Testberichte

Leki Wanderstöcke im Test: Der Leki Corklite Speed Lock

25.06.2014

Leki Wanderstöcke im Test: Der Leki Corklite Speed Lock

Während der Gebrauch von Trekking- und Wanderstöcken immer populärer wird, wächst auch das Sortiment von Leki stetig. Von Schaumstoffgriffen über Gummigriffe bis hin zu dem altbewährtem Korkgriff bietet Leki Wanderstöcke für jeden Geschmack an. Auch die verwendeten Materialien sowie die Verstellmechanismen bei den Stöcken sind unterschiedlich. Neben ultraleichten Carbonstöcken hat Leki auch Wanderstöcke aus Aluminium im Sortiment – meine Wahl fiel auf den Leki Corklite Speed Lock.

Daten & Fakten zum Leki Corklite Speed Lock

Leki Wanderstöcke im Test: Leki Corklite Speed Lock

Der Kork-Griff liegt gut in der Hand und verhindert durch die Belüftungsöffnungen schwitzige Hände.

Für die Stabilität der Leki Wanderstöcke bei gleichzeitig geringem Gewicht sorgt hochfestes Aluminium der Legierung 7075, was teilweise auch bei Flugzeugen zum Einsatz kommt. Das Gewicht des Leki Corklite beträgt 542 Gramm pro Paar, die Länge ist von 69 bis 135 Zentimeter frei einstellbar. Der Aergon-Cor Tec-Griff besteht aus Kork und ist so geformt, dass die Innenseite der Hand durch die Löcher im Griff belüftet wird. Der Stock verfügt über zwei Verstellgriffe mit dem Speedlock System, welche durch Festziehen oder Lockern der sich an der Rückseite des Verstellsystems befindenden Schraube nach Belieben eingestellt werden können. Sobald man den Leki Corklite auszieht, sieht man eine Skala, die dabei hilft die richtige Länge einzustellen. Sowohl die Hartmetall-Flexspitze als auch der Trekkingteller verfügen über ein Gewinde und können somit leicht ausgetauscht werden. Das Verstellen der Schlaufe am Griff erfolgt durch das sogenannte Lock Security Strap System schnell und einfach. Die Wanderstöcke werden mit Schutzkappen an den Flexspitzen geliefert.

Die Leki Wanderstöcke in der Praxis

Was mir beim Benutzen der Leki Corklite Wanderstöcke gleich positiv auffiel, war das Speedlock System. Da ich vorher einen Wanderstock mit Drehverschluss besaß, merkte ich einen enormen Unterschied in punkto Handhabung. Das Speedlock System ist in Sekunden zu bedienen, so kann man den Stock ohne Aufwand auf die gerade benötigte Länge bringen. Die Skala an den Stöcken erleichtert es, eine bevorzugte Einstellung wiederzufinden: Denn schließlich können bei zwei ausziehbaren Teilen verschiedene Kombinationen beider Ausziehlängen letztendlich dieselbe Gesamtlänge ergeben – sich aber unterschiedlich handhaben. Ich bevorzuge es zum Beispiel, das untere, dünnere Segment nur wenig auszuziehen. Ich habe das Gefühl der Stock ist stabiler, wenn der größte Teil der Gesamtlänge über das obere, dicke Segment erreicht wird. Dieses lässt sich auch einfacher ausziehen, das untere Segment hingegen hakelt ein wenig, was an der Form des Stabes liegt. Dieser verläuft nämlich von dick nach dünn.

Leki Wanderstöcke im Test: Leki Corklite Speed Lock

Der Speedlockverschluss garantiert einfaches und schnelles Verstellen der Stocklänge.

Der Korkgriff der Leki Wanderstöcke liegt beim Wandern gut in der Hand, allerdings bin ich mit meinen relativ großen Händen am absoluten Limit – meine Hand passt genau zwischen Schlaufenansatz und den unteren “Schnabel”. Indem man die Schlaufe nach oben zieht und anschließend an dem unteren Riemen zieht, wird die Schlaufe auf die gewünschte Länge gebracht. Das funktioniert außerordentlich gut und schnell.

Der Leki Corklite ist sehr leicht und wirkt beim Gehen sehr stabil und vibriert kaum. Wer häufiger auf Asphaltwegen unterwegs ist, sollte über die Anschaffung eines Gummipuffers nachdenken: Selbst ein gut gedämpfter Stock kann das deutlich hörbare Kratzen und die Vibration auf Stein nicht verhindern.

Mein Fazit zu den Leki Corklite Speed Lock Wanderstöcken

Wer einen soliden Wanderstock mit geringem Gewicht und einem ausgeklügelten Verstellsystem sucht und einen Griff aus Kork Schaumstoffgriffen vorzieht, der findet im Leki Corklite den idealen Begleiter. Der Speedlockverschluss ist in Kombination mit der aufgedruckten Skala ein echter Segen, wenn man den Stock häufig verstellen muss – beispielsweise beim Bergauf- und Bergabgehen. Der Korkgriff sieht nicht nur gut aus, sondern ist äußerst griffig und liegt angenehm in der Hand. Das Design der Leki Wanderstöcke ist zeitlos und schlicht. Ebenfalls praktisch ist, dass Teller und Spitze ausgetauscht werden können.

Ein Kommentar

  1. Hallo,

    da ich selber zwei Verschiedene Wanderstöcke besitze möchte ich mir einen anderen Zulegen, da ich mir die meinen zu schwer sind. Und in den bayrischen Alpen wo ich herkomme, muss ich oft Größerer Touren gehen die nicht selten über mehrer Tage gehen, wenn man da mit einem etwas leichteren Modell wie dem Vorgestellten unterwegs ist spart man schon enorm an Kraft.

    Vielen Dank für den Artikel und noch Frohes Schaffen,
    Niklas

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