Alpin

Transalpine Run - Training fürs Trailrunning

22.10.2011

Transalpine Run – Training fürs Trailrunning

Transalpine Run – Der Weg bis zum Start

Der Transalpine Run ist angeblich der schwerste Etappen-Berglauf der Welt. Die Zahlen sprechen dafür, dieses Jahr waren satte 15.000 hm in acht Tagen zu bewältigen, ach ja, und 273 km standen auch auf dem Plan. Nicht alle Starter schaffen es auch ins Ziel, wie auch ich dieses Jahr nach einem  grossartigen dritten Rang im letzten Jahr feststellen musste. Oft sind es “kleine” Ursachen, mit grosser Wirkung, die dazu führen, dass man den Berglauf beenden muss.

Bergablaufen will geübt sein

Vor allem aber sollte man den Start bei so einem großen Berglauf nicht auf die leichte Schulter nehmen. Man sollte sich eine Teilnahme gut überlegen und am besten im Jahr zuvor mit der Suche nach einem geeigneten Partner sowie dem Training beginnen. Der richtige Partner ist bei einer solchen Herausforderung ein sehr sehr wichtiger und oft vernachlässigter Punkt. Man muss schließlich acht Etappen miteinander harmonieren, jeder wird einmal einen schlechten Tag haben und mit sich und dem Rennen hadern. Wenn man dann nicht füreinander da ist und sich gegenseitig motiviert, hat man schon so gut wie verloren. An den Spitzenläufer sollte man sich hier kein Vorbild nehmen! Der Trailrun sollte schließlich beiden Spaß machen – Vorwürfe und Streit bringen gar nichts! Gemeinsam zu trainieren ist auch unerlässlich! Schließlich sollte man schon vor dem Start wissen, wo die eigenen Schwächen und Stärken und die des Partners liegen!

Training für lange Bergläufe

Kommen wir zum Training fürs Trailrunning und Berglaufen! Nicht übertreiben!! Zuviel ist auch nicht gut – am Besten lässt man sich von einem Sportmediziner oder Sportwissenschaftler durchchecken und einen Plan erstellen, wenn man nicht schon andere Extremläufe oder -wettkämpfe mitgemacht hat. Bevor man sich in das Training stürzt sollte man sich dann noch ganz dringend Gedanken über die Ausrüstung machen!

Die Laufschuhe sollten extra für Trailrunning gemacht sein, die Sohle soll auf die Bedingungen abgestimmt sein. Bei Bergzeit zum Beispiel finden Sie eine große Auswahl der richtigen Schuhe! Ein Trinkrucksack ist auch unerlässlich, schauen Sie sich vorher die Damen und Herrenmodelle genau an! Bedenken Sie, wieviel Liter Getränk Sie mitnehmen wollen (Verpflegungsstellen sind vorhanden) und wie Sie am besten auf Ihr Essen zugreifen können.

Die richtige Ernährung fürs Berglauf-Training

Rucksack, Stöcke, die richtigen Schuhe und gut getappt - so kanns losgehen

Thema Essen: Teste beim Training fürs Trailrunning unbedingt welche Energiegetränke du verträgst und ob es unbedingt Energiegels und Riegel sein müssen und wenn ja welche! 8 Tage unterwegs nur Energiegels zu essen belastet den Verdauungstrakt mehr als die meisten denken! Greife auch mal auf “Natürliches” zurück! Auf alle Fälle, teste beim Training Deine Verpflegung.

Nochmal zurück zum Thema Training, auf vielen Fotos des Transalpine Runs sieht man Läufer mit Stöcke. Ob Du welche mitnimmst, musst Die selber  entscheiden und testen, aber hilfreich sind sie auf alle Fälle. Doch den Umgang sollte man üben, dazu gibt es noch extra Tipps.

Stöcke sind nicht nur bergauf nützlich, auch als nicht so versierter Bergabläufer sollte man ihre Dienste nicht unterschätzen! Und das Bergablaufen, dass sollte man sowieso ganz intensiv trainieren! Man glaubt nicht, wie viel Zeit man bergab verlieren kann. Außerdem müssen sich die Muskeln, Sehnen und Knochen an das Bergablaufen gewöhnen – sonst droht ein frühzeitiger Ausstieg.

Und das Rennen ist die Qual und Entbehrungen wirklich wert! Die Kameradschaft, die Berge, das Gefühl im Ziel… Mit dem richtigen Trailrunning-Training schaffst es auch Du über die Berge – aber unterschätze das Rennen bitte nicht!

Neuer Kommentar

Deine Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht!

*


*