf der ganzen Insel leider vergeblich, also nichts vergessen.</p>
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		<title>Kletterspots in Israel</title>
		<link>http://blog.bergzeit.de/9498/reise/kletterspots-in-israel</link>
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		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 17:45:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reise]]></category>
		<category><![CDATA[Israel]]></category>
		<category><![CDATA[Jerusalem]]></category>
		<category><![CDATA[Klettern]]></category>
		<category><![CDATA[Kletterspots]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><p>Originaltext im <a href="http://blog.bergzeit.de">Bergzeit Blog</a>:</p><p>Nach dem Lukas bereits die israelische Kletterszene vorgestellt hat, geht er hier auf eine besonders interessanten Kletterspots in Israel ein und gibt Tipps zu Anreise, Aufenthalt, lokalen Kletter-Organisationen sowie empfehlenswerten Kletterführern.</p></p><p>Dir gefällt der Bergzeit RSS Feed? Abonniere ihn doch und empfehle ihn weiter!</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Originaltext im <a href="http://blog.bergzeit.de">Bergzeit Blog</a>:</p><p><a title="Eine Übersicht über das Kletterland Israel" href="http://blog.bergzeit.de/9489/reise/klettern-in-israel-jalla-tipus">Israel</a> ist wohl eher ein Kleinod, als ein absolutes Kletter-Eldorado. Die natürlichen Klettermöglichkeiten sind dafür dann doch zu überschaubar. Doch wer dieses faszinierende Land noch nie zuvor besuchen konnte und auch bei einer zukünftigen Reise nicht auf die Berührung mit dem Fels verzichten will, dem sei gesagt, dass sich beides gut vereinbaren lässt. Dadurch dass sich die meisten Spots (ausser Gita) in direkter Nähe zu Jerusalem befinden, lässt sich deren Besuch gut in einen mehrtägigen Israelurlaub integrieren. Die bevorzugten Jahreszeiten für eine Reise sind Frühling und Herbst. Die israelische Kletterszene ist sehr offen für internationale Besucher und ausgesprochen gastfreundlich. Im Folgenden wird nun eine kleine Auswahl der besten Spots geboten: An allen Felsen wird an gut eingebohrten Haken geklettert. Mobile Zwischensicherungen sind nicht notwendig. Eine durchschnittliche <a title="Kletterausrüstung sicher online kaufen im Kletter-Shop bei bergzeit.de" href="http://www.bergzeit.de/klettern.html">Kletterausrüstung</a> ist also völlig ausreichend.</p>
<h3>Das Klettergebiet Ein Fara</h3>
<div id="attachment_9507" class="wp-caption alignright" style="width: 270px"><img class="size-260_breit wp-image-9507" title="Die nördliche Kletterwand von Ein Fara mit ca. 30 Routen." src="http://blog.bergzeit.de/blog/wp-content/uploads/2011/10/einfara4-260x195.jpg" alt="Die nördliche Kletterwand von Ein Fara mit ca. 30 Routen." width="260" height="195" /><p class="wp-caption-text">Die nördliche Kletterwand von Ein Fara mit ca. 30 Routen.</p></div>
<p>In unmittelbarer Nähe zu Jerusalem findet sich der Naturpark Ein Fara und bildet den Beginn des berühmten Wadi Kelt, also dem Flusstal, das Jerusalem und Jericho mitten durch die judäischen Berge hindurch verbindet. Nach einem kurzem Marsch vom Parkplatz ausgehend, vorbei an einem Kloster, indem sich russische Mönche dem Schweigen verpflichet haben, kommt man in das wunderschöne Tal, in dem sich viel direkte, lange und auch einige überhängende, kurze Routen bieten. Neben der Kletterei kann man hier auch in einer Naturquelle baden oder am Fluß entlang (teilweise auch durch ihn durch) wandern. Das Kloster kann auch besichtigt werden.<br />
<em>ca. 100 Routen, 5 bis 8a, 10 bis 30m</em></p>
<h3>Die Kletterfelsen im Stadtzentrum von Jerusalem</h3>
<div id="attachment_9505" class="wp-caption alignleft" style="width: 270px"><img class="size-260_breit wp-image-9505" title="Die Kletterfelsen bei Gai ben hinom" src="http://blog.bergzeit.de/blog/wp-content/uploads/2011/10/gay-ben-hinom-260x195.jpg" alt="Die Kletterfelsen bei Gai ben hinom" width="260" height="195" /><p class="wp-caption-text">Die Kletterfelsen bei Gai ben hinom</p></div>
<p>Einen Naturfels im Stadtzentrum, was kann man sich besseres wünschen? Gerahmt von einem tollen Blick auf die Mauern der Altstadt und nicht weit entfernt von der Cinemathek Jerusalems, war <em>Gai Ben Hinom</em> zu Recht einst <em>der</em> Treffpunkt für israelische Kletterer. Leider ist die Wand heute teilweise gesperrt, da in einigen Teilen über ihr eine brüchige Mauer entlangläuft. Dennoch bietet sie sowohl schöne Plaisirrouten, als auch anspruchsvolle und kleinfingrige Kletterei. Falls man bei der Tuchfühlung mit dem Jerusalemer Kalk mal vergessen sollte, wo man ist, wird man irgendwann von den Rufen der Muezzine wieder daran erinnert, dass man sich mitten im Nahen Osten befindet. Auch wenn man hierhin ohne Partner kommt, ist es kein Problem, sich anderen Seilschaften anzuschließen, besonders kurz vor Beginn des Schabbats am Freitagnachmittag.<br />
<em>ca. 60 Routen, 5 bis 8a, 6 bis 10m</em></p>
<h3>Das Klettergebiet Zanoah</h3>
<p>Nicht weit entfernt von Jerusalem bietet die Kalkklippe kurze, aber sehr feine Kletterei. Dieser sehr neue, nicht leicht zu findende Spot ist schön für Familientage mit anschließendem Picknick. Die schattige Gegend lädt zum längerem Verweilen ein.<br />
<em>ca. 40 Routen, 5 bis 7a, 6 bis 12m</em></p>
<h3>Klettern bei Gita in Israel</h3>
<div id="attachment_9509" class="wp-caption alignright" style="width: 270px"><img class="size-260_breit wp-image-9509" title="Gita ist eingebettet in wunderschöner mediterraner Landschaft." src="http://blog.bergzeit.de/blog/wp-content/uploads/2011/10/gita1-260x195.jpg" alt="Gita ist eingebettet in wunderschöner mediterraner Landschaft." width="260" height="195" /><p class="wp-caption-text">Gita ist eingebettet in wunderschöner mediterraner Landschaft.</p></div>
<p>Gita ist der schönste der Kletterspots im Heiligen Land. Vom zentralen Israel (Jerusalem/Tel Aviv) aus braucht man ca. zwei Stunden zur Anreise. Vom Parkplatz im angrenzenden Dorf Gita steigt man in zehn Minuten zum Felsen hinab. Jeder israelische Kletterer gerät sofort ins Schwärmen, wenn man ihm erzählt, dass man dort gewesen ist. Ungefähr zehn Kilometer von der libanesischen Grenze und auch dem Mittelmeer entfernt, bieten sich in Gita ca. 70 Routen, in denen jeder etwas passendes findet. Auch die Kalkwände von Gita liegen (ähnlich wie Ein Fara) in einem Tal und bieten deswegen meist Schutz vor der Sonne. Die umgebende Landschaft ist sehr mediterran geprägt und am Ende von manchen Routen kann man gar das Mittelmeer sehen. Es bieten sich hier sowohl lange direkte Touren, als auch knackige und kurze Überhänge. Einen Versuch im Klassiker <em>Superfuel</em>, 7a+, sollte man nicht verpassen. Alle Routen sind sehr gut geschraubt, in den Überhängen gibt es sogar festinstallierte Expressschlingen. Wenn es wärmer ist, kann man hier sogar gut bowen. Es lassen sich unter den Überhängen gute Schlafmöglichkeiten finden. Das nahe liegende drusische Dorf Kafr Yasif bietet hervorragende Verköstigungsmöglichkeiten.<br />
<em>ca. 70 Routen, 5 bis 8a+, 12 bis 35m</em></p>
<h3>Kurzinfos zum Klettern in Israel</h3>
<p>Eine Übersichtskarte findet sich auf bei <a title="Israel Alpine" href="http://www.israelalpine.org/gb/guidebookmap.html" rel="nofollow">Israel Alpine</a>. Den ausführlichen Guide kann man bekommen, wenn man den <em>Israel Climbers Club</em> direkt anschreibt.</p>
<p>Auf Facebook sind die Gruppen <em>Climbing in Israel</em> und die Präsenz des <em>Israel Climbers Club</em> anzuraten.</p>
<p>Ein knappen Überblick in Englisch bietet auch: <a href="http://www.climbing.com/travel/the_holy_land/">http://www.climbing.com/travel/the_holy_land/</a></p>
<p>Zwischen den Großstädten kann man gut mit dem Bus reisen, doch will man nach Gita oder zu ähnlichen Spots, muss man sich entweder mitnehmen lassen oder ein Auto mieten. Günstige Optionen gibt es unter <a href="http://www.climbing.com/travel/the_holy_land/" rel="nofollow">http://www.carrentalsisrael.com/</a></p>
<p>Günstige Flüge (ab 200 Euro) gibt es saisonabhängig bei Israir (<a href="http://www.israironline.de" rel="nofollow">http://www.israironline.de</a>) oder Air Berlin.</p>
<p>Wer von den Klettermöglichkeiten in Israel noch nicht genug hat, dem sei das nahegelegene Wadi Rum (Jordanien) mit seinen hohen Sandsteinwänden empfohlen. Der Weg dorthin ist ziemlich kurz, leicht bewerkstelligt und relativ günstig: mit einer Busfahrt nach Eilat und dann per geteiltem Taxi vom Yitzchak Rabin Grenzterminal ins Wadi Rum.</p>
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		<title>Klettern in Israel &#8211; Jalla tipus</title>
		<link>http://blog.bergzeit.de/9489/reise/klettern-in-israel-jalla-tipus</link>
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		<pubDate>Mon, 28 Nov 2011 16:23:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reise]]></category>
		<category><![CDATA[Israel]]></category>
		<category><![CDATA[Klettern]]></category>
		<category><![CDATA[Kletterszene]]></category>
		<category><![CDATA[Sportklettern]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><p>Originaltext im <a href="http://blog.bergzeit.de">Bergzeit Blog</a>:</p><p><a target="_blank" href="http://www.bergzeit.de/klettern.html">Kletterer</a> zieht es auf der Suche nach dem perfekten Abenteuer auch schonmal weit weg, so auch Lukas. In diesem Kletter-Beitrag berichtet Euch Lukas von seinen Kletter-Erlebnissen und stellt Euch die lokale Kletterszene vor.</p></p><p>Dir gefällt der Bergzeit RSS Feed? Abonniere ihn doch und empfehle ihn weiter!</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Originaltext im <a href="http://blog.bergzeit.de">Bergzeit Blog</a>:</p><p>Im besten Falle ermöglichen es <a title="Alles zu Kletter-Reisen und Trekking-Reisen im Bergzeit Blog" href="http://blog.bergzeit.de/alles-ueber/reise" target="_blank">Kletter-Reisen</a> ins Ausland Einheimische zu treffen, mit ihnen in der Vertikalen aktiv zu <a title="Kletterausrüstung sicher online kaufen im Kletter-Shop bei bergzeit" href="http://www.bergzeit.de/klettern.html" target="_blank">klettern</a> und vor allem ihre Geschichten zu hören. Denn wie kann es leichter sein mit Menschen in Verbindung zu kommen, als durch einen Sport, den man mit Leidenschaft betreibt? In Israel kann man dies besonders gut. Die Kletterszene ist zwar nicht so groß, aber dafür umso offener und vor allem auch selbst sehr reiselustig.</p>
<p>Als ich vor kurzem dort gewesen bin, war dies zwar nicht mein erster Besuch, doch niemals vorher kam ich nur zum Klettern. Schon vor dem Abflug schrieb ich einen Beitrag im Forum einer Kletterseite im Internet. Darin stellte ich mich vor und äußerte den Wunsch, am Naturfels zu klettern. Sofort antworteten einige Kletterer und schlugen vor, mich bei ihren Touren mitzunehmen. Meine Ausrüstung sorgte am Flughafen für einige Verwunderung. Es waren ausführlichere Erklärungen vonnöten, um zu zeigen, wie die einzelnen Karabiner und Schlingen genau verwandt werden. Doch schließlich waren auch die zwei Interviewer überzeugt, dass es sich bei mir und meiner Ausrüstung um kein Sicherheitsrisiko handelt. Ein paar Stunden nach meiner Ankunft in Jerusalem war dann auch schon die erste konkrete Verabredung für den nächsten Tag ausgemacht.</p>
<h3>Die Kletter-Community in Israel</h3>
<div id="attachment_9492" class="wp-caption alignleft" style="width: 270px"><img class="size-260_breit wp-image-9492" title="Ein Fara, einer der besten Kletterspots des Landes." src="http://blog.bergzeit.de/blog/wp-content/uploads/2011/10/einfara3-e1319303855147-260x346.jpg" alt="Ein Fara, einer der besten Kletterspots des Landes." width="260" height="346" /><p class="wp-caption-text">Ein Fara, einer der besten Kletterspots des Landes.</p></div>
<p>Ich traf Yair, Avishay und Dan in direkter Nähe zu meiner Unterkunft. Sie sind alle drei erfahrene Kletterer und fragen sehr genau nach, warum ein junger Deutscher extra nach Israel zum Klettern kommt. Nach kurzer Fahrt von Jerusalem aus Richtung Norden, erreichen wir das Tor des Naturschutzgebietes Ein Fara, wo sich Yair einen Schlüssel für ein weiteres Tor geben lässt. Dort angekommen laufen wir kurz in ein Tal hinab und sofort werde ich von Dan in die Routen und die Besonderheiten des Ortes eingewiesen. Er bringt mir auch die basalen Kommandos  (<em>Kach</em> für Zu, <em>Chewel</em> für Seil, <em>Torid</em> für Ab) bei und ein paar Minuten später arbeite ich mich bereits die Wand empor. Auch ohne Hebräischkenntnisse ist es kein Problem, sich mit den Kletterern vor Ort zu verständigen. Sowohl meine Begleiter, wie auch alle anderen, die in Ein Fara mit uns kletterten, sprachen ein exzellentes Englisch. Kein Wunder eigentlich, ist doch fast jeder Kletterer, den ich kennengelerne, Physiker an einer der Universitäten.</p>
<h3>Ein Israelischer Alpenverein?</h3>
<p>So unglaublich es sich anhört, aber auch in Israel gab es lange Zeit einen Alpenverein mit mehreren hundert Mitgliedern. Er wurde bereits 1939, also lange vor der Staatsgründung, ins Leben gerufen. Die Motivation in einem Land ohne ein richtiges Gebirge überhaupt einen Alpenverein zu gründen, ist dennoch sehr naheliegend: Die aus Europa geflüchteten Juden wollten sich die Liebe zu den Alpen nicht vom Nationalsozialismus nehmen lassen. Anfangs war der Israelische Alpenverein vor allem eine Organisation, in der sich die Bergfreunde als Gruppe zusammenfanden, um gemeinsam Ski- und Kletterfahrten in das europäische Gebirge zu planen. Heute hat sich die Funktion des Vereins fast vollständig gewandelt: Die Verantwortlichen kümmern sich um die Sportklettergebiete und bemühen sich darum, den Sport sicherer zu machen. In den letzten Jahren wurden zahlreiche neue Routen geschraubt und unbekannte Felsen erschlossen. Es ist damit nur logisch, dass der Alpenverein sich seit einem Jahr „Israel Climbers Club“ nennt.</p>
<h3>Yoav &#8211; Die Kletterlegende aus Israel</h3>
<p>Unter den israelischen Kletterern gab es immer wieder besondere Talente, die auch im Ausland bekannt waren. Zum Beispiel begann Yoav Nair (Jahrgang 1970) schon sehr jung schwer zu klettern: Als er mit 15 Jahren zum ersten Mal nach Jerusalem zum Klettern kam, durchstieg Yoav bei diesem Besuch in Gai Ben Hinom die beiden schwersten Routen on sight. In den Jahren danach verschob er die Maßstäbe in der israelischen Kletterszene weit nach oben und begann auch in den internationalen Hochgebirgen aktiv zu werden. Mit Anfang 20 kletterte er anspruchsvolle Routen im Mont Blanc-Gebiet, wie <em>Brenva Spur</em> oder <em>Grand Jorasses-Traverse</em>. 1992 glückte ihm eine Erstbegehung einer Mixed-Tour im Himalaya. Doch 1997 starb Yoav an Krebs und hinterließ eine Lücke in der israelischen Kletterszene. Die Kletteranlage in Haifa trägt seinen Namen und hält die Erinnerung an ihn bis heute wach.</p>
<p>„Frech“ nennt Tal Niv die Einstellung der Gruppe um Yoav Nair. Er findet es bis heute beeindruckt, wie souverän Yoav und seine Freunde in Bestzeiten Erstbesteigungen angegangen sind. Die Lebensgeschichte von Tal ist jedoch nicht minder unkonventionell. Er wird in Kürze der erste Israeli sein, der eine Ausbildung zum IFMGA-geprüften Bergführer abschliesst. Seit mehr als zehn Jahren &#8211; als er noch in Israel lebte &#8211; kletterte er häufig und schwer. Das erste zufällige Eisklettern in Frankreich erweckte in ihm dann eine tiefe Leidenschaft für die Alpen. Im Sommer 2008 bestand er die Eignungstests für die Ausbildung zum Berg- und Skiführer und begann sogleich mit den erforderlichen Kursen. Die alpine Kletterei und die Hochtouren fallen ihm im Vergleich zum Skifahren eher leicht. „Das Problem war für mich, gut Ski fahren zu lernen. Ich stand mit 24 Jahren zum ersten Mal auf den Brettern, während ihr in Europa das schon mit 4 Jahren tut.“ Die jüngere Entwicklung der Kletterei in seinem Heimatland sieht er mit großer Zufriedenheit. Als langjähriges Vorstandsmitglied begleitete er viele neue Projekte und trug dazu bei, den Klettersport in Israel zu fördern. „Nach der Aufbruchsstimmung im Klettern in den 1980er Jahren, ist der Sport &#8211; vor allem durch die vielen <a title="Kletterhallen-Checks im Bergzeit-Blog" href="http://blog.bergzeit.de/zum-thema/kletterhalle" target="_blank">Indoorkletterer </a>- heute fest etabliert. Es gibt starke Wettkämpfe und viele tolle Spots im ganzen Land.“ Der momentan der stärkste israelische Kletterer, Ofer Blutrich, hat mit dem Durchstieg seiner Projekte <em>Blue Bear</em> (8b) und <em>Madness</em> (8c) die Messlatte hoch angelegt. Vielleicht war dies auch einer der Gründe, warum Alex Honnold dem Heiligen Land vor einigen Monaten einen mehrtägigen Besuch abstattete.</p>
<p>Israel ist wohl eher ein Kleinod, als ein absolutes Kletter-Eldorado. Die natürlichen Klettermöglichkeiten sind dafür dann doch zu überschaubar. Doch wer dieses faszinierende Land noch nie zuvor besuchen konnte und auch bei einer zukünftigen Reise nicht auf die Berührung mit dem Fels verzichten will, dem sei gesagt, dass sich beides gut vereinbaren lässt (günstige Flüge finden sich immer). Auf seinen Lieblingssport muss man auch im Heiligen Land nicht verzichten.</p>
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		<title>Backpacking in Vietnam – Die Reise von der Mitte in den Süden</title>
		<link>http://blog.bergzeit.de/8908/reise/backpacking-in-vietnam-die-reise-von-der-mitte-in-den-suden</link>
		<comments>http://blog.bergzeit.de/8908/reise/backpacking-in-vietnam-die-reise-von-der-mitte-in-den-suden#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 11 Nov 2011 16:14:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Linda</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reise]]></category>
		<category><![CDATA[Backpacking]]></category>
		<category><![CDATA[Reisebericht]]></category>
		<category><![CDATA[Vietnam]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><p>Originaltext im <a href="http://blog.bergzeit.de">Bergzeit Blog</a>:</p><p>Die Reise-Saison steht an. Und für alle im Winter eine Auszeit von Skitour und Freeride suchen, bietet sich eine <a target="_blank" href="http://www.bergzeit.de/rucksack-tasche.html?">Backpacking</a>-Reise nach Vietnam an. Linda hat das kurzum getan, und berichtet Euch im dritten Teil Ihres Reise-Blogs von Ihren Backpacking-Abenteuern in Vietnam.</p></p><p>Dir gefällt der Bergzeit RSS Feed? Abonniere ihn doch und empfehle ihn weiter!</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Originaltext im <a href="http://blog.bergzeit.de">Bergzeit Blog</a>:</p><p>Nach fünf Tagen in Sri Lanka, in denen wir aufs heftigste die Hochzeit von Freunden gefeiert haben kamen wir spät abends auf unserer Reise wieder zurück nach Vietnam. Da wir nur eine Nacht in Saigon hatten quartierten wir uns in einem netten Flughafenhotel ein, um morgens gleich das erste Flugzeug auf die Insel „Phu Quoc“ zu nehmen. Von Flugzeug konnte man hier kaum sprechen. Das Ding war eher eine Blechschüssel, in der es von der Decke tropfte (Tatsache!). Dementsprechend froh waren wir, als wir wohlbehütet auf der Insel eintrafen. An diesem Ziel unserer <a title="Reisegepäck, Koffer und Taschen kaufen bei bergzeit.de" href="http://www.bergzeit.de/reisegepaeck.html" target="_blank">Reise</a> angekommen, nahmen wir uns vor erst mal eine Zeit lang zu entspannen. Nach dem vielen Feiern und einigen Flughafenübernachtungen, unter Anderem am Colombo Airport und Kuala Lumpur Busbahnhof brauchten wir auch echt erst mal eine Pause. Schließlich sollte die Reise ja nicht in Stress ausarten. Und was hilft beim Entspannen besser als ein Hotel direkt am Meer? Also auf in den Beach Club Phu Quoc, der uns vom zuverlässigen National Geographic Reise-Führer wärmstens empfohlen wurde.</p>
<h4><strong><em>Scooto-Cross und Traumstrände auf Phu Qhoc</em></strong></h4>
<div id="attachment_8987" class="wp-caption alignright" style="width: 270px"><img class="size-260_breit wp-image-8987" title="Sonnenuntergang auf Phu Quoc Island" src="http://blog.bergzeit.de/blog/wp-content/uploads/2011/10/IMG_1838-260x173.jpg" alt="Sonnenuntergang auf Phu Quoc Island" width="260" height="173" /><p class="wp-caption-text">Sonnenuntergang auf Phu Quoc Island</p></div>
<p>National Geographic hatte uns keineswegs zu viel versprochen, im Hotel angekommen wurden wir mit frischen Fruit Shakes und Kaffee empfangen, wie es sich in Vietnam gehört (Nach der Reise habe ich echt an Fruit Shake Mangelerscheinungen gelitten!). Da wir vier Nächte auf der Insel hatten bevor die Reise weiter ging, wurde am ersten Tag erst mal ordentlich gechillt und faul in der Sonne gelegen. Am zweiten Tag auch.</p>
<p>Am dritten Tag widerstanden wir der Versuchung wieder die Liegestühle zu hüten und schnappten uns zwei Motorroller, um die Insel auf eigene Faust zu erkunden. Angeblich soll ja Phu Quoc Island die schönsten Strände in Vietnam haben. Das stellte sich noch am selben Tag nicht als Gerücht, sondern als die Wahrheit heraus. Nicht nur die Strände waren atemberaubend, sondern die ganze Insel. Die Straßen, die größtenteils aus Schotter bestehen haben uns durch Dschungel, atemberaubende Pfefferfelder und an der Küste entlang geführt. Am zweiten Tag Erkundungs-Reise mit den Rollern haben wir sogar eine neue Sportart erfunden: Scooto-Cross! Erst nach diesem Tag wusste ich was man mit einem Motorroller alles befahren kann. Trails durch den Dschungel, über Stock und Stein und über Brücken ohne Brüstung, die aus Baumästen zusammengezimmert waren. Ja, durch all das kann man wenn man muss auch mit dem Roller fahren. Der Tag war ein Erlebnis für sich. Zum Glück hatte ich meinen total schicken rosa Helm, der mich vor allem Unheil bewahrt hat.</p>
<h4><em><strong>Apocalypse Now Style</strong></em></h4>
<div id="attachment_8990" class="wp-caption alignright" style="width: 270px"><img class="size-260_breit wp-image-8990" title="Der Mekong, ein Ziel unserer Rucksack-Reise" src="http://blog.bergzeit.de/blog/wp-content/uploads/2011/10/IMG_1892-260x173.jpg" alt="Der Mekong, ein Ziel unserer Rucksack-Reise" width="260" height="173" /><p class="wp-caption-text">Der Mekong, ein Ziel unserer Rucksack-Reise</p></div>
<p>Am nächsten Morgen führte uns unser straffer Reise-Plan schon wieder weiter in Richtung Mekong-Delta. Schon allein wegen „Apocalypse Now“ wollten wir uns eine Schifffahrt auf dem Mekong auf keinen Fall entgehen lassen. Da wir nicht schon wieder die Blechschüssel für das Verlassen der Insel nehmen wollten stiegen wir auf Schiff- und Busfahrt um. Entpuppte sich als grober Fehler und die schlimmste Bus-Reise, die wir bisher hatten. Versprochen wurde uns komfortabler Reisebus mit Klimaanlage. Bekommen haben wir zwar einen Reisebus, leider aber nicht komfortabel. Die Klimaanlagen, ganze zwei an der Zahl, waren verpackt im Kofferraum und komfortabel definiere ich irgendwie anders. Ich durfte mir meinen Platz die komplette Busfahrt mit einem 50 Kilo Sack Dünger und einem entnervten Wastl teilen. Als Zwischenstation, bevor es mit dem Boot den Mekong hoch nach Kambodscha ging, diente uns Chau Doc. Der Stadt Chau Doc sah man an, dass sie vielen Reisenden als Zwischenstation diente. Deshalb ist sie eher nicht der Rede wert. Froh, Chau Doc am nächsten Tag wieder zu entrinnen bestiegen wir das Fast Boat nach Phnom Penh. Das „Fast“ Boat entpuppte sich als unglaublich langsam und so schipperten wir im Schneckentempo nach Phnom Penh und hatten genug Zeit von Vietnam Abschied zu nehmen. In der Hauptstadt Kambodschas angekommen ging die Reise im Bus weiter, der unterwegs natürlich auch noch eine Panne hatte. Insgesamt verbrachten wir einen kompletten Tag mit Bus- und Boot-Reise bis wir in Siem Reap (Kambodscha) ankamen.</p>
<h4>TukTuk Republic</h4>
<div id="attachment_8997" class="wp-caption alignright" style="width: 270px"><img class="size-260_breit wp-image-8997" title="Angkor - Dschungeltempel" src="http://blog.bergzeit.de/blog/wp-content/uploads/2011/10/IMG_2079-260x173.jpg" alt="Angkor - Dschungeltempel" width="260" height="173" /><p class="wp-caption-text">Angkor - Dschungeltempel</p></div>
<p>Siem Reap sollte mit der Besichtigung von Angkor den würdigen Abschluss der Reise darstellen. An dieser Stelle möchte ich mal ein sogenanntes „Common mistake“ aufklären. Das Gebiet mit den vielen Tempeln heißt nur „Angkor“, ohne „Wat“. Angkor Wat ist einer der Tempel, die sich auf dem Areal befinden. Angkor Wat ist der größte Tempelkomplex der Welt. Angkor ist so riesig, dass wir nach den zwei Tagen komplett den Überblick verloren hatten. Dabei hatten wir nur einen Bruchteil dessen gesehen, was es zu sehen gab. Allerdings stellt sich heraus, dass nicht nur Angkor eine Station auf unserer Reise wert war, sondern auch Siem Reap eine wunderschöne Stadt ist. Siem Reap war natürlich deutlich touristischer orientiert als alles was wir bisher auf der Reise gesehen hatten. Man brauchte nur mit dem Finger zu schnippen und schon standen zwanzig TukTuk-Fahrer eifrig gestikulierend neben einem. Nicht umsonst nennt man Kambodscha auch die &#8220;TukTuk Republic&#8221; Abends tranken wir Mojitos in einer Bar, in der auch schon Angelina Jolie Mojitos getrunken hatte. Zu Angelina-Jolie-Preisen.</p>
<p>Im Nachhinein gesehen war Siem Reap mit den vielen Touristen ideal zum Akklimatisieren was die vielen Menschen und die relativ teuren Preise in Europa angeht. Fest steht, wir werden diese Reise durch so tolle Länder wie Vietnam, Kambodscha und Sri Lanka niemals vergessen. Ich würde ohne zu zögern morgen wieder ins Flugzeug steigen und noch mehr von Südostasien entdecken. In Deutschland klappt das auch nicht so gut mit den frischen Fruitshakes nach einer anstrengenden Reise…</p>
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		<title>Mountainbike Singletrails auf Elba</title>
		<link>http://blog.bergzeit.de/8350/reise/mountainbike-singletrails-auf-elba</link>
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		<pubDate>Fri, 07 Oct 2011 16:49:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wasti</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reise]]></category>
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		<category><![CDATA[Mountainbike]]></category>
		<category><![CDATA[Singletrail]]></category>
		<category><![CDATA[Trail]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><p>Originaltext im <a href="http://blog.bergzeit.de">Bergzeit Blog</a>:</p><p>Die Mittelmeer Insel Elba ist bekannt für Ihre tollen Strände glasklares Wasser und zahlreiche Sonnentage. Das Mountainbiker dort ein regelrechtes Singletrail Paradies erwartet haben wir erst kürzlich herausgefunden. </p></p><p>Dir gefällt der Bergzeit RSS Feed? Abonniere ihn doch und empfehle ihn weiter!</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Originaltext im <a href="http://blog.bergzeit.de">Bergzeit Blog</a>:</p><p>Meine Vorstellung von Elba beschränkte sich bis vor kurzem auf überfüllte Strände mit symetrisch angeordneten Sonnenschirmen, auf denen Herschafften von Rentnern und Familien mit laut schreienden Kindern ihre weißen Bäuche in der Sonne grillen. Das man dort ein Mountainbike Singletrail Paradies vorfindet hätte ich für eher unwahrscheinlich gehalten.</p>
<p>Ein Artikel aus dem <a href="http://www.mountainbike-magazin.de/reise/touren/italien/elba-trauminsel-fuer-biker-mit-tourentipps-und-gps-daten.266479.2.htm" rel="nofollow" target="_blank">Moutainbike Magazin</a>, über den ich zufällig gestolpert bin, hat mich dann neugierig gemacht. Nachdem auch unser Bergzeit Fahrrad Experte “Knopf” Elba vor kurzem erkundet hatte und mir von den Singletrails dort vorgeschwärmt hat, blieb mir nichts anderes mehr übrig, als die Lage direkt vor Ort zu erkunden.</p>
<h4>Wo findet man die Mountainbike Singletrails auf Elba?</h4>
<div id="attachment_8370" class="wp-caption alignright" style="width: 270px"><img class="size-260_breit wp-image-8370" title="Perfekt ausgeschilderte Mountainbike Touren" src="http://blog.bergzeit.de/blog/wp-content/uploads/2011/09/P1020492-260x146.jpg" alt="Perfekt ausgeschilderte Mountainbike Touren" width="260" height="146" /><p class="wp-caption-text">Perfekt ausgeschilderte Mountainbike Touren</p></div>
<p>Idealerweise schlägt man sein Base-Camp in Capoliveri oder zumindest ganz in der Nähe der Calamita Halbinsel, im Süd Osten von Elba, auf. Den dort findet man den Capoliveri Bike Park, der Rund um den Monte Calamita angelegt wurde. Vom Wort Bike Park sollte man sich auf keinen Fall abschrecken lassen. Es handelt sich nicht wie bei uns üblich um künstlich angelegte Steilkurven, Kicker und Northsores. Der Capoliveri Bike Park ist ein gut ausgeschildertes Mountainbike Touren Netz. Es gibt fünf <a title="Mountainbike kaufen im Mountainbike Shop bergzeit.de" href="http://www.bergzeit.de/mountainbike.html">Mountainbike</a> Touren die alle zentral am einzigen Kreisverkehr in Capoliveri starten und dort auch wieder enden. Positiv hervorzuheben ist, dass die Touren perfekt ausgeschildert sind. An jeder Wegkreuzung gibt es kleine Holzschilder. Ein farbiger Pfeil (ja jede Tour hat ihre eigene Farbe) zeigt in dir Richtung in der es weitergeht.</p>
<h4>Der Capoliveri Bike Park</h4>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Mountainbike Tour: Calamita</strong></p>
<div id="attachment_8369" class="wp-caption alignright" style="width: 270px"><img class="size-260_breit wp-image-8369" title="Ausblick von der Küstenstrasse" src="http://blog.bergzeit.de/blog/wp-content/uploads/2011/09/P1020493-260x146.jpg" alt="Ausblick von der Küstenstrasse" width="260" height="146" /><p class="wp-caption-text">Ausblick von der Küstenstrasse</p></div>
<p>Die leichteste Tour nennt sich “Calamita” man umrundet auf einer Länge von 19 km die Halbinsel auf der gut befestigten Küstenstrasse und macht dabei 800 hm gut. Nebenbei kann man einen sensationellen Ausblick genießen und sieht viele tolle kleine Buchten und Strände die man sich für nach der Tour merken sollte.</p>
<p><strong>Mountainbike Tour: Miniere</strong></p>
<div id="attachment_8368" class="wp-caption alignright" style="width: 270px"><img class="size-260_breit wp-image-8368" title="Toller Singletrail runter zur alten Mine" src="http://blog.bergzeit.de/blog/wp-content/uploads/2011/09/P1020860-260x146.jpg" alt="Toller Singletrail runter zur alten Mine" width="260" height="146" /><p class="wp-caption-text">Toller Singletrail runter zur alten Mine</p></div>
<p>Die Tour beginnt wieder auf der Küstenstraße. An der Asta Aussichtskurve biegt man in den ersten Singletrail ein und landet direkt am Innamorata Strand. Ein absolutes Schmankerll. Dann gehts durch Kakteen und Macchia Tunnels weiter zur stillgelegten Eisenmine. Tipp: den Trail zu Mine hoch auf jeden Fall auch mal andersherum fahren. Nach 16km und 850hm landet man wieder in Capoliveri</p>
<p><strong>Mountainbike Tour: Ripa Est</strong></p>
<div id="attachment_8367" class="wp-caption alignright" style="width: 270px"><img class="size-260x110_crop wp-image-8367" title="Lässiger Tunnel Trail" src="http://blog.bergzeit.de/blog/wp-content/uploads/2011/09/DSC02818-260x110.jpg" alt="Lässiger Tunnel Trail" width="260" height="110" /><p class="wp-caption-text">Lässige Singletrails durch Macchia Tunnels</p></div>
<p>Im Gegensatz zu Miniere cruiset man auf der &#8220;Ripa-Est&#8221; an der Ostseite der Calamita Halbinsel entlang. Die Wegführung habe ich nicht ganz Verstanden, zwei wunderbare Singletrails müssen bergauf gefahren werden. Die 17km und 900hm sollte man meiner Meinung nach unbedingt entgegen der vorgeschlagenen Richtung fahren. Das macht, wie sich herausgestellt hat, eindeutig mehr Spaß.</p>
<p><strong>Mountainbike Tour: World Cup</strong></p>
<div id="attachment_8366" class="wp-caption alignright" style="width: 270px"><img class="size-260_breit wp-image-8366" title="Gleich wirds steil" src="http://blog.bergzeit.de/blog/wp-content/uploads/2011/09/P1020881-260x146.jpg" alt="Gleich wirds steil" width="260" height="146" /><p class="wp-caption-text">Gleich wirds steil</p></div>
<p>1994 fand auf Elba der Grundig MTB World Cup statt. Die Runde ist kurz und knackig (600hm auf 10km). Wer sich den 25% steilen Ziegurt Weg auf Teer und Schotter hochgeschraubt hat wird dafür mit einem sehr feinen steilen Meerblick Trail durch niedrige Macchia belohnt.</p>
<p><strong>Mountainbike Tour: Legend Cup</strong></p>
<div id="attachment_8365" class="wp-caption alignright" style="width: 270px"><img class="size-260_breit wp-image-8365" title="Perfekter Singletrail im Legend Cup" src="http://blog.bergzeit.de/blog/wp-content/uploads/2011/09/DSC02867-260x146.jpg" alt="Perfekter Singletrail im Legend Cup" width="260" height="146" /><p class="wp-caption-text">Perfekter Singletrail im Legend Cup</p></div>
<p>Seit 2010 gibt es auf Elba den Mountainbike Marathon &#8220;Legend Cup&#8221;. Auf 41km fährt man knappe 2000hm kreuz und quer über die Calamita Halbinsel. Wer das hinter sich hat, kann mit Sicherheit behaupten ein Calamita Experte zu sein. Es bleibt vermutlich kein Weg und kein Singletrail mehr übrig, den man dann noch nicht befahren hat. Highlight ist ein langer Bergrücken mit breitem einfach zu fahrendem Trail der bei Sonnenuntergang vermeintlich direkt ins Meer führt.</p>
<p><strong>Die besten Touren bastelt man sich selbst</strong></p>
<div id="attachment_8364" class="wp-caption alignright" style="width: 270px"><img class="size-260_breit wp-image-8364" title="Mountainbike Trailparadies Elba" src="http://blog.bergzeit.de/blog/wp-content/uploads/2011/09/P1020819-260x146.jpg" alt="Mountainbike Trailparadies Elba" width="260" height="146" /><p class="wp-caption-text">Mountainbike Trailparadies Elba</p></div>
<p>Wer etwas Orientierungssinn mitbringt wird nach den ersten Touren schnell bemerken wie einfach es ist, die besten Singletrails aus den unterschiedlichen Touren zu kombinieren. Ab dann ist man wirklich in einem kleinen aber sehr feinem Trailparadies unterwegs. Das waren übrigens nur die Singletrails im Capoliveri Bike Park, ein kleiner teil der Trails auf Elba. Es gibt also noch jede Menge Weltklasse Trails zu entdecken.</p>
<h4>Nötige Ausrüstung</h4>
<p>Um möglichst viel Spass auf  den Singletrails zu haben sollte man natürlich ein All-Mountain &#8211; oder ein Enduro Mountainbike mit genügend Federweg im Gepäck haben. Trotz der Hitze kann ein langes Shirt auf den Trails nicht schaden, denn die Singletrails durch die Macchia Tunnel sind eng, dornig und schnappen gerne nach Bikern. Flickzeug sowie Ersatzschlauch gehören sowieso zum Standard Gepäck. Aufgrund der vielen Dornen sollte man also lieber einen Schlauch zu viel einpacken. Sonnencreme darf nicht fehlen und im <a title="Trinsksystem, Trinkrucksack oder Camelback im Mountainbike Shop bergzeit.de kaufen" href="http://www.bergzeit.de/trinksystem.html" target="_blank">Camelback</a> muss ausreichend Wasser sein, denn ab Mittag kann es richtig heiß werden.</p>
<h4>Was geht auf Elba ausser Mountainbiken</h4>
<div id="attachment_8360" class="wp-caption alignright" style="width: 270px"><img class="size-260_breit wp-image-8360 " title="Mountainbiken und dann am Strand relaxen " src="http://blog.bergzeit.de/blog/wp-content/uploads/2011/09/P1020612-260x146.jpg" alt="Mountainbiken und dann am Strand relaxen" width="260" height="146" /><p class="wp-caption-text">Mountainbiken und dann am Strand relaxen</p></div>
<p>Vom Mountainbike aus sieht man viele kleine Buchten und Strände und in jedem Supermarkt gibts für ca 5€ einen Strand Guide mit den 100 besten Stränden auf Elba. Wer eine fahrbaren Untersatz hat kann sich also jeden Tag einen anderen Traumstrand aussuchen, an dem er nach den Singletrail Freuden den Tag gemütlich ausklingen lässt. Vom weißen Kiesel bis zum schwarzen Sand ist eigentlich alles zu finden. Das Wasser ist überall kristall klar. Und noch besser: Es gibt fast keine symetrisch angeordneten Sonnenschirme.</p>
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		<title>Indian Summer in Norwegens Tundra</title>
		<link>http://blog.bergzeit.de/8648/reise/indian-summer-in-norwegens-tundra</link>
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		<pubDate>Wed, 05 Oct 2011 14:51:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Krejci</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reise]]></category>
		<category><![CDATA[Finnmark]]></category>
		<category><![CDATA[Norwegen]]></category>
		<category><![CDATA[Skandinavien]]></category>
		<category><![CDATA[Trekking]]></category>
		<category><![CDATA[Tundra]]></category>
		<category><![CDATA[Wildnis]]></category>
		<category><![CDATA[Zelt]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><p>Originaltext im <a href="http://blog.bergzeit.de">Bergzeit Blog</a>:</p><p>In Deutschland ist Hochsommer, folglich die beste Zeit um in Skandinavien die ersten Vorboten des Herbstes zu bestaunen. Innerhalb von nur ein paar Wochen steht die Tundra förmlich in Flammen. Birken, und Zwergsträucher leuchten schlagartig&#8230; <a class="morelink" href="http://blog.bergzeit.de/8648/reise/indian-summer-in-norwegens-tundra">weiterlesen</a></p></p><p>Dir gefällt der Bergzeit RSS Feed? Abonniere ihn doch und empfehle ihn weiter!</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Originaltext im <a href="http://blog.bergzeit.de">Bergzeit Blog</a>:</p><p>In Deutschland ist Hochsommer, folglich die beste Zeit um in Skandinavien die ersten Vorboten des Herbstes zu bestaunen. Innerhalb von nur ein paar Wochen steht die Tundra förmlich in Flammen. Birken, und Zwergsträucher leuchten schlagartig in den schönsten Rot- und Gelbtönen. Für viele die schönste Jahreszeit in Skandinavien, zumal auch die Mücken schlagartig das zeitliche segnen.</p>
<p>Uns zieht es diesmal in die Finnmark nach Norwegen, genauer gesagt in den Stabbursdalen Nationalpark. In unserem eigentlichen Reisegebiet, den Kommunen Karasjok und Kautokeino, leben rechnerisch weniger als 1 Einwohner pro Quadratkilometer. Beste Vorraussetzungen um genug Abstand von der Zivilisation zu gewinnen.<img class="size-550_breit wp-image-8666 alignright" src="http://blog.bergzeit.de/blog/wp-content/uploads/2011/10/P1030942-550x367.jpg" alt="" width="330" height="220" /></p>
<p>Mit dem Flieger geht es nach Alta, mit etwa 12.000 Einwohnern die letzte Großstadt vor dem Nordkap. Wie viele nordskandinavische Städte besitzt auch diese wenig Reiz, ein Grund ist sicher auch die Zerstörung im 2. Weltkrieg. Nicht entgehen sollte man sich allerdings die über 6000 Jahre alten Felszeichen, welche zum UNESCO Weltkulturerbe zählen. Malerisch am Altafjord gelegen zeugen diese von der frühen Siedlungsgeschichte der Gegend.</p>
<p>Ein Linienbus bringt uns am nächsten Tag zum Nordende des Stabbursdalen Nationalparks. Eingeschlossen vom Stabburselva beherbergt der Park den weltweit nördlichsten Kiefernwald mit bis zu 500 Jahre alten Exemplaren. Schade dass wir ihn nicht sehen werden, starten wir doch im Westen und haben durch die Routenplanung keine Möglichkeit ihm einen Besuch abzustatten. 12 Lauftage sind diesmal geplant. Sicher das längste was im wahrsten Sinne „ertragbar“ ist, wiegt mein Rucksack mit Trekkingzelt, <a title="Schlafsack online kaufen" href="http://www.bergzeit.de/schlafsack.html" target="_blank">Schlafsack</a>, Trekkingnahrung, Angelequipment stolze 18 Kilogramm, der von Susi etwa 16 Kilogramm.</p>
<p><img class="alignright size-550_breit wp-image-8683" src="http://blog.bergzeit.de/blog/wp-content/uploads/2011/10/P10400641-550x367.jpg" alt="" width="330" height="220" />Der Weg führt uns den ersten Tag auf einem Pfad bis zum Rande des Parks. Wie gewohnt müssen dabei Bäche und Flüsse gefurtet werden, welche durch die späte Jahreszeit so gut wie kein Wasser führen. Gut für uns, gelten einige Flüsse bei Normalwasser als sehr schwer passierbar, schlecht für meine Angelambitionen. Viele Fließgewässer sind so trocken das das Fischen mit der Fliege über den gesamten Urlaub erfolglos bleibt.</p>
<p>Nach dem Queren des Stabburselva geht es die nächsten Tage fast weglos durch die norwegische Tundra. Schnell merken wir dass wir unsere eigentliche Route vermutlich nicht schaffen werden. Weidengestrüpp, Sumpflöcher und der weiche Tundaboden kosten einfach zuviel Zeit und Kraft, so dass die geplanten Kilometer kaum zu schaffen sind. Da wir Urlaub haben und nicht hetzten wollen, wird die Route kurzerhand abgekürzt, was uns 2 Lauftage spart.</p>
<p><img class="alignleft size-550_breit wp-image-8670" src="http://blog.bergzeit.de/blog/wp-content/uploads/2011/10/P1040232-550x367.jpg" alt="" width="330" height="220" />Mitten hinein in den Park geht es. Durch parkähnliche Birkenwäldchen und windige Hochebenen, begleitet von den Warnrufen von hunderten Lemmingen. Dieses Jahr ist anscheinend besonders schlimm. Einheimischen zufolge können sie sich kaum an so ein massives Auftreten dieser putzigen Nager erinnern. Fühlen sie sich bedroht zeigen sie ihre Zähne und quiken das man meint, sie müssten gleich Tod umfallen. Gefährlicher als durch ihr drohendes Auftreten gelten Lemminge jedoch als Krankheitsüberträger für Tulärämie, einer bakteriellen Infektion die unbehandelt in 30% der Fälle tödlich für den Menschen endet. Grund genug das <a title="Trinkwasser aufbereiten - Wissen für draußen" href="http://www.bergzeit.de/wasseraufbereitung-info.html" target="_blank">Trinkwasser entsprechend zu desinfizieren</a>.</p>
<p><img class="alignleft size-550_breit wp-image-8674" src="http://blog.bergzeit.de/blog/wp-content/uploads/2011/10/P1040405-550x367.jpg" alt="" width="330" height="220" />Wir folgen kilometerlangen Seen und Flüssen, tagelang ohne Menschenkontakt, nur Rentiere, Füchse und die immer wieder vor uns auffliegenden Fjellryper im Blick. Unser Glück mit dem Wetter könne wir kaum fassen. Eigentlich viel zu warm für die Jahreszeit pendeln die Tempearturen zwischen 7°C in der Nacht und 15°C am Tag. Nach  fast einer Woche erreichen wir die Bojobaeskihütte. Ein 5-Sterne Hotel in der Wildnis. Norwegische Hütten überraschen immer wieder mit einem hervorragenden Komfort. Zeit um auszuspannen. Auch nach der nächsten Etappe erwartet uns eine Hütte. Nicht ganz so komfortabel aber sauber und gemütlich.</p>
<p>Nach 10 Tagen im Fjell bei bestem Wetter, wir hatten nicht einen wirklichen Regentag, verlassen wir das Fjell und steigen nach Alta ab.</p>
<p>Ein unglaublicher Urlaub in phantastischen Farben geht in zu Ende und hinterlässt viele Eindrücke. Wir kommen sicher wieder….Norwegen hat noch so viel zu bieten, meine Liste der möglichen Ziele wird einfach nicht kürzer.</p>
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		<title>Klettern im Peak District &#8211; Traditional climbing die Zweite</title>
		<link>http://blog.bergzeit.de/8035/reise/klettern-im-peak-district-traditional-climbing-die-zweite</link>
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		<pubDate>Fri, 23 Sep 2011 15:15:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reise]]></category>
		<category><![CDATA[Großbritannien]]></category>
		<category><![CDATA[Klettergebiet]]></category>
		<category><![CDATA[Klettern]]></category>
		<category><![CDATA[Nationalpark]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><p>Originaltext im <a href="http://blog.bergzeit.de">Bergzeit Blog</a>:</p><p>Die Kletterfelsen im Peak Districht zwischen Manchaster und Sheffield - Ein Paradies des traditionellen Kletterns. Julian stellt euch hier die besten Spots zum klettern an Sandstein und Kalkstein vor und gibt Tipps für einen Kletter-Urlaub in England.</p></p><p>Dir gefällt der Bergzeit RSS Feed? Abonniere ihn doch und empfehle ihn weiter!</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Originaltext im <a href="http://blog.bergzeit.de">Bergzeit Blog</a>:</p><p>Zwischen Sheffield und Manchester liegt ein weiteres kleines Paradies zum <a title="Klettern - Traditional Climbing im Lake District" href="http://blog.bergzeit.de/7440/reise/klettern-mit-tradition-traditional-climbing-im-lake-district">traditionellen Klettern</a> &#8211; der Peak District. 1951 als erster Nationalpark Großbritanniens eingerichtet, zählt der Peak District heute angeblich zu den am meisten besuchten Nationalparks weltweit. Neben einer Vielzahl unterschiedlicher Landschaftsbilder findet sich hier vor allem eines: Traumhafter Fels zu Klettern &#8211; und zwar jede Menge davon!</p>
<h4>Zwei auf einen Streich</h4>
<p>Auf wenigen Quadratkilometern finden sich im Peak District gleich zwei unterschiedliche Gesteinstypen: Der Kletterer hat die freie Wahl zwischen gritstone (Sandstein) und limestone (Kalkstein). Ganz nach persönlicher Vorliebe kann sich hier jeder sein Terrain zum Klettern auswählen. Der beginner&#8217;s trip der CCCCs (4Cs, Cambridge Climbing &amp; Caving Club) hat mich zur Stanage edge geführt, einem der sicherlich bekanntesten Gebiete zum Klettern im gesamten Nationalpark. Kein Wunder also, dass hier bei feinstem Sommerwetter reger Andrang herrscht&#8230;</p>
<div id="attachment_8045" class="wp-caption alignleft" style="width: 270px"><img class="size-260_breit wp-image-8045" src="http://blog.bergzeit.de/blog/wp-content/uploads/2011/09/IMG_4699-260x195.jpg" alt="Fun in the sun" width="260" height="195" /><p class="wp-caption-text">Fun in the sun</p></div>
<p>Wie eine gewaltige Abbruchkante zieht sich das Felsband durch die Landschaft, so weit das Auge reicht. Selten mehr als 20 Meter hoch, finden sich hier Kletterrouten in allen Schwierigkeitsgraden &#8211; perfekt für den Einstieg ins Traditionelle-Klettern! Meine ersten Schritte am Fels habe ich bereits einige Wochen zuvor im weiter nördlich gelegenen Lake District gemacht. Jetzt wechsle ich beim klettern zum ersten Mal ans scharfe Ende des Seils und übernehme den Vorstieg. Ein wenig mulmig ist mir ja schon zu Mute, als ich die <a title="Friends und Klemmkeile im Klettershop bergzeit.de kaufen" href="http://www.bergzeit.de/friends-klemmkeile.html" target="_blank">Friends und Klemmkeile</a> in der Wand platziere. Ob das alles auch so wirklich hält&#8230; Ich habe es offen gestanden vorgezogen meine Sicherungskette keiner Sturzprüfung zu unterziehen, aber wenn ich meinem erfahrenen Kletterpartner Glauben schenken darf, dann hätte ich das guten Gewissens tun können &#8211; Die Sicherungen waren samt und sonders gut platziert.</p>
<h4>Vorstieg und Toprope &#8211; Klettern für Jedermann/frau</h4>
<p>Während wir noch die ein oder andere Route gewählt haben, an der ich das Klettern im Vorstieg und das Platzieren der Sicherungen üben konnte, wurde an anderer Stelle eifrig im Toprope geklettert.</p>
<div id="attachment_8052" class="wp-caption alignright" style="width: 166px"><img class="size-260_breit wp-image-8052 " src="http://blog.bergzeit.de/blog/wp-content/uploads/2011/09/IMG_4696-260x346.jpg" alt="Toprope in Stanage" width="156" height="208" /><p class="wp-caption-text">Toprope in Stanage</p></div>
<p>Von oben durch einen erfahrenen Kletterer gesichert konnten wirklich alle ihre Erfahrungen beim Fels-Klettern machen &#8211; vom absoluten Anfänger, der seine Füße noch nie zuvor in enge <a title="Kletterschuhe im Test" href="http://blog.bergzeit.de/?s=kletterschuh" target="_blank">Kletterschuhe</a> gezwängt hatte, bis hin zum Enthusiasten, der eine neue, schwierige Route ausprobieren wollte. Klettern im Peak District, da ist für jeden was passendes dabei! Und nach getaner &#8220;Arbeit&#8221; darf man dann auch ruhig mal die Füße baumeln lassen&#8230;</p>
<div id="attachment_8057" class="wp-caption alignleft" style="width: 166px"><img class=" " src="http://blog.bergzeit.de/blog/wp-content/uploads/2011/09/IMG_4710-260x346.jpg" alt="relax..." width="156" height="208" /><p class="wp-caption-text">relax...</p></div>
<p>Wer nicht wie wir nur für einen einzigen Tag zum Klettern in den Peak District gekommen ist, der findet in einem der kleinen Orte sicherlich einen gemütlichen Pub &#8211; optimaler Weise gleich mit angeschlossenem Campground. Dann kann man nach dem Essen, und dem ein oder anderen Pint in geselliger Runde, ruck zuck ins Zelt und in den gemütlichen Schlafsack kriechen &#8211; wo ließe es sich schließlich besser von den nächsten Kletter-Abenteuern träumen?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Dringend zur Nachahmung empfohlen! Aus eigener Erfahrung muss allerdings an dieser Stelle auf eine der großen Gefahren des Kletter-Sports hingewiesen werden: Vorsicht, Klettern macht süchtig! Auch und besonders im Peak District National Park. &#8220;I&#8217;ll be back&#8221;, soviel steht jedenfalls fest!</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Backpacking in Vietnam &#8211; vom Norden zur Mitte</title>
		<link>http://blog.bergzeit.de/7218/reise/backpacking-in-vietnam-vom-norden-zur-mitte</link>
		<comments>http://blog.bergzeit.de/7218/reise/backpacking-in-vietnam-vom-norden-zur-mitte#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 19 Sep 2011 11:39:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Linda</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reise]]></category>
		<category><![CDATA[Backpacking]]></category>
		<category><![CDATA[Rucksack]]></category>
		<category><![CDATA[Vietnam]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><p>Originaltext im <a href="http://blog.bergzeit.de">Bergzeit Blog</a>:</p><p>Linda berichtet in diesem Teil des Reiseberichts von den ersten Tagen Ihrer Backpacking-Reise durch das exotische Vietnam. Von Dschungel-Trekking, über Kayak-Touren bis hin zur einem asiatischen Klettersteig gab es jede Menge Outdoor-Abenteuer zu erleben.</p></p><p>Dir gefällt der Bergzeit RSS Feed? Abonniere ihn doch und empfehle ihn weiter!</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Originaltext im <a href="http://blog.bergzeit.de">Bergzeit Blog</a>:</p><p>Die ersten zehn Tage unseres Backpacking-Trips durch Vietnam sind irgendwie vorbeigerast und ich habe keine Ahnung wie die Zeit so schnell vergehen konnte. Wahrscheinlich sind die vielen neuen Eindrücke schuld daran, dass bisher nie Langeweile aufkam. Eigentlich fühlen wir uns schon ein wenig zuhause in diesem tollen Land, obwohl wir gerade erst angekommen sind. Aber nochmal in Ruhe von Anfang an.</p>
<p>Am 31.7. kamen wir mit unseren <a title="Trekkingrucksäcke sicher online kaufen im Rucksack-Shop bei bergzeit.de" href="http://www.bergzeit.de/trekkingrucksack.html?" target="_blank">Trekkingrucksäcken</a> in Hanoi an und wurden sogar vom Hostel-eigenen Shuttleservice abgeholt. Was ein Luxus! Dachten wir. Nachdem ich dann in den ersten zwei Kilomete<img class="alignright size-260_breit wp-image-7876" src="http://blog.bergzeit.de/blog/wp-content/uploads/2011/09/IMG_0838-260x173.jpg" alt="Stromleitungen in Hanoi" width="260" height="173" />rn schon um mein Leben und um das einiger Rollerfahrer (sowie Fussgänger) bangen musste, hätte ich mich gerne zum Hostel beamen lassen. Da der Wissenschaft schon viele Fortschritte gelungen sind, das beamen aber leider nicht zu diesen Erfolgen zählt, hieß es für Wastl und mich einfach &#8220;Augen zu und durch&#8221;. Beim Backpacking vom Shuttle-Service abgeholt zu werden zählt sowieso schon in die Kategorie &#8220;Luxus pur&#8221;.</p>
<p>Im Hostel wurden die ziemlich verstörten Backpacking-Touris, also wir, erst einmal auf die typisch vietnamesische Art begrüßt: &#8220;Have a seat please, do you want some coffee??&#8221; (und wehe du sagst Nein). Die nächsten zwei Nächte verbrachten wir also in Hanoi und haben uns dort erst mal an das vietnamesische Stadt-Leben gewöhnt. Laut, hektisch, chaotisch und Menschen soweit das Auge reicht. Egal zu welcher Uhrzeit man unterwegs ist, es ist praktisch immer voll auf der Strasse. In Vietnam werden wir grundsätzlich angesehen wie zwei Giraffen im Zoo, was wohl daran liegt, dass das Land noch vom Tourismus verschont geblieben ist. Wenn überhaupt trifft man ein paar andere Backpacking-Touristen.</p>
<h3>Kayak-Tour und Höhlenwandern</h3>
<div id="attachment_7875" class="wp-caption alignright" style="width: 270px"><img class="size-260_breit wp-image-7875" title="Fischerdorf in der Halong Bucht" src="http://blog.bergzeit.de/blog/wp-content/uploads/2011/09/IMG_0979-260x173.jpg" alt="Fischerdorf in der Halong Bucht" width="260" height="173" /><p class="wp-caption-text">Fischerdorf in der Halong Bucht</p></div>
<p>Nach den zwei Nächten in Hanoi ging es dann weiter in Richtung Halong Bucht, die von der UNESCO als Welterbe eingestuft wurde und diesen Titel definitiv verdient hat. Nach einer ziemlich rasanten Busfahrt waren wir echt froh wieder festen Boden unter den Füßen zu spüren als wir in Halong City ankamen. Der Bus war bis unter die Decke vollgestopft mit allem was man eben in so einem Bus transportieren kann und wir hatten die Ehre vorne neben dem Fahrer zu sitzen, was uns den besten Blick auf die Strasse und gefühlte hundert fast-Unfälle beschert hat. Am ersten Tag in der Halong Bay sind wir mit einem Schiff durch die Bucht geschippert, haben uns <a title="Eine Übersicht über viele europäische Höhlen" href="http://www.troglophil.de/" rel="nofollow" target="_blank">Höhlen</a> angesehen und sind dann schließlich selbst mit dem Kayak zur Bucht-Erkundungstour aufgebrochen. Als wir nach dem Kayakfahren klatschnass an Land kamen dann wieder eine Busfahrt, wieder ein lebensmüder Fahrer, der uns dann noch seine Lieblingsmusik zum Besten gab. Vietnamesischer Schranz. Der Bus hatte an Ausstattung nichts, aber super Boxen und sogar einen Bildschirm hatten wir. Außerdem gilt bei asiatischen Bussen die Regel: Wenn du denkst jetzt ist der Bus echt voll, passt auf jeden Fall noch Ladung und ein oder zwei Backpacking-Touristen mehr rein.</p>
<h3>Klettersteig auf vietnamesisch&#8230;</h3>
<div id="attachment_7874" class="wp-caption alignright" style="width: 270px"><img class="size-260_breit wp-image-7874" title="Dschungel-Trekking im Cat Ba Nationalpark" src="http://blog.bergzeit.de/blog/wp-content/uploads/2011/09/IMG_1080-260x173.jpg" alt="Dschungel-Trekking im Cat Ba Nationalpark" width="260" height="173" /><p class="wp-caption-text">Dschungel-Trekking im Cat Ba Nationalpark</p></div>
<p>Am nächsten Tag, erholt und voller Energie, machten wir uns dann auf zu einem kleinen &#8220;walk&#8221; in den Cat Ba Nationalpark. Da unsere 1,45 m große und mindestens 60 Jahre alte vietnamesische Nationalparkführerin winzig kleine Plastik-Schläppchen anhatte fühlte ich mich mit meinem Outfit schon ein wenig overdressed, aber nur für den ersten Moment. Ich hatte meine <a title="Scarpa-Ausrüstung und -Schuhe kaufen im Scarpa-Shop bei bergzeit.de" href="http://www.bergzeit.de/scarpa.html" target="_blank">Scarpa</a> Zen Schuhe, meine G1000 Hose von <a title="Fjäll Raven sicher online kaufen im Bergzeit-Outdoor-Shop" href="http://www.bergzeit.de/fjaellraeven.html" target="_blank">Fjäll Räven</a> und meine moskitodichte Bluse von Craghoppers im Backpacking-Gepäck. Der kleine &#8220;walk&#8221; stellte sich als eine mördermässige Klettersteig-Tour durch den Dschungel und über verrostete Eisen-Stiegen heraus. Danach wusste ich, dass ich diese verdammten Scarpa Schuhe liebe! Als wir am höchsten Punkt des Nationalparks ankamen fing es natürlich auch noch an zu regnen was das Zeug hält. Machte den Abstieg durch (wir nannten sie liebevoll) die Tetanus-Allee nicht gerade einfacher. Glitschige Felsen, halb weggerostete Eisenleitern, ja ich liebe vietnamesische Sicherheitsstandards. Durch den vielen Regen wurde die Luft leicht Moskito-lastig und wir lernten schnell, dass es besser ist immer in Bewegung zu bleiben und sich häufig auf die Beine und Arme zu klatschen, wie es uns unsere vietnamesische Führerin gezeigt hat (das Moskito-Spray war in dem starken Regen leider für die Katz, weil es sofort wieder abgewaschen wurde). Die nächste Nacht verbrachten wir auf dem Schiff in einer kleinen Bucht. Abends wurde das Dach des 3-stöckigen Schiffes nochmal schnell als Sprungturm umfunktioniert, es gab lecker Essen und natürlich Karaoke Musik bis in die Nacht. So liebe ich Backpacking!</p>
<div id="attachment_7872" class="wp-caption alignright" style="width: 270px"><img class="size-260_breit wp-image-7872" title="Zitadelle in Hue" src="http://blog.bergzeit.de/blog/wp-content/uploads/2011/09/IMG_1189-260x173.jpg" alt="Zitadelle in Hue" width="260" height="173" /><p class="wp-caption-text">Zitadelle in Hue</p></div>
<p>Unser nächster Stop führte uns mit dem Nachtzug in Richtung Süden. Der erste Stopp nach 12 Stunden Zugfahrt, eiskalter Klimaanlage und einigen Bettwanzen war Hue, die alte Hauptstadt Vietnams. Für diesen Stop hatten wir nur einen Tag eingeplant. Die Zitadelle mit der verbotenen Stadt war das zweite UNESCO Weltkulturerbe unserer Reise. Abends haben wir es uns dann in der DMZ Bar gemütlich gemacht, die Backpacking-Reisenden von Lonely Planet wärmstens empfohlen wird. Einige Mojitos später fällt es dann auch leichter in das total verranzte Bett der Backpacking-Herberge zu fallen. Am nächsten Tag haben wir Hue mit dem Bus hinter uns gelassen und sind weitergezogen nach Hoi An.</p>
<div id="attachment_7868" class="wp-caption alignright" style="width: 270px"><img class="size-260_breit wp-image-7868" title="Hoi An by night" src="http://blog.bergzeit.de/blog/wp-content/uploads/2011/09/IMG_1361-260x173.jpg" alt="Hoi An by night" width="260" height="173" /><p class="wp-caption-text">Hoi An by night</p></div>
<p>Hoi An war mit Abstand der beste Aufenthalt, den wir in Vietnam hatten. Die Altstadt ist wunderschön und (ein großes Plus) autofrei! In Hoi An haben wir uns das erste Mal auch getraut selbst am Straßenverkehr teilzunehmen. Es gab kein schöneres Gefühl als mit Fahrrädern selbst die Gegend zu erkunden und das etwas ruhigere Stadtleben zu genießen. Somit war der erste Teil unserer Reise auch schon vorbei und hat mit Hoi An einen würdigen Abschluss gefunden. Als nächstes wurde das Backpacking mal für eine knappe Woche ausgesetzt, als wir nach Sri Lanka geflogen sind, wo wir auf eine Hochzeit von Freunden eingeladen waren. Aber dazu kommen wir ein anderes Mal&#8230;</p>
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