Testberichte

Peak Performance Route Hood aus Polartec im Test

23.04.2013

Peak Performance Route Hood aus Polartec im Test

Für die geplante Bergtour, besonders wenn es mal so richtig zapfig ist, stellt sich bei der Materialauswahl am Tag zuvor regelmäßig wieder die Frage: Was zieh ich an? Bei der Skitour oder auch bei einer Bergtour mit Temperaturen unter 15 Grad habe ich für mich die optimale Lösung gefunden: Die Route Hood aus dem Hause Peak Performance.

Material und Ausstattung

Meine Wahl fiel auf den Peak-Performance-Midlayer in der Farbe „arctic blue“, einem recht kräftigen Blauton. Gefertigt ist das, mit deutlich unter 400 Gramm (bei Größe M) sehr leichte, Teil aus Polartec-Material. Die Innenseite ist ein sehr flockig-plüschiges Fleece mit einer hervorragenden Atmungsaktivität und Wärmeleistung. Die Außenseite der Peak-Performance-Fleecejacke ist glatt wie ein Softshell und besticht mit einem weichen geschmeidigen Griff. Dank der von Peak Performance verwendeten 100% Polyester ist die Jacke enorm dehnbar.

Sonstige Ausstattungsmerkmale sind die längs und quer dehnbaren Flachnähte, welche nie an den Schulter und Armaußenseiten verlaufen und daher beim Rucksacktragen auch nicht stören können. Die Jacke hat zwei kleine RV-Seitentaschen mit gut zu bedienendem Zipper. Auch der vordere, durchgehende Reißverschluß der Peak Performance Route Hood hat einen verlängerten Zipper, was für die Bedienung mit Handschuhen enorm vorteilhaft ist. Zudem ist der Reißverschluss winddicht hinterlegt und mit einem wirkungsvollen Kinnschutz ausgestattet. Die Kapuze ist passgenau und, wie der Jackenbund, mit verdeckten Gummikordeln verstellbar. Am Nacken ist außen ein stabiler Aufhänger angebracht.

Innenliegende Verstellkordeln und Kinnschutz

Innenliegende Verstellkordeln und Kinnschutz

Auch an kühleren Tagen reicht die Peak-Performance-Fleecejacke oft als Jacke aus. Genial ist das sehr leichte und beeindruckend flexible Material. Bei Skitouren ist es anfangs immer frisch und dann plötzlich viel zu heiß. Dieses Grundproblem wird selbst die beste Jacke nicht lösen können, aber die Peak Performance Route Hood ist schon verdammt gut dabei. Sie wärmt von Anfang an meist ausreichend (Falls nicht: Weste drüber und ab ;) und ist, wenn es dann schweißtreibend wird, enorm atmungsaktiv. Es bildet sich auch unter dem Rucksack kein Hitzestau, da der Schweiß sehr schnell aufgesaugt und nach außen abtransportiert wird. Besonders wenn es kalt ist funktioniert das hervorragend! Klar, die Fleecejacke ist kein Windbreaker, aber bei leichterer Brise reicht die windabweisende Funktion aus. Toll finde ich auch, dass die nach innen gerollte Kapuze schön den Nacken wärmt, wenn man sie nicht überzieht.

Fazit zum Fleece-Hoody von Peak Performance

Da ich den Tragekomfort und die anschmiegsame Form sehr mag, ist mir diese Peak Parformance Fleecejacke sehr ans Herz gewachsen. Leicht wie sie ist, stört die Route Hood auch nicht im Rucksack, wenngleich eine dünne Daunenjacke als reine Isolationsschicht natürlich mit geringerem Packmaß auskommt.  Der etwas kräftigere Preis, den der Hersteller Peak Performance bei seinen Produkten oft abruft, ist ein kleines Manko. Begründet mit den durchdachten Lösungen der Ausstattung sowie der guten Qualität kann ich dennoch guten Gewissens zu diesem Fleece-Hoody raten.

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