Testberichte

GoPro HERO3 Black Edition: Tests, Tipps und Tricks

28.02.2013

GoPro HERO3 Black Edition: Tests, Tipps und Tricks

Die ersten Testbilder und Videos der GoPro HERO3 Black Edition sind da. Ich habe die Kamera beim Boarden ausführlich testen können und berichte im Folgenden von meinen Eindrücken und den daraus resultierenden Tipps und Tricks in den Bereichen:

Alle Bilder sind im  Weitwinkel-Modus (12MP Widescreen) geschossen, die Videos sind im Original in der Einstellung 1440p 48fps Widescreen aufgenommen.

Seitliche Montage durch Side Mount + Klebepad rund

Seitliche Montage durch Side Mount und Klebepad rund.

Helmmontage

Für die Helmmontage eignen sich die gebogenen Klebehalterungen von GoPro am besten. Hiervon ist eine im Lieferumfang der Actioncam enthalten. Eine zweite für meinen Kletterhelm habe ich mir noch extra dazu besorgt.

Die ersten Probleme bei der Montage haben sich sofort gezeigt: Weder am Kletterhelm noch am Snowboardhelm passten die Klebehalterungen dorthin, wo ich diese haben wollte. Nach einiger Fummelei und ein paar sauberen Überlegungen fiel die Entscheidung, die Halterung am Snowboardhelm seitlich anzubringen.

Klebepad rund quer montiert + Side Mount Adapter

Klebepad rund qu,er montiert mit Side Mount Adapter.

Am Kletterhelm habe ich weiter rumgetrickst und die Klebehalterung quer angebracht. Das setzt voraus, dass zur Montage eines der beiden Glieder des Side Mount (des seitlichen Montagearms) verwendet wird. So kann die Kamera wieder 90° nach vorn gedreht werden. Und das wiederum bringt den Vorteil, dass die Kamera einen guten Abstand zum Helm hat und nirgends anstößt. Zusätzlich kann die Kamera so eingestellt werden, dass der Helm bei den Aufnahmen nicht im Bild ist.

Mit ein bisschen rumprobieren und genauem Überlegen findet sich immer eine Stelle am Helm, wo die GoPro HERO3 Black Edition Platz hat.

Ski-/Boardmontage

Eine Montage auf Ski oder Snowboard ist eine tolle Sache, lässt sich super machen und schaut top aus. (Dazu gibt es übrigens coole Bilder und Videos vom Schleppliftfahren.) Das Problem dabei ist, dass die Klebehalterung an sich sehr stabil ist und einen bomben Halt hat. Angesichts der großen Belastungen auf Ski und Snowboard reißt aber das Klebepad unter dem Plastik in sich einfach ab. Auch, wenn die GoPro HERO3 Black Edition “nur” knappe 100 Gramm mit Gehäuse wiegt. Von einer Montage am Ski ist daher abzuraten. Für Snowboarder gibt’s den Surfboard Mount von GoPro. Der wurde extra für Boards entwickelt, bietet extrem viel Klebefläche zur Fixierung direkt auf dem Board und eine zusätzliche Hintersicherung mit Band und Klebehalterung.

Mein Tipp: Hintersichern! Eine Sicherung lässt sich über ein Band, das an der angeschraubten Halterung festgebunden oder durch die kleine Öffnung am Scharnier der Klappe befestigt wird, ganz einfach umsetzen. Das Band wird mit einem kleinen Karabiner irgendwo am Körper befestigt und schon geht die GoPro nicht flöten, sollte sie doch mal abfallen (am Helm eher unwahrscheinlich, am Snowboard oder Ski schon eher).

Handkamera

Für den Einsatz als Handkamera gibt es diverse Möglichkeiten: Zum Beispiel kann man die GoPro HERO3 in die Hand nehmen und den Side Mount nutzen oder die Cam am GoPole (oder sonstigen Rohre/Stöcke) befestigen. Alternativ gibt es noch diverse andere Möglichkeiten. Ich beschränke mich hier auf die beiden zuvor genannten.

Handführung bzw. Side Mount

  • Vorteile: Die GoPro zeichnet das auf, was du in etwa selbst siehst. Die Führung in der Hand ermöglicht ein einfaches Handling und gute Kontrolle bzw.Stabilität. Selbstportraits sind möglich.
  • Nachteile: Schnelles Verlorengehen. Bei Stürzen besteht die Gefahr des Fallenlassens, daher sollte die Actioncam in jedem Fall hitersichert werden. Beim Abfangen von Stürzen kann es zu Beschädigungen kommen. Für Skifahrer ist der Handeinsatz in Kombination mit Skistöcken absolut unhandlich.

GoPole

  • Vorteile: Guter Weitwinkel, einfaches Handling, sichere und stabile Kameraführung; Dank des verlängerten Arms sind treffsichere Selbstportraits möglich. Mehr Sicherheit für die GoPro bei Stürzen;
  • Nachteile: zusätzliches Gepäck, kann sperrig sein; Unhandlich für Skifahrer, da ein weiterer Stock mitgenommen werden muss.

Bildtest bei wechselnden Lichtverhältnissen

Lichtverhältnisse bei Sonne

Beste Bilder bei Lichtverhältnissen mit Sonne.

In der Bildergalerie rechts finden sich noch mehr Bilder und auch Videos, die bei unterschiedlichen bzw. wechselnden Lichtverhältnissen aufgenommen wurden. Von der Qualität könnt ihr euch also selber überzeugen. Die Bilder, wie oben beschrieben, wurden mit 12MP Widescreen und die Videos mit 1440p 48fps Widescreen aufgenommen (mussten aufgrund der eingeschränkten Uploadgröße auf 720p 48fps Widescreen gestutzt werden. Die Videos sind mit GoPros eigenem GoPro CineForm Studio bearbeitet und geschnitten. Durch den dortigen “Protune”-Effekt lassen sich fabelhafte Bildergebnisse herstellen. Dieser kann auch bei der GoPro HERO3 Black Edition selbst voreingestellt werden. Die Funktion ist aber nicht in allen Auflösungen verfügbar, daher verwende ich ihn nur in der Nachbearbeitung.

Hier finden sich die Links zu den Videos:

Blog 1 (Tiefschnee)

Blog 2 (Fasten)

Blog 3 (Sonne Nebel)

Blog 4 (Handkamera)

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