Testberichte

Kletterschuhe Five Ten Quantum

28.04.2011

Kletterschuhe Five Ten Quantum

Es fing wie immer mit Bildern von der Outdoor und Produktvorstellungen, sowie Fragen in meinem Kopf an. Werden dieser Kletterschuhe meine Suche nach dem perfektem Kletterschuh beenden – ja oder nein? Dann konnte ich glücklicherweise dieses Kletterschuh-Modell als Demo Version in einem Geschäft anprobieren und stellte sofort fest, dass dieser Kletterschuh sehr schmal, wenig voluminös und ziemlich eng ist. Also keine Liebe auf den ersten Blick. Die Demo-Quantum Kletterschuhe schienen mir damals etwas härter als die Demo-Arrowhead Kletterschuhe und somit besser für Voralpen geeignet.

optisch ist Quantum ein echtes Leckerbissen

In Dresden konnte ich dann beide Kletterschuh-Modelle in einem Laden als Serienprodukt anprobieren und ausgiebig begutachten. Dabei habe ich nicht nur die richtige Größe ermitteln können, sondern änderte meine Meinung über den Kletterschuh Five Ten Quantum. Diese Begegnung gab mir den Anlass den Quantum zu bestellen und ordentlich durchzuchecken.

Optik, Verarbeitung

Die Farbe ist auffällig, die Form aggressiv

Was die Optik angeht hat Five Ten bei den 2011 Modellen richtig gute Arbeit geleistet. Die Quantum Kletterschuhe fallen sofort durch die dynamische, moderne Form, Streifen Applikationen auf der Oberseite und die violette Farbe auf. An diesem Kletterschuh ist einfach alles stimmig und harmonisch. Die Linie der Form erweckt sofort Interesse bei allen Fans der vorgespannten Kletterschuhe und begeisterte auch mich sofort. O-Ton von einem Kletterkumpel: “der Schuh sieht einfach aggressiv aus, wenn du mit ihm bei einem Wettkampf antrittst, dann kannst du nur gewinnen.” So eine schöne Optik begeistert also nicht nur, sondern kann einem sogar einen psychologischen Vorteil verschaffen.

Alles in Einem finde ich persönlich die Optik sehr ansprechend und gelungen.

Etwas gelblichen Kleber am Randgummi ist das einzige Manko der Verarbeitung

Meine positive Meinung über die Verarbeitung von Five Ten Kletterschuhen kann ich nach den Erfahrungen mit dem Quantum, getrost beibehalten, denn diese ist nach wie vor hervorragend. Alles sieht aus und fühlt sich an, als würde es viele intensive Klettertage überleben und dem Besitzer dabei Erfolg und Freude gewähren. Super geschliffene Sohle, keine losen Fäden, keine schlecht vernähte herabsehende Stoffteile und klebriges Gummi, sind nur ein paar Beispiele aus dem sehr guten Gesamteindruck. Das einzige Manko, welches mir bereits auf den offiziellen Bildern von Five Ten auffiel und auch bei meinem Paar Kletterschuhe zu finden ist, sind die Klebereste am Randgummi-Cowdura Übergang. Die gelbliche Farbe des Klebers sieht dabei so aus, als wäre dieser nicht mehr ganz so frisch (normalerweise ist der Five Ten Kleber klar). Da die Kletterschuhe brandneu sind, gibt es zwei Möglichkeiten: entweder, der Kleber ist neu und sieht einfach farblich so aus, oder in der Produktion wird alter Kleber verwenden (was mich persönlich wundern würde). Ansonsten ist der Quantum Kletterschuh ein feines, hübsches und sauber verarbeitetes Gerät, dass hungrig auf seinen Einsatz wartet.

Konstruktion

Die Konstruktion der Kletterschuhe ist  an sich nichts neues. Durchgehende, recht schmale Sohle, leicht asymmetrische Form und Magic-Heel, sind Dinge die man genau so bei den anderen Five Ten Anasazi Modellen wieder findet. Es gibt jedoch zahlreiche Unterschiede und Besonderheiten. So ist die aus dem bewährtem Onyxx Rubber bestehende Sohle deutlich dünner als bei den “alten und neuen” Anasazis und reiht sich mit ca. 3,5mm in der Kategorie Dragon ein.

Die Sohle ist aus dem bewährten Gummi und ist durchgehend

Die Zwischensohle der Kletterschuhe ist nur im vorderen Teil tastbar und hat unter dem Zeh einen Einschnitt, ab dem Mittelfuß ist die Sohle recht flexibel. Die “alte” Magic-Heel Ferse ist noch mal gestrafft worden, so dass in den bekannten “Problemzonen” merklich weniger Luft ist. Meiner Meinung nach ist Magic-Heel eine gute Konstruktion, die mit dem erfolgten Upgrade an Passform und Performance gewonnen hat. Deren Vorspannung ist enorm hoch, so dass der Fuß aktiv nach vorne geschoben wird, um Druck auf die Spitze zu bringen. Da das Gummi in dieser Partie etwas dünner und weicher ist, drückt der Sling-Shoot Rand nicht so stark auf die Achillessehne, wie es beim Anasazi Blanco Kletterschuh der Fall ist.

Vorspannung und Downturn sind nicht zu knapp vorhanden

Die eigentliche Besonderheit stellt jedoch die Leistenform und der gesamte Schnitt des Quantum Kletterschuhes dar. Dieser ist eine Mischung aus dem beliebten Dragon Kletterschuh und dem legendären Anasazi Lace Up. Doch das ist nicht alles. Quantum Kletterschuhe sind durchgehend (von der Zehenbox bis zur Ferse) sehr schmal geschnitten und weisen ein insgesamt niedriges Gesamtvolumen auf. Das Obermaterial besteht aus dem Five Ten typischen Material Cowdura und wurde an der Oberfläche durch ein “Netz” aus dunkel violetten Streifen “beschichtet”. Diese Beschichtung erweckt auf den ersten Blick den Eindruck, dass bessere Reibung bei Toe-Hooks nun mit der gesamten Oberseite der Kletterschuhe möglich ist. Dieser Schein trügt jedoch, denn die Streifen, fühlen sich nicht besonders griffig an und sind meiner Meinung nach aus “Plastik”. Die Schnürrung entspricht weitgehend der von Dragon und wurde mit zwei metallverstärkten Ösen am Ende der Schnürung modifiziert. Die geriffelten Schnürsenkel des Dragons sind auch hier zu finden und leisten durch das “sich Verbeißen” in den Löchern sehr gute Fixierungsarbeit. Die Anziehschlaufen der Kletterschuhe sind ausreichend weit, steif und breit, so dass Ringbänder beim Anziehen gut entlastet werden.

Der Downturn und die Vorspannung im Mittelfußbereich entsprechen in etwa der der Dragon Kletterschuhe, sind aber aufgrund der etwas weicheren/agileren Konstruktion des Quantums völlig unproblematisch und verursachen keine Zehen- und Fußkrämpfe. Die Quantum Kletterschuhe sind von den Materialien her weicher und wahrscheinlich auch dünner als die Anasazi Reihe und ist etwas stabiler als der Jet 7. Damit ist der Quantum das was die Nutzer wollen – sofort einsatzbereit und komfortabel.

Der V Ausschnitt im Randgummi lässt das Obermaterial etwas mehr Spielraum beim Anpassen

Den letzten erwähnenswerten Punkt stellt der V-Ausschnitt im Randgummi der Spitze dar. Er findet sich bei nahezu allen neuen Five Ten Modellen (Arrowhead, Super Mocca) wieder und soll in Verbindung mit den Löchern im Randgummi die Anpassungsfähigkeit in diesem recht schmal ausgefallenem Bereich verbessern.

Passform und Größe

Das ist die spannendste und wichtigste Frage bei neuen Kletterschuhen. Da Quantum eine Mischung aus Anasazi und Dragon ist, die mir beide ganz gut gepasst haben, ging ich von vorn rein davon aus, dass dieser neue Schnitt mir noch besser passen wird. Doch diese Annahme erwies sich, bereits nach dem ersten Reinschlüpfen, als falsch. Quantum Kletterschuhe fallen größentechnisch ungefähr so aus wie die alten Anasazi Modelle. Soll heißen. In der Größe 8,5 UK saß der Schuh zwar eng ohne Lufträume, die Spannung in der Sohle fehlte jedoch einwenig. In der 8 UK saß Quantum wie angegossen, die Spannung war da und die Zehen starben noch mehr ab, als es ohne hin beim 8,5 UK Experiment der Fall war. Da ich 8 UK (eng) in pinken Anasazi´s trug, 8,5 UK in Dragons (sehr eng) und im Quantum zweifellos die 8 UK als Performancegröße brauche, entspricht dieser Kletterschuh von der Größe her eher dem “Pinky”.

Quantum ist mit Abstand der Kletterschuh mit dem niedrigsten Volumen bei Five Ten

Meine bereits beschriebene Desillusionierung bezog sich hauptsächlich auf die Form und Volumen der Zehenbox. Quantum passt mir mit meinem nicht sonderlich schmalen quadratischen Fuß schlicht und einfach nicht. Der Schuh ist schlicht und einfach für mich zu schmal geschnitten. Diese schmale Form, presst meine Zehen seitlich dermaßen zusammen, dass die Schmerzen die “normale Dosis” eines eng sitzenden Schuhs übersteigen. Hinzu kommt die Tatsache, dass die Zehenbox auch nach oben hin weniger Platz bietet, als ein Dragon oder Five Ten Anasazi.

Um meine Zehen zu schonen, entschied ich mich für die Größe 8,5 UK, die trotz der suboptimalen Form erträglich war. Im Gegensatz zu meiner ersten Einschätzung gab Quantum deutlich schneller nach und so fühlte sich die 8,5 UK bereits nach 3 Bouldern, etwas Schweiß und Wärme erstaunlich “bequem” an. Die Schmerzen an den Zehen wurden weniger, was die Tragezeit ziemlich schnell erheblich verlängerte. Nach einem Abend Bouldern konnte ich schmerzfrei die erste Route vorsteigen, was ich von Five Ten bis jetzt nicht kannte.

Diese “neue Passform” blieb bis jetzt – Quantum wurde nicht noch größer und weitete sich nicht. Ich hatte keine Krämpfe m Fußgewölbe und musste mir auch keine Sorgen, um Achillessehnen Reizung machen. Die neuen Quantum Kletterschuhe saßen nach ein Paar mal Klettern deutlich besser als ich gedacht habe.

Das der Schuh für mich zu schmal ist sieht man…

Richtig passen tut mir dieser Kletterschuh jedoch nicht, was man auch auf dem Fuß/Schuh Foto sehen kann. Zudem fällt mir in der 8,5 UK die Spannung, um die kleinsten Tritte sauber wegstehen zu können.

Nichts desto trotz ist Quantum ein perfekter Kletterschuh für schmale Füße mit diversen Zehenformen. Der gesamte Kletterschuh – von der Spitze über Spann bis zu Ferse – weist ein sehr niedriges Volumenprofil auf. Sollte jemand so schmale Füße haben, dass dieses Profil immer noch zu groß ist, dann schafft im Zweifelsfall die Schnürrung die nötige Abhilfe. Auch Menschen mit normal breiten Füßen können diesen Kletterschuh recht schnell formen und an den Fuß anpassen. Schmerzbefreite Breitfüßler können auf die V-Förmige Aussparung im Randgummi hoffen und den Schuh mit alt bewährten Methoden eintreten. Obwohl sich das Cowdura Material nicht weitet, kann ich aus eigener Erfahrung sagen, dass man mit etwas Anpassung rechnen kann.

Performance – wie klettert sich der Five Ten Quantum

Diese Spitze hat es richtig drauf: Präzision, Gefühl, Kraft – Prima!

Im Prinzip sind Quantum Kletterschuhe ein Dragon mit härterer Sohle im vorderen Bereich. Dem entsprechend ist auch die Performance. Zum einen kann man besser mit viel Gewicht auf kleinen Tritten im flachem Gelände stehen, da die Sohle da etwas mehr Unterstützung bietet. Zum anderen kann man deutlich besser als mit dem Anasazi Lace Up an den Tritten im Überhang saugen. Gerade kleine positiven Leisten sind eine bevorzugte Beute des Quantums im steilen Jagdgelände. Die Härte der Sohle ist wirklich ein “Zwischending” (Anasazi – Dragon) und bleibt keinesfalls für die Ewigkeit im ursprünglichen Grad. Mit der Zeit wird der bereits zu Beginn tastbarer Ausschnitt in der Zwischensohle immer merklicher und mit ihm die Fähigkeit mit den Zehen zu greifen immer besser. Die Präzision beim Treffen von Tritten in allen Richtungen und Winkeln ist auf einem traditionell hohem Niveau. Das Gefühl für den Tritt ist ebenfalls (Five Ten üblich) phänomenal. An sich lassen sich Quantum Kletterschuhe prima klettern und machen einen Heiden Spaß, da man nie groß über seine Füße nachdenken muss und wie von alleine richtig sicheren Halt findet. Das Stealth Onyxx Gummi unterstütz die Körperspannung ganz ordentlich mit guten Reibungseigenschaften, so dass man auch auf speckigen Kochel Tritten quietschend dran bleibt ohne das Vertäuen in die Füße zu verlieren.

Die Ferse ist deutlich schmaler als die bei Anasazis und funktioniert super beim Hooken

Das Hooken mit der Ferse finde ich klasse. Selbst mit der Luftballon ähnlichen Form der Magic Heel des Anasazi Lace Up V2 kam ich persönlich sehr gut zurecht. Besonders gut finde ich die relativ steife Konstruktion der Gummierung, die eine bessere Kraftübertragung und deutliche Entlastung der Ferse ermöglicht. Die Form bietet gute Optionen beim Legen von Hooks auf allen möglichen Felsstrukturen und “Platikwerken”. Durch die Schnürung rutscht die Ferse selbst beim Hängen mit vollem Gewicht in dem Hook nicht raus aus dem Kletterschuh. Die neue Magic-Heel stellt für mich nach der Dragon`s Ferse die beste Hookwaffe bei Five Ten dar.

Die Toe-Hook Gummierung ist nicht optimal

Die Toe-Hook Performance ist da nicht ganz so hervorragend. Lace Modelle glänzen grundsätzlich nicht mit besonders klebrigen Zehenbereichen, was meistens der Reduzierung der Reibung durch die Schnürung geschuldet ist. Da Quantum über dem großen Zeh keine großflächige Gummierung aufweist und nur über etwas hochgezogene Randgummierung verfügt, kann man mit diesem Bereich nicht so gut hackeln wie es zum Beispiel beim Dragon der Fall ist. Die in meinem Fall extrem zusammengedrückten Zehen haben auch keinen Spielraum, um sich aktiv am Klammern zu beteiligen. Die durchsichtigen Plastik/Stoff Streifen im Zehenbereich haben auch keinen nennenswerten Effekt beim Toe-Hooken. Alles in einem – wäre eine konventionelle Toe-Hook Gummierung wie es beim Dragon der Fall ist, besser und wünschenswerter.

Insgesamt ist die Performance der Quantum Kletterschuhe bei richtiger Größenwahl sehr gut und qualifiziert sich für diverse Einsatzzwecke.

Haltbarkeit

dieses Zeichen garantiert eins – hohe Qualität – Fakt!

In Sachen Haltbarkeit ist Five Ten immer noch mein persönlicher Spitzenreiter auf dem Kletterschuhmarkt. Der gesamte Kletterschuh ist mindestens für 2 Wiederbesohlungen ausgelegt und funktioniert bis zum Schluss sehr gut. Die Reibungswerte und die Verschleißarmut der Onyxx Gummimischung bieten einen “Preis-Leistungs-Verhältnis” der seines Gleichen sucht. Die Passform verändert sich mit der Zeit nicht zum negativen, denn das Obermaterial aus Cowdura gibt nicht dauerhaft nach. Egal ob es die Nähte der Anziehschlaufen oder Öffnungen der Schnürsenkelösen betrifft, an Five Ten Kletterschuhen geht so schnell nichts kaputt. Quantum als ein Vertreter der neuen Generation steht voll in dieser Tradition. Bis jetzt konnte ich nichts feststellen, was der von mir angepriesenen Haltbarkeit entgegen sprechen könnte und bin mal wieder mit Five Ten zufrieden. Da die Sohle im Vergleich zum Anasazi etwas dünner ist, hält sie auch entsprechend kurzweiliger. Obwohl Vibram mit neuen Gummimischungen nachgezogen hat, finde ich Onyxx nach wie vor einen kleinen Tick haltbarer und bei bestimmten Bedingungen leistungsfähiger.

Empfehlung/Einsatzbereich/Klettergebiet

Five Ten Quantum Kletterschuhe eignen sich bis auf den alpinen Einsatz grundsätzlich für alles. Passt er dem Fuße, ohne Schmerzen zu verursachen, kann er auch in steilen MSL Sportkletterrouten einen perfekten Dienst leisten. In Platten und Wänden braucht man auf Dauer ordentlich Zehenkraft, um mit dem Quantum kleine Tritte zu steigen. Dank des Downturn und der Vorspannung ist der Überhang sein Freund. Das merkt man vor allem in der Fränkischen und dem traditionsgemäß überwiegend überhängendem Plastik. Die Leisten sind noch weniger problematischer als die Löcher. Daher ist Kochel und sämtlicher Granit eine perfekte Umgebung, um die Stärken des Quantums richtig auszunutzen. Übrigens muss ein Kletterschuh schon richtig was können, damit ich ihm das Prädikat “Kochel-tauglich” verleihe.

Für die uneingeschränkte Boulderlizenz fehlt ihm einzig und allein eine ordentliche, konventionelle Zehnbox Gummierung, die eine vernünftige Toe-Hook Performance erlauben würde. Ansonsten kann Quantum alles was ein Boulderschuh in der heutigen Zeit können muss. Wer also das Schnüren bei Kletterschuhen nicht scheut, kann ihn auch beim Bouldern extrem effektiv verwenden.

Fazit

Auspacken und gleich durchstarten mit einem Quantensprung

Quantum ist ein Ketterschuh, der eine Lücke zwischen Anasazi und Dragon schliesst. Er ist ein mittelharter, präziser und sehr kantenstabiler Leistenkiller, der sich auch gut in Dellen platzieren lässt. Die Passform und Performance der Ferse gefällt mir persönlich zum teil besser als beim Dragon Kletterschuh. Aufgrund der größeren Unterstützungsleistungen der Sohle sind Quantum Kletterschuhe aus meiner Sicht wesentlich vielseitiger einsetzbar als ein Dragon und dank des Downturns besser im Überhang als ein Anasazi Kletterschuh. In der Praxis heißt es, dass man nur dieses eine Paar Kletterschuhe in den Rucksack zu packen hat, wenn man in den Kletterurlaub fährt. Voraussetzung für den Allroundeinsatz ist die Passform und etwas Strom in den Füßen. Die einzige Einschränkung des Allroundzertifikats stellt die bescheidene Toe-Hook Fähigkeit dar. Ansonsten wird Five Ten Quantum seinem Namen gerecht und bringt die alten Werte mit einem Satz entscheidend nach vorne in der heutigen Zeit. Aus meiner Sicht ist dieses Modell kein Nachfolger des Projekts. Da die Sohle deutlich “stabiler”, als beim extrem feinfühligem Auslaufmodell ist. Die einzige Ähnlichkeit stellt für mich nur die wirklich schmale, low volume Passform, die vielen schmallfüßigen Kletterern so gut getaugt hat. In jedem Fall kann ich allen Interessierten den Schuh von seinen Eigenschaften her empfehlen und zum ausprobieren ermutigen.

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