Testberichte

 VauDe Zelt Ferret Ultralight Zelt - Test

22.10.2012

VauDe Zelt Ferret Ultralight Zelt – Test

Ein Ultralight Zelt für Jedermann

Wer es gerne freiheitlich mag, der sucht sich seinen Schlafplatz abseits von Hotels und Pensionen oder Campingplätzen, der wählt die Variante mit dem Outdoor Zelt (weil ein bisschen Luxus = Dach über dem Kopf, darf es schon sein).

Traumplätze für lau

wenn die Freiheit grenzenlos wird …

Für meine 4wöchige Irland Reise im Juni diesen Jahres (es war der verregnetste Juni seit ewigen Zeiten laut lokaler Presse) war das VauDe Ferret Ultralight Zelt die erste Wahl: klein im Packmass, superleicht im Gewicht, komfortabel schnell im Aufbau und dennoch geräumig genug im Platzangebot.

Das VauDe Ferret

Das Ferret Ultralight Zelt ist im Nu aufgebaut, einzig die „Vordächer“ gehen etwas stramm ins dafür vorgesehene Löchlein, doch nach etwas Geduld (den Connector etwas runterdrehen) klappte auch diese finale Übung prima. Das Platzangebot ist dem Gewicht entsprechend natürlich keine Luxusherberge – doch ich kam mit meinen vier Packtaschen und einer weiteren Ortlieb RacPac prima unter. Der morgendliche Kaffeegenuss (Nescafe) im „Vorraum“ der Apside war ebenfalls vollkommen ausreichend. Sogar als sich Besuch aus Deutschland ankündigte (1 Person, 2 weitere Packtaschen und ein Rucksack) konnten wir mit etwas Organisation perfekt dem irischen Regen entfliehen. Womit wir beim Thema wären.

Regen. Auf Reisen gar nicht erwünscht, aber wohl unvermeidbar. Wehe dem, der hier nicht wasserfest unterwegs ist. Neben Gewicht und Packmass also das fast noch wichtigere Kriterium „Wetterstabilität“. Das Ferret Ultralight Zelt steht im irischen Sturm wie eine EINS und das Ferret trotzt auch nächtelangem „Prasseln“. Kein Tropfen kam rein in das Ferret Ultralight Zelt, die Melodie war dem Schlafe zuträglich. Auch der Boden war über jeden Zweifel erhaben.

Alles in allem also ein perfekter Reisebegleiter für all jene, die Wert auf geringes Gewicht und Volumen legen als auch einen zuverlässigen Begleiter brauchen. Kritikpunkte gibt es nur ganz wenige: die strammen Vordächer, und der etwas knapper werdene Raum im hinteren Teil von Vaudes Ultralight Zelt (das Dach fällt ab). Der hintere Stoff des Überzeltes erlaubt leider keine mittige Fixierung mittels Hering, sodass dieser Stoff sehr exakt gespannt und ausgerichtet werden muss. Eine zentrale Abspannöse würde hier Abhilfe schaffen und kostet im Herstellungsprozess nur wenige Cent mehr.

Ultralight Zelt eingepackt auf dem Fahrrad

Mein Hotel ist auf dem Gepäckträger

Fazit:

Klein, leicht, sehr gut. Für Radreisende, Wanderer und freiheitsliebende Abenteurer aber auch Ultralight Trekking Fans wirklich sehr zu empfehlen. Die grüne Farbe ist zudem noch eine perfekte Tarnung, falls man auf Bauers Wiese am Waldesrand nicht sofort entdeckt werden will.

3 Kommentare

  1. Wie ich sehe hat sich das Ferret doch etwas verändert. Ich habe noch den Vorgänger mit Gestängekanälen und OHNE Lüftung. Das Zelt stand im Hochland von Tibet wie eine 1 im Wind, aber wenn man bei 20 Grad im Regen zu zwei drinliegt, wird man gar. Ich werde es verkaufen, mir hat der eine Eingang überhaupt nicht gefallen. Man stolpert permanent über sein Gepäck oder die Schuhe. Für einen Alleinreisenden ideal, zu zweit macht es keinen Spaß. Aber Gewicht, Platzangebot in der Schlafkabine und die Wetterfestigkeit fand ich auch topp. Ich werde wohl zum MSR Huba Huba wechseln, da hat zwei Eingänge.

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