Outdoor

Helsport Fjällfest 2011

25.04.2011

Helsport Fjällfest 2011

Zum wiederholten Male fand dieses Frühjahr das Fjällfest statt, zu dem viele bekannte skandinavische Outdoormarken geladen hatten. Freundlicherweise erhielt ich eine Einladung von Helsport, dem führenden norwegischen Anbieter von Zelten, Schlafsäcken und Isomatten.

Nach einer recht kurzen Anreise, bei der ich die immer noch unter Eis und Schnee bedeckten Fjällflächen von Norwegen und Schweden aus der Luft bestaunen konnte, standen ich und 3 weitere deutsche Gäste, vor verschlossener Schranke. 10 km vor der Fjällstation Storulvån hatte der heftige Wind der letzten Tage die Straße verweht, so dass wir die letze Strecke auf Hägglunds zurücklegten.

Das Programm für die nächsten Tage sah eigentlich recht umfangreich aus. Neben vielen Vorträgen, wurden auch verschiedene Kurse angeboten. Aufgrund der unzureichenden skandinavischen Sprachkenntnisse hat sich unsere kleine deutsche Gruppe dazu entschlossen die nächsten Tage mit Skitouren auf die umgebenden Berge zu verbringen. Das Gelände dazu ist einfach ideal. Die flach geneigten, lichten Fjällwälder und die geringe Lawinengefahr erlaubten super Fahrspaß vom Gipfel, durch lichten Fjällwald bis zur Fjällstation. Das Wetter war leider weniger traumhaft. Durch Schneefall und starken Wind bis etwa 60km/h Spitzengeschwindigkeit, war die Sicht bei den Abfahrten oft gleich null, was aber niemanden der etwa 300 Gäste davon abhielt Skitouren zu unternehmen.

Übernachtet wurde natürlich in Zelten der Marke Helsport. Konstruiert um den widrigsten Wettern zu trotzen. Der heftige Wind zwang uns dann aber trotzdem dazu das “Helsport Hotel” mit einer über einen Meter hohen Schneemauer zu sichern. Ein paar Schäden an den großen Zelten konnte aber auch diese nicht ganz verhindern. Sehr interressant auch einmal Schwachstellen zu sehen.

Der Wind machte die Tage keine Anstalten abzuflauen, und so stand das Wie und Wann unserer Abreise in den Sternen. Die Straße war bis zum letzten Tag noch immer nicht geräumt, die Hägglunds alle ausgebucht. Aufgrund dessen entschieden wir unsere Abreise vorzuverlegen. Kurzerhand wurden wir in der Fjällstation mit Backcountry Ski ausgestattet um die 10km bis zum Parkplatz aus eigener Kraft zurückzulegen. Ein Traum für mich als Wintertrekker. Sehr dankbar waren wir Alexander Gamme, welcher freundlichweise unser Gepäck per Pulka transportierte. Für ihn ein willkommene Abwechslung, trainiert er doch für seine Solo Antarktisdurchquerung im Herbst anlässlich des 100 Jahrestages der Eroberung des Südpols durch Amundsen.

Ein gelungener Abschluß für ein paar unvergessliche Tage…

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