Testberichte

Arc'teryx Squamish Hoody Windjacke im Test

17.09.2013

Arc’teryx Squamish Hoody Windjacke im Test

Fliege(n)-Gewicht: Der Squamish Hoody von Arc’teryx ist eine superleichte Wind- und Wetterschutzjacke mit guter Atmungsaktivität und minimalem Packmaß. Das Gewebe ist so dünn, dass man beim ersten Anziehen befürchtet, es könnte zerreißen. Durch das Textil hindurch eine Zeitung zu lesen wäre auch kein Problem. Da fragt man sich, ob eine Jacke, die gerade mal 150 Gramm auf die Waage bringt auch wirklich so robust ist wie versprochen?! Schließlich gibt keiner gerne 140 Euro aus für einen als “perfekte Notfalljacke beim Klettern, Trekking oder Biken” beworbenen Windbreaker aus, wenn dieser sich nach dem ersten Felskontakt in seine Bestandteile auflöst!  Für meinen Testbericht habe ich  mir das Jäckchen mal genauer angeschaut.

Ultraleicht-Windjacken liegen im Trend

Der Ultraleicht-Trend boomt. So wie die Hersteller von Lauf-, Rad- und Triathlonkleidung schon lange auf minimales Gewicht konzentriert sind (Adidas, Scott, Gore Bike Wear, Gore Running Wear, usw.), so versuchen spätestens jetzt auch die großen Outdoor-Hersteller, maximal leichte Kleidung mit dem bewährten Konzept eines bestmöglichen Wetterschutzes zu vereinen. Meist kommen dabei Nylongewebe (selten Polyester) zum Einsatz, die in einer dichten RipStop-Webart und mit einer Beschichtung versehen einen optimalen Kompromiss von Belastbarkeit und Notfallwetterschutz bilden sollen. Allerdings fragt man sich schon, ob Klassiker wie das Norröna Bitihorn Aero 100 Jacket oder der Arc’teryx Squamish Hoody wirklich was aushalten? Wenn dem so wäre, dann wäre das natürlich die langersehnte Antwort auf das Fragen aller Trailrunner und Mountainbiker nach einer Jacke mit kleinem Packmaß, die trotz des geringen Gewichtes noch einen effektiven Wetterschutz aufweist. Bisher waren es zumeist Kompromisse, die man eingehen musste: Entweder Wetterschutz und doch noch etwas zu schwer (etwa Gore Jacken mit Windstopper Softshell oder Windstopper Active Shell) oder eben ultraleicht und nur unzureichender Wetterschutz (z.B. leichte Laufjacken).

Die Innovation aus dem Bergsport breitet sich jetzt durch vielseitige Textilien ihren Weg in die Ultraleicht-Branche: Zum schnellen Klettern, Biken, Wandern, Laufen und Trekking. Da es hierbei um Wetterschutz geht (denn eine Windjacke isoliert nicht) soll eine der wenigen Jacken mit Kapuze getestet werden. Klar hat das Gewicht hier Vorrang – aber muss man deshalb sogar (und gerade bei einer wasserabweisenden Jacke!) auch an der Kapuze sparen? Die Auswahlmöglichkeiten in diesem Segment waren etwa die Patagonia Houdini Jacke (100 Euro), die Haglöfs Shield Hood (120 Euro) und der Arc’teryx Squamish Hoody (140 Euro). Als die teuerste Jacke in diesem Segment ist die Arc’teryx auch die einzige mit verstärktem Kapuzenschirm – dafür dennoch leichter als die Haglöfs! Das macht einen Test umso reizvoller …

Erster Eindruck: Optik und Haptik

Den Squamish Hoody zum ersten Mal in Händen zu halten, naja, erinnert irgendwie daran wie es war, als man im Kindesalter vor Weihnachten Sterne und Kugeln aus Krepppapier basteln durfte. Das extrem dünne Stöffchen ist leicht transparent und fühlt sich raschelig-kreppig, aber dennoch angenehm und geschmeidig an. Auch das erste Hineinschlüpfen erfordert Sorgfalt. Hat man jedoch erst einmal gemerkt, dass das Gewebe auch elastisch ist, schwindet die Angst, es könnte im nächsten Augenblick zerreißen.

Stabiler Frontzipper aus Kunststoff

Stabiler Frontzipper aus Kunststoff

Die Farbauswahl ist wie aus dem kanadischen Hause gewohnt sehr peppig und unkonventionell. Das ganze Design der Softshelljacke ist schnörkellos und gerade: Kapuze, Brusttasche, Punkt. Als leichte Windjacke erkennt man den Squamish Hoody sofort. Allerdings ist die sportliche Ausführung nicht aufdringlich und man fühlt sich mit dem Teil in der Fußgängerzone mit Jeans in keiner Weise deplaziert. Die angeschnittene Kapuze und das schlichte Branding geben dem Windbreaker zudem eine markant-schlichte Note. Es fällt sofort auf, dass die Jacke puristisch gehalten ist und durch das dünne Material in jeder kleinen Rucksack-Ecke ein Plätzchen finden würde.

Verarbeitung des Arc’teryx Squamish Hoody

Der Squamish Hoody ist – wie ausnahmslos alle Artikel dieses Herstellers – mit größter Sorgfalt erstklassig verarbeitet. Die Kanadier nutzen bei ihren Produkten zumeist das bewährte und selbst entwickelte Thermo-Laminationsverfahren für die stabile Verbindung von Stoffen an Säumen und Bündchen. So mag es bei dieser Jacke wohl dem extrem dünnen Stoff geschuldet sein, dass alle Abschlüsse sorgfältig genäht statt laminiert sind. Die Nahtdichte macht einen sehr wertigen und haltbaren Eindruck, den es nur noch durch das Gewebe zu bestätigen gilt. Kleinteile wie Kordelstopper, Zugkordeln und Zipper sind hochwertig und leicht zu bedienen. Nichts macht den Eindruck, als würde es bei festem Ziehen oder Einhandbedienung sofort reißen. Die Velcros als Verstellmöglichkeiten am Armabschluss (anstelle von schlichten, elastischen Bündchen) sind in dieser Gewichtsklasse eher ungewöhnlich und wohl für den Einsatz mit Handschuhen konzipiert. Wie gewohnt halten die gestanzten und leicht konisch geformten Laschen bestens. Ein laminiertes Detail hat die Jacke dann doch: Der mit Microfleece gefütterte Kapuzenschirm – wohl das Schwerste und Stabilste der ganzen Jacke.

Verstellbare Kapuze mit laminiertem Schirm

Verstellbare Kapuze mit laminiertem Schirm

Konstruktion und Material

Für wenig Gewicht sind wenige Nähte und der Verzicht auf unnötige, auftragende Details ebenso wichtig wie ein an sich leichtes Gewebe. Der Squamish ist intelligent konstruiert, kommt mit einer durchdachten und reduzierten Schnittführung daher und verzichtet in jedem Fall auf Spielereien. An das Vermeiden störender Nähte (Rucksacktragen) im Schulter- und Hüftbereich wurde ebenso geachtet wie eine direkt angeschnittene Kapuze, die einen Kragen gleich integriert. Achselzwickel für erhöhte Bewegungsfreiheit und vorgeformte Ellbogen muss man trotz allem Minimalismus nicht missen.

Das Material des Squamish Hoody ist ein RipStop-Nylongewebe, das sich Luminara nennt. Es kommt als Außenmaterial auch bei isolierenden Coreloft-Jacken von Arc’teryx (die bekannte Atom LT-Serie) zum Einsatz. Wie bereits eingangs beschrieben zeichnet es sich durch eine kreppig-weiche Haptik aus und ist zudem stark windabweisend, DWR-behandelt, robust und elastisch. Durch die dichte Webart hält das Material tatsächlich viel aus (deutlich mehr als man ihm zutraut) und weist Wind und Wasser durch eine PU-Beschichtung dauerhaft ab. Dass das dichte Material so dünn ist (wie gesagt: sogar leicht transparent) bietet einen weiteren Vorteil: Es lässt sich dehnen. Freilich ist die Elastizität dieses Nylonstoffes nicht so hoch wie sie durch Beimischung von Elasthan sein könnte. Allerdings ist der Schwerpunkt beim Squamish Hoody auf maximale Belastbarkeit bei geringem Gewicht gelegt und Elasthan ist nunmal weniger langlebig und formbeständig als ein durch die Webart an sich schon elastisches Gewebe. Der Stoff ist tatsächlich ein Alleskönner für dieses geringe Gewicht: Hoch atmungsaktiv (da membranlos), dehnbar, robust, formbeständig, leicht, kompakt, wind- und wasserabweisend und sehr schnell trocknend! Lediglich isolieren kann einfaches Luminara nicht – abgesehen davon, dass es sich gut als Windschutz über Fleece oder T-Shirt tragen lässt und damit indirekt auch wärmt (quasi: Kälte abhält)!

Logo und wasserabweisendes Material

Logo und wasserabweisendes Material

Ausstattung und Passform

Die Ausstattung des Arc’teryx Squamish Hoody ist durchdacht und zweckmäßig. Eine ultraleichte Windjacke braucht weder viele Taschen noch Pit-Zips. Alles andere, was man so braucht und von technischen Jacken (Hardshells oder Softshells) gewohnt ist, findet man auch beim Squamish Hoody wieder! Für das geringe Gewicht (ca. 140 Gramm) muss man weder auf einen Kordelzug im Saum (gegen kalte Zugluft) und verstellbare Ärmelbündchen (für Nutzung mit Handschuhen), noch auf eine helmtaugliche (!), vorne verstellbare Kapuze mit verstärktem Schirm verzichten. Hinzu kommen eine ausreichend große und schnell zu erreichende Brusttasche (für Schlüssel, Karte, Handy, Riegel etc.), die gleichzeitig als Packsack dient und das praktischerweise reflektierende Logo. Die RVs sind stark wasserabweisend, der Frontzip ist ein Kunststoff-RV. Solche groben Varianten haben sich gegenüber filigranen Spiralreißverschlüssen durch guten Wetterschutz, leichte Bedienbarkeit und das zuverlässigere Funktionieren bei Verschmutzung und Kälte (Sand, Dreck, Schnee, Eis) bewährt. Arc’teryx arbeitet nahezu ausschließlich (jedenfalls bei Außenjacken) mit diesen Zips. Gerade im Bereich Ultraleichtjacken ist die Verwendung eines solchen RVs beim Squamish Hoody eine erfreuliche Ausnahme gegenüber der Konkurrenz.

Die Passform der Windjacke ist recht locker-leicht mit Platz für weitere Bekleidungsschichten, ohne unnötig weit zu sein. Bei 1,70 Meter Körpergröße und ca. 64 Kilo habe ich sowohl die XS- als auch die S-Größe probiert. Während Weite und Armlänge bei XS perfekt waren, muss ich anmerken, dass die Rumpflänge dieser Größe selbst mir zu kurz war. Die S Größe ist mir, da es eine lockere Windjacke ist, die ich im Notfall zur Ergänzung eines dickeren Fleece auch verwenden möchte, nicht zu weit. Angenehm ist hier aber die Länge, da die Jacke nun mit dem länger geschnittenen Rückenteil auch über das Gesäß reicht (ein Muss zum Radfahren!). Insgesamt ist die Passform gegenüber technischeren Jacken ziemlich gerade, aber nicht typisch amerikanisch weit oder “sackig” (trotz Arc’teryx-Passformklasse “relaxed fit). Es passt noch gut was drunter aber mit nur einem T-Shirt ist sie dennoch nicht zu weit. Der etwas längere Schnitt hinten (Achtung: der Längenunterschied Vorne-Hinten ist nicht so deutlich wie bei anderen Jacken des Herstellers) und an den Armen gibt dem Squamish Hoody eine sportliche Note. Ich würde erfahrungsgemäß die Passform eher mit Arc’teryx “atheltic fit”- Klamotten vergleichen, da hier durch das extrem dünne Stöffchen die lockere Passform nicht so stark ausfällt wie etwa bei einem “relaxed fit” Fleece.

Kapuze und hoch schließender Kragen

Kapuze und hoch schließender Kragen

Praxistauglichkeit und Einsatzgebiete

Bis jetzt schein ja alles zu stimmen beim Squamish Hoody: Optik, Passform, Austattung, Verarbeitung und Konstruktion. Bleibt die spannende Frage zu beantworten, ob das dünne Material nun hält, was es verspricht.

Um es kurz zu machen: Ja – und zwar so richtig! Als Allroundjacke will man diesen Hoody nicht mehr missen! Ich habe den Squamish nun ausgiebig über ein halbes Jahr beim regelmäßigen Laufen, beim Mountainbiken (Mehrtagestouren und auch kurze, intensive Touren), im Alltag und auch mit leichten und mittelschweren Rucksäcken (bis ca. 6 Kilo) getestet. Was auffällt?  Die Jacke trägt sich genial, hat bisher keine Gebrauchsspuren, ist tatsächlich sehr atmungsaktiv, trocknet schnell, verträgt das tagelange Tragen von Rucksäcken und leichtere Radstürze ohne Schäden zu nehmen, ist bei Bedarf super klein zusammenpackbar (passt optimal in die Trikottasche oder Seitentasche beim Rucksack), weist Wind effektiv ab (nur bei richtig starkem Wind spürt man’s durch) und ist sehr wasserabweisend (ersetzt schon eine gute Weile die Regenjacke). Dazu ist das Material noch wunderbar elastisch und bis einem der Wind um die Ohren pfeift merkt man ob der Leichtigkeit nicht mal, dass man die Jacke überhaupt anhat!

Das extrem kompakte Packmaß prädestiniert die Jacke als Windbreaker zum Immer-Dabei-Haben: Beim Laufen, Radfahren, Klettern, Trekking, Wandern, Langlauf, auf Reisen und im Alltag. Wann immer es windig ist oder in Maßen regnet, schützt der Squamish Hoody effektiv, ohne aufzutragen. Die Kapuze lässt sich sehr gut einstellen (und unter Helmen tragen), macht die Kopfbewegungen mit und schützt bestens (hoher Kragen). Ob im Sommer als ganz leichte Jacke oder im Winter als Außenlage beim intensiven (Lang-) Laufen oder Radfahren: Diese Jacke ist perfekt! Bei Mountainbiketouren in leichten Plusgraden und auch beim Laufen bei Minusgraden hat mir ein leichtes, dünnes Funktionsshirt (z.B. Ortovox Merino oder Arc’teryx Phasic SL Wäsche) unter der Jacke ausgereicht, um bei konstanter Bewegung immer ein angenehmes Körperklima zu haben. Gerade bei schnellen und intensiven Touren braucht man dann nicht mehr überlegen, ob man nun wirklich bei einem Schauer die Regenjacke auspacken soll. Einfach weitermachen und den Squamish Hoody anlassen. Die Jacke hat eine gute DWR-Ausstattung und trocknet, sollte es doch mal mehr Regen werden, schnell wieder ab. Die Kapuze ist so leicht, dass sie, auch wenn man sie nicht aufzieht und die Jacke nur als Windschutz trägt, nicht unangenehm schwer und auftragend im Nacken liegt. Ich würde die Kapuze bei einer Jacke mit so gutem Wetterschutz nicht mehr missen wollen! Freilich ist das Material nicht 100% winddicht. Doch selbst eine eisige Zugluft beim Laufen im Schnee hat mich nie unangenehm gestört. Gerade bei intensiven Sportarten ist ein leicht luftdurchlässiges Gewebe eben am besten geeignet, da am atmungsaktivsten. Zum Windstopper würde ich nur noch für Stop-and-Go-Aktivitäten bei kaltem Wetter greifen, wenn der Wind beim Pausieren sonst unangenehm auskühlen könnte.

Kapuze und auch RVs lassen sich übrigens sehr gut einhändig bedienen, auch auf dem Rad und mit Handschuhen. Die Brusttasche ist perfekt für den schnellen Zugriff zum Powerriegel und die verstellbaren Ärmelbündchen sorgen dafür, dass kein Wind reinpfeift, wenn man die Arme bei einer kalten Abfahrt nach vorne streckt!

Ein ebenso leichter wie vielseitiger Begleiter

Ein ebenso leichter wie vielseitiger Begleiter

Mein Fazit zum Arc’teryx Squamish Hoody

Das Ganze ist eben mehr als die Summe seiner Teile! Beim Squamish Hoody von Arc’teryx überzeugt das Gesamtkonzept ohne Frage! Gegenüber allen anderen Jacken dieser Art und Gewichtsklasse kommt er sinnvollerweise mit einer voll ausgestatteten Kapuze, die diesen Windbreaker mit ohnehin sehr gutem Wetterschutz perfekt macht. Gewicht, Konzept, Austattung, Material und Optik überzeugen und rechtfertigen den vergleichbar hohen Preis. Die Jacke ist ein perfekter Allrounder zum Radeln, Klettern, Laufen, Wandern, Trekking und Immer-Dabei-Haben. Im Alltag auch sehr angenehm, da nahezu winddicht und sehr leicht. Das Nylongewebe ist sehr robust (besser als etwa Polyester wie beim Shield Hoody von Haglöfs) und verträgt auch das längere Tragen von leichteren Rucksäcken bis etwa sechs Kilo. Damit eignet sich die Jacke auch bestens fürs Tourenradfahren, Alpinklettern oder den Alpencross per pedes oder mit dem Rad.

Wer eine leichte Windjacke mit ausreichendem Wetterschutz nur zum Laufen oder Radfahren sucht, kann auch zu einem noch extremeren Fliegengewicht (wie der Patagonia Houdini mit gut 100 Greifen) greifen oder sich eine Variante ohne Kapuze ansehen (z.B. Scott Helium Windbreaker) und dabei noch sparen. Allerdings hat der Squamish Hoody in dieser Sparte den besten Wetterschutz und die beste Kapuze. Wer darauf Wert legt und einen richtigen Allrounder (auch zum Klettern) sucht, kommt an ihm nicht vorbei.

Stärken:

  • extrem leicht
  • winziges Packmaß
  • guter Wetterschutz
  • angenehmes Klima und Tragegefühl
  • passgenaue und verstärkte Kapuze
  • ziemlich robust
  • etwas elastisch
  • schnelltrocknend
  • durchdachte Austattung
  • hervorragende Verarbeitung
  • Tasche = Packsack
  • typisch dezent-sportliche Arc’teryx Optik (sehr alltagstauglich)
  • sehr vielseitig einsetzbar

Schwächen:

  • Passform könnte etwas formbetonter sein (fällt recht gerade aus)
  • Schnitt verhältnismäßig kurz geraten und hinten nicht maßgeblich verlängert
  • stolzer Preis für eine so leichte Jacke
  • mehr Reflektoren (Radfahren), insbesondere hinten, wären angebracht

 

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