Reise

In den grünen Berghügeln Ostvenezuelas

28.05.2013

In den grünen Berghügeln Ostvenezuelas

Reisen in Venezuela

Satt grün und hügelig – fast wie im Alpenvorland!

Venezuela ist eines der abwechslungsreichsten Reiseländer weltweit und bietet eine Fülle an verschiedenster Natur. Sicherlich stellt man sich unter dem Namen Venezuela Karibikstrände und einen dichten Dschungel vor, doch nur wenige Reisende kennen die grünen Berghügel im Guacharo Nationalpark im Osten des südamerikanischen Landes. Hier kommt man sich vor wie im Alpenvorland mit satten Wiesengrün und zahlreichen Hügeln die zum Wandern einladen. Schon Alexander von Humboldt wusste die natürliche Schönheit dieser Region zu schätzen und hielt sich hier an der Küstenregion Ostvenezuelas mehr als ein halbes Jahr auf. Die begrünten Berghänge mit Obstplantagen, Maultiere die als Transport dienen, zudem die größte Tropfsteinhöhle Südamerikas machen diese Region abwechslungsreich und zugleich hochinteressant für Freunde des Bergtrekkings. Die Wanderrouten vorbei an Wasserfällen und Bächen inmitten intakter Natur suchen. Hier findet man Bananen, Mangos, Erdbeeren, Orangen, Weintrauben, Ananas, Tomaten und eine Vielzahl weiterer tropischer Früchte.

Reisen in Venezuela

Schon Humbolt wusste die Schönheit Venezuelas zu schätzen.

Eine tolle Möglichkeit diese Region besser kennenzulernen ist bei einer mehrtätigen Trekkingtour. Es gibt eine Vielzahl an Trekkingmöglichkeiten in dieser Region, doch eine der schönsten Wandertouren startet in Cumanacoa, einer Kleinstadt inmitten von Bergen umrahmt im Bundesstaat Sucre. Das Trekking dauert 4 Tage und geht vom Startpunkt Cumanacoa bis zum Highlight der Tour, dem 2636 Meter hohen Pico Tristeza. Auf dem Weg auf die Bergkoppe dieses Riesen werden Flüsse durchquert und mehrmals Nachtlager in luftigen Höhen aufgeschlagen. Traumhafte Aufnahmen sind bei der landschaftlichen Schönheit dieser Region eine Selbstverständlichkeit. Vorbei an riesigen Sandsteinfelsen über einen noch unbekannten Trekkingpfad bis zum über 2600 m hohen Pico Tristeza. Während der Wanderung hat man die Möglichkeit den Bauern etwas genauer bei der Arbeit zuzusehen und zahlreiche nationale Speisen der Region zu verköstigen. Es bietet sich an diese spannende Trekkingtour mit einer Besichtigung der größten Tropfsteinhöhle Südamerikas in Caripe, der Cueva de Guacharo abzurunden. Eine weltbekannte Höhle, aus der in den Abendstunden die mehrere tausenden Fettschwälme zur Futtersuche ausfliegen und am frühen Morgen wieder zurück in die über 11 km lange Tropfsteinhöhle einfallen, die bisher noch nicht komplett erkundet wurde. Neben dieser Höhle hat Caripe noch mehr zu bieten, hier gibt es zahlreiche Handwerkskünste. Es werden bspw. selbstgebrannte Schnäpse, Mixtinkturen aller Art und exotische Getränke wie Erdbeerweine hergestellt. Die Form der Häuser kommt eher der europäischen Konstruktionsweise nah und ist wenig venezolanisch.

Neben guten Trekkingschuhen sollte auch wetterfeste Kleidung sowie eine Regenjacke und bequeme Stoffhosen nicht vergessen werden.

Weitere Infos über interessante Tourmöglichkeiten und Informationen dieser Landschaft gibt es hier zu finden.

Text & Bilder: Nicky Richter

Ein Kommentar

Neuer Kommentar

Deine Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht!

*


*