Testberichte

Bergschuhe La Sportiva Ganda Guide

21.11.2012

Bergschuhe La Sportiva Ganda Guide

Der La Sportiva Ganda Guide

Alpinismus … steile, große, Ehrfurcht erregende Wände, berühmte Touren, legendäre Namen und sehr vielseitige Herausforderungen. Herausforderungen, die sich nicht nur auf die obligatorische Schwierigkeit beim Klettern begrenzen. Die Zeit, das Wetter, Orientierung, langer Zustieg, schwieriger Abstieg, Biwak, Kälte, Trinkwasser. Kein Platz für Fehler, kein Platz für schlechte Ausrüstung und mangelnde Erfahrung. Kein Platz für Flip Flops und Crocs. Gebirge fordert vielseitiges und verlässliches Schuhwerk, eines für alles. Ein Schuh von La Sportiva, mit dem man gleichermaßen gut Zusteigen und Klettern kann, ein Schuh der leicht und dennoch stabil ist, eng aber komfortabel – ein extrem schwieriger Spagat. Diesen Spreizschritt haben schon viele Hersteller versucht, der eine oder andere fand Halt auf beiden Seiten der Wandflucht des Marktes, die anderen erwiesen sich als “nicht konkurrenzfähig” und schafften es nicht. Kann man mit einem Schuh gleichermaßen gut Laufen und Klettern? La Sportiva behauptete bereits beim Zustiegsschuh Ganda sei es gelungen, mit dem La Sportiva Ganda Guide wurde das gute Ergebnis des Halbschuhs sogar übertroffen und ein “revolutionärer” Berg-/Kletterschuh der Extraklasse geschaffen.

Optik, Verarbeitung

Hinten Stiefel vorne Kletterschuh, das ist Ganda Guide

Hinten Stiefel vorne Kletterschuh, das ist Ganda Guide

Wenn man sich mit Bergschuhen einwenig auskennt, lässt bereits der Namenszusatz Guide auf ein bestimmtes Aussehen schließen. Natürlich soll Guide nicht heißen, dass dieses Modell lediglich den Bergführern vorbehalten ist. Der Ganda Guide ist wie alle Modelle mit diesem Beinamen etwas höher als der Knöchel des Fußes und sieht somit aus wie eine Mischung aus einem “normalen” Zustiegsschuh und einem Bergstiefel. Diese Stiefeloptik ist kein Zufall, denn irgendwie muss man Stabilität in den Schuh bekommen, um ihn für einen täglichen Einsatz im Gebirge zu wappnen. Das Aussehen lehnt sich am Äußeren des Halbschuhs Ganda und unterscheidet sich nur bei ein Paar Farben. Der La Sportiva Ganda Guide ist etwas weniger auffällig, da seine Zunge nicht aus grellem gelb, sondern aus einem hellen grau besteht und so weniger flippig in Kombination mit einer Jeans wirkt. Von der Seite betrachtet sieht dieser Zustiegsschuh wie ein ausgewachsener leichter Bergschuh aus. Von oben und vorne gesehen erinnert er stark an einen Kletterschuh. Diese Hybrid Optik zieht sich durch den gesamten Schuh und ist mit Sicherheit ein gewolltes Ergebnis eines einzigartigen Konzepts von La Sportiva.

Jedes Detail perfekt - keine Fehler in der Verarbeitung

Jedes Detail perfekt – keine Fehler in der Verarbeitung

Besonders geil finde ich am Aussehen des La Sportiva Ganda Guide das Logo, welches wie ein aufgedrückter Stempel wirkt und sich von der gewohnten Logo Gestaltung abhebt. Ein weiteres unverkennbares Merkmal ist die sehr tief reichende Schnürung, welche dem La Sportiva Ganda Guide eine Kletterschuhoptik verleiht. Ansonsten glänzt Ganda Guide wie die meisten La Sportiva Produkte mit einer perfekt abgestimmten Farbauswahl, gepaart mit feinen Details an der richtigen Stelle (Bsp.: La Sportiva Höhenzug Prägung im Obermaterial).

Die Verarbeitung ist sehr fein und kommt mit Sicherheit aus der Kletterschuhabteilung (sofern La Sportiva da unterschiedliche Abteilungen hat). Das Leder als Obermaterial ist so gut und sauber in Form gebracht und mit den anderen Materialien und Komponenten verbunden, dass ich aus dem Staunen gar nicht mehr rauskomme. Natürlich findet man an der einen oder anderen Verbindungsstelle ein Paar Kleber Reste aber im Großen und Ganzen spürt man die Leidenschaft, mit der hier zu Werke gegangen wurde.

Konstruktion

Die Mitgelieferten Einlegesohlen können für mehr Gefühl beim Klettern auch rausgenommen werden

Die Mitgelieferten Einlegesohlen können für mehr Gefühl beim Klettern auch rausgenommen werden

Der La Sportiva Ganda Guide ist ja quasi ein Ganda nur für das noch gröbere, längere und schwierigere Gelände konzipiert – das sieht man ihm auch an. Im Prinzip ist es ein sehr leichter Stiefel gebaut auf einem Kletterleisten. Als Materialien kamen hier Leder in Kombination mit künstlichen Stoffen wie Microfaser und Gummi zum Einsatz. Die Außenschicht besteht aus Wasser abweisendem Vollnarbenleder, welches für Robustheit und Formbeständigkeit sorgt. Das gummierte Microfaser umspannt den Schuh da, wo bei Kletterschuhen normalerweise Gummizüge zu finden sind. Dies ermöglicht mehr Komfort bei einem ähnlichen Effekt der Kraftübertragung von hinten nach vorne. Zusätzlich sorgt es für Schutz des Leders gegen spitze Steine und Äste. Die Sohle des La Sportiva besteht aus eine neuartigen Vibram Gummimischung mit Impact Barke System. Dabei sorgen recht große und tiefe Noppen der Sohle für Absorption von Stößen beim Abstieg, ohne dabei ein schwammiges Gefühl beim Aufstieg zu verursachen. Direkt nach der pechschwarzen Vibram Sohle kommt eine dünne Schicht aus einem 3D Injected PU Material, welche für die nötige Stabilität und Flexibilität verantwortlich ist und ihrem Job auch super erledigt. Danach kommt eine dicke Sicht Dämpfungsmaterial, welche wie mit einer härteren Schicht überbacken wirkt und so nicht nur die Gelenke schont, sondern auch das Material dieses Dämpfungselements vor vorzeitigem Verschleiß schützt. Für weiteren Schutz sorgt ein massives und dennoch weiches Randgummi aus griffigem Material. Dieses verläuft nur von der Spitze bis zur Fußmitte des La Sportiva Bergschuh – an der Ferse ist ebenfalls ein perforiertes Stück Gummi zu finden, welches das Leder der Ferse vor Steinen schützt.

Impact Brake System soll die Stöße dämpfen

Impact Brake System soll die Stöße dämpfen

Im vorderen Schuhteil ist das Dämpfungselement schmaler und versteckt sich unter dem Randgummi. Die Sohle an sich ist morphologisch geformt, was man an seitlich abgerundeten Bereichen am Fußlängsgewölbe noch am ehesten erkennt. Klingt und sieht logisch aus, ob das sich so bewahrheitet was La Sportiva verspricht sehen wir gleich. Die Zunge ist angenehm gepolstert und ist nur unten an der Schuhspitze festgenäht. Ansonsten wird sie nur durch die recht präzise und aufwendige Schnürung an Ort und Stelle gehalten. Die Schnürung ist eine Kombination aus normalen Löchern, Ösen und Stoffschlaufen. Die ersten beiden Sachen sind alter Hut und lassen keine Wünsche übrig, die Schlaufen aus dem Bandgewebe sind aus meiner Sicht zwar gut gemeint aber langfristig eine Schwachstelle. Die Schnürsenkel sind dünn, glatt und gleiten gut im letzten Drittel der Schnürung, wenn es um den finalen Zug geht. Das Futter besteht auch aus Microfasern, welche den Schweiß aufnehmen und abtransportieren sollen. Der Bereich links und rechts des Knöchels ist mit Mesch-Material und Polstern, ein sehr kuscheliger und flexibler Schaftabschluss kreiert worden. Im Karton von La Sportiva findet man zwar eine Einlegesohle, man muss sie jedoch je nach Größe und Einsatzzweck gar nicht erst benutzen, denn das Lederfußbett im Ganda Guide ist erste Sahne. Insgesamt ist dieser Kletterschuh/Zustiegsschuh einmalig designt und umgesetzt, er macht sofort Lust auf einen kleinen Test im Gelände.

Passform und Größe 

Die Stofföse des La Sportiva

Die Stofföse kann zum Schwachpunkt werden

Gott sei Dank ist die Lage mit der Passform bei “normalen” Bergschuhen nicht ganz so dramatisch wie bei den Kletterschuhen. Nichtsdestotrotz muss man ein Paar Dinge wissen, bevor man sich diesen Halbstiefel zulegt. Erstens er fällt im Vergleich zu den Kletterschuhen von La Sportiva “normal” aus. Je lockerer er sitzt desto schlechter wird die Kletterperformance. Die Passform ist noch einen Tick gemütlicher gestaltet, als es noch beim Ganda der Fall war. Das Innenfutter aus Microfaser ist sehr kuschelig und sorgt für einen sehr bequemen “Aufenthalt” im Schuh. Durch die bis an die Spitze reichende Schnürung kann man das Volumen und ein Stück weit auch die Passform einstellen und anpassen. Die Grenzen bei sehr kräftigen und voluminösen Füßen sind dennoch irgendwann erreicht, denn spätestens die Länge der Schnürsenkel zieht irgendwann einen Strich durch die Rechnung. Bei sehr schmalen und schlanken Füßen sieht es ähnlich aus, obwohl hier die Schnürsenkel weniger das Problem sind. Das Versprechen von La Sportiva sich am menschlichen Fuß zu orientieren wird definitiv eingehalten. Bereits beim ersten Reinschlüpfen merkt man das der Schnitt wirklich durch die Morphologie und nicht durch das errechnete, biomechanische Optimum bestimmt wird. Man fühlt sich wohl, und zwar von vorne bis hinten. Vorne kann Ganda Guide zwar etwas drücken, da sollte man aber tapfer bleiben und den Mut aufbringen diese kleinen Engstellen einzulaufen.

Wirkt schlank und (zu) hoch - aber irgendwo muss man ja die Dämpfungselemente unterbringen

Wirkt schlank und (zu) hoch – aber irgendwo muss man ja die Dämpfungselemente unterbringen

Er wird mit der Zeit definitiv besser, weicher und etwas weiter in der Zehenbox. Es darf natürlich nicht wehtun oder den Eindruck erwecken: “Das bekomme ich nie geweitet”. Besonders geil sitzt die Ferse – bis jetzt gibt es bei den Bergschuhherstellern keine zweite Ferse, die so gut passt wie diese hier. Bei einer Straßenschuhgröße von 43 EU habe ich mich einem Hin und Her zu 43,5 EU im Ganda Guide entschieden. 43 wäre für die Kletterei zwar etwas besser, doch ich wollte einen bequemeren, leichten Bergschuh haben und ging auf Nummer sicher mit einer 0,5 EU größeren Variante, als ich sie beim Ganda trage. Bereut habe ich das bis jetzt nie – die Zehen haben etwas mehr Luft nach vorne und nach oben, das Antreten auf kleinen Leisten bis 1cm Größe geht trotzdem ganz gut. Ich kann also folgenden Anhalt für den Kauf mitgeben: entweder in der Strassenschuhgröße für einen saugenden Sitz und optimalsten Kletterleistung oder Strassenschuhgröße plus 0,5 EU für bequemeren Laufeigenschaften kaufen. Ganda Guide bietet also allen Fußformen ausreichend Raum, um sich nach Lust und Laune auszubreiten. Das Einzige was im Zusammenhang mit der Größe gesagt werden muss ist der Fluch und Segen mit der Schnürung. Zum einen ist es ja super, dass man mm für mm die Passform abändern kann, zum anderen ist es supernervig diese selbe aufzumachen und die Schuhe wieder zu binden. Die Schnürsenkel rutschen aus den Bandösen am Schaft immer raus, sodass entweder Knoten am Senkelende benötigt werden oder diese nach jedem Öffnen wieder rein gefummelt werden müssen. So oder so sorgt diese technisch erfolgreiche Lösung für einen unnötigen Nervenverschleiß. Alles in einem sitzt der Ganda Guide eng am Fuß wie ein Kletterschuh und bietet dennoch mehr Komfort als ein solches.

Performance 

Ganz am Anfang seiner Kariere ....

Ganz am Anfang seiner Karriere ….

La Sportiva Ganda ist ein Spagat – ein Konglomerat aus zwei Welten: Klettern und Gehen/Wandern/Steigen. Dem entsprechend muss man auch die Performance bewerten. Wie bereits bei Passform angedeutet, hängen beide die Leistung in beiden Bereichen von der Größenwahl ab. Nimmt man den Ganda Guide passend eng, so ist das Klettern wirklich spitzenmäßig und steht einem ähnlich steifen Kletterschuh wie dem La Sportiva TC Pro im fast nichts nach. Dafür muss man damit rechnen, dass die Zehen keinen großen Freiraum haben werden und bei langen Zu- und Abstiegen Blasen oder Druckstellen bekommen. Von den Eigenschaften der Sohle her ist das Gehen mit dem Ganda Guide wirklich gut, denn sie ist zwar steif aber im Vergleich zu einem richtigen Bergstiefel doch eher flexibel. Zudem ist die Geometrie so gut durchdacht, dass man mit dem Ganda so wohl im Auf- als auch im Abstieg sehr gut abrollen kann. Die Sohle greift auch abseits der Schotterwege auf matschigen oder nassen Untergrund sehr gut. Im felsigen Gelände ist der Grip mindestens genau so gut wenn nicht besser. Die Kletterzone im Bereich der Schuhspitze sorgt für ordentliche Kantenstabilität beim Ansteigen auf kleinen Leisten.

... stellte sich Ganda Guide so gut, das er nun immer mit darf

… stellte sich Ganda Guide so gut, das er nun immer mit darf

Reibungsklettern geht zwar auch gut, da man viel Fläche der Sohle auf den Fels bringen kann, man merkt aber das die Sohle durch den Profil nichts dasselbe leisten kann wie eine glatte Kletterschuhsohle. Die Dämpfung der Sohle ist ausreichend, vom Impact Brake System merkt man zwar bewusst nicht viel, aber unbequem hart kam mir Ganda Guide beim Bergabgehen nicht vor. Auch mit Gepäck (15-20kg) bietet der leichte Halbstiefel gute Stabilität sowohl auf den Wegen als auch im steinigen Gelände. Man kann zwar auch mit diesem Schuh umknicken, dank der ausgeklügelten Sohlenkonstruktion ist er jedoch eher kippstabil und nicht so anfällig für permanente Ausfälle nach links und rechts. Für den täglichen Gebrauch ist dieser Bergschuh aus meiner Sicht nicht optimal geeignet, da das Auf- und Zuschnüren doch länger dauert als man glaubt. Ist man den ganzen Tag am Berg unterwegs fällt dieses Manko weniger bis gar nicht ins Gewicht – und dafür wurde dieses Modell ja auch schließlich entwickelt. Natürlich kommt der La Sportiva Ganda Guide sowohl beim Klettern als auch beim Gehen nicht an spezialisierte Schuhe heran, er kann aber mit seiner Leistung in beiden Disziplinen getrost mit den Spezialisten konkurrieren.

Haltbarkeit

Die Sohle hält lange und greift gut

Die Sohle hält lange und greift gut

Die Werte in diesem Bereich sind ein in meinen Augen sehr wichtiges Argument bei der Anschaffungsentscheidung. Wenn man bedenkt, wie viel der La Sportiva Ganda Guide kostet, kann man schon mal ins Grübeln kommen, deshalb soll hier alles kontrovers diskutiert werden. Dank der hervorragenden Verarbeitung halten alle Nähte und Verklebungen am Oberschuh tadellos. Die Sohle ist ebenfalls sehr haltbar – das Profil verschwindet nicht nach 2 Touren von der Bildfläche wie es bei der Saugnapf-Sohle von Vibram der Fall ist. Das Randgummi wird nicht brüchig und reißt selbst nach dem Kontakt mit scharfen Kanten in Geröllfeldern nicht. Wie es sich bei einem Dauereinsatz in Granit- und Sandsteinrissen verhält, kann ich nicht beurteilen, da die Fußklemmer bisher zwar ohne Probleme “gingen” aber nicht so vermehrt auftraten, dass man von Erfahrungen einer Dauerbelastung sprechen kann. Die dünnen und glatten Schnürsenkel gehen zwar sehr oft auf, machen aber keine Anstalten zu reißen oder anderweitig zu verschleißen. Das Einzige was mir etwas Sorge bereitet sind die Zugschlaufen aus dem schmalen Bandgewebe. Da es mich sehr stark an das Material des Solution Verschlusses erinnert ahne ich bei der immer wieder kehrenden Zugbelastung Schlimmes. Über kurz oder lang wird es durchscheuern – so meine Prognose. Wann und ob, bleibt bis jetzt noch unklar, da momentan alles noch spitzenmäßig ausschaut. Somit sieht es in Sachen Haltbarkeit gut für den Ganda Guide aus und sichert ihm einen weiteren Pluspunkt beim Abwiegen der Argumente.

Empfehlung/Einsatzbereich

Knöchelbereich ist zwar angenehm weich aber nicht wirklich stabil

Knöchelbereich ist zwar angenehm weich aber nicht wirklich stabil

Dieser La Sportiva Bergschuh ist, im alpinem Gelände und in Touren, welche viele leichte Klettermeter und Höhenmeter im Auf- und Abstieg in sich bergen, Zuhause. Überall da wo man stabiles aber dennoch leichtes Schuhwerk benötigt ist er die richtige Wahl. Für kleine Zustiege zum Sportklettern und im Alltag, finde ich den La Sportiva etwas unzweckmäßiger da das umständliche Auf- und Zumachen etwas Zeit und manchmal Nerven kosten kann. Für Klettereien bis zum 6ten  UIAA Grad sind diese Schuhe genau so geeignet, wie für 3 Stunden Zustiege zum Klettern. Klettersteige sind eine weitere Spielwiese des La Sportiva Ganda Guide, denn der stabile Stand und guter Grip in jedem Felstyp sind ein Garant der Sicherheit und der Performance in diesem vermeintlich sicherem Gelände. Als einen reinen Wanderschuh würde ich ihn zwar nicht empfehlen aber überall da, wo man sich seit Jahren einen Hybrid wünscht, wird man hier freudestrahlend fündig.

Fazit

Dieses Pärchen ist eine gute Geldanlage in Zeiten der € Krise

Dieses Pärchen ist eine gute Geldanlage in Zeiten der € Krise

Es ist eine gute Mischung aus Leichtigkeit, Stabilität, Flexibilität und Schutz die den Ganda Guide für alle Alpinenthusiasten interessant macht. Er stellt aufgrund seiner Eigenschaften eine perfekte funktionierende Symbiose dar. So viele gute und unverzichtbare Eigenschaften in einen Bergschuh zu bekommen ist wahrlich eine Meisterleistung und verdient einer entsprechenden Beachtung. Für alle, die lange im felsigen Gelände unterwegs sind und dabei schwierige Passagen unter Zeitdruck meistern müssen ist dieser “Multifunktionskletterschuh” eine klare Kaufempfehlung. Trotz (oder gerade wegen) fehlenden Gore-Tex Membran und der vermeintlichen “Schwachstelle” des La Sportiva an den Zugösen aus Bandmaterial ist Ganda Guide für mich ein treuer und zuverlässiger Begleiter im Gebirge geworden. Die Passform ist universal und lässt sich durch etwas Schweiß und Druck individuell formen. Alles in einem ein gelungenes Produkt für den Einsatz am Berg.

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