Testberichte

Mammut Skywalker Kletterhelm im Test

20.02.2013

Mammut Skywalker Kletterhelm im Test

Egal wie schwierig oder einfach eine Kletterroute ist, ein Helm unverzichtbar. In der Hallenkletterei noch ok, ist es draußen bei Steinschlaggefahr ein absolutes No-Go ohne Helm zu klettern. Ein wirklich interessantes Modell hat Mammut zu bieten, den Skywalker Kletterhelm.

Die Ausstattung

Der Mammut Skywalker Kletterhelm ist mit seinen 380 Gramm ein wahres Leichtgewicht. Wie es sich für einen Kletterhelm eines namenhaften Herstellers wie Mammut gehört, ist er durchdacht konzipiert und hat sich auch in der Neuauflage als Mammut Skywalker 2 nicht viel verändert. Der Helm ist in drei Farben erhältlich und wird in einer Universalgröße für einen Kopfumfang von 53 bis 61 Zentimeter angeboten. Durch ein Verstellrad am Hinterkopf kann die Größe schnell angepasst werden.

Einstellrad für Kopfumfang beim Mammut Skywalker Kletterhelm

Einstellrad für Kopfumfang

Der Kinnriemen ist ebenso verstellbar, wenn auch nicht ganz so flott. Der Verschluss kann mit nur einer Hand gelöst und der Helm somit schnell abgenommen werden. Innen ist die gesamte Auflagefläche des Mammut Skywalker Kletterhelms mit einem angenehmen Meshmaterial verkleidet. Der Helm bietet insgesamt acht Belüftungsöffnungen, welche eine gute Luftzirkulation gewährleisten. Im Gegensatz zu einem Radlhelm sind diese jedoch seitlich angebracht, so dass bei einem Steinschlag nichts passiert. Ein wertvolles Extra ist die integrierte Stirnlampenhalterung. Auf den ersten Blick könnte man meinen, der Mammut Skywalker Kletterhelm hätte so etwas gar nicht, da diese so geschickt und dezent ins Design integriert wurde.

Intergrierte Lampenhalterung beim Mammut Skywalker Kletterhelm

Intergrierte Lampenhalterung

Der Mammut Skywalker in der Praxis

Praktische und robust – das ist meine Erfahrung mit dem Mammut Skywalker Kletterhelm, den ich seit fünf Jahren fleißig im Gebrauch habe. Mir ist wichtig zu erwähnen, dass der Helm zwar nicht mehr flammneu aussieht (musste er doch schon den ein oder anderen Wandkontakt aushalten), aber immer noch tadellos das tut was er soll: gut sitzen und schützen. Hier sei auch das gute und vor allem zum Waschen herausnehmbare Mesh-Futter positiv erwähnt. Ich hatte noch nie Druckstellen oder Kopfschmerzen durch das Tragen des Helmes, was gewährleistet dass man den Helm auch aufsetzt und nicht nur am Rucksack baumeln lässt. Genial ist hierbei freilich der Verstellmechanismus per Handrad. Ich habe den Helm z. B. beim Sichern oder am Klettersteig lockerer auf. Um in anspruchsvolleren Situationen kein nerviges Gewackel zu haben, kann ich ihn in zwei Sekunden richtig straff am Kopf fixieren. Der Kinnriemen verläuft durch den gesamten Helm. Dessen Anpassung dauert erst mal einige Zeit, denn hier kann leider nicht so flott herumgestellt werden. Da ich meinen Helm selten verleihe ist dies für mich aber kein direkter Nachteil. Die Belüftung des Mammut Skywalker Kletterhelms beurteile ich als sehr gut. Ich hatte den Helm bei mehrstündigen Klettersteigtouren am Comer See und Gardasee im Hochsommer auf und nahm ihn nicht mal in den Pausen ab, weil man ihn eigentlich gar nicht bemerkt. Zumindest nicht negativ.

Fazit nach fünfjährigem Gebrauch

Das beste ist: Der Mammut Skywalker Kletterhelm ist auch nach Jahren ein funktionaler und einsatzbereiter Teil meiner Sicherheitsausrüstung. Keine Mängel, keine Defekte.

Neuer Kommentar

Deine Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht!

*


*