Testberichte

Testbericht Scott Spark Expert 29 Zoll

10.05.2012

Testbericht Scott Spark Expert 29 Zoll

Dank der zahlreich verfügbaren Testbikes im Hartwarenhaus des Bergzeit Outdoorcenters in Gmund hatte ich die Möglichkeit das neue Mountainbike Scott Spark Expert in 29 Zoll zu testen und einen ausführlichen Testbericht zu schreiben.

Erster Eindruck

Scott Direct Post Mount

Scott Direct Post Mount

Von der schönen schlichten Optik erst einmal abgesehen hat sich beim Mountainbike Scott Spark im Jahr von 2011 auf das 2012er einiges getan. Die Dämpferanlenkung wurde komplett überarbeitet, diese wurde sinnvoll in den Rahmen integriert und somit auch das Ansprechverhalten optimiert. Durch die nahezu mit dem Sattelrohr bündiger Wippe des Dämpfers wurde zugleich mehr Beinfreiheit geschaffen, wo sich beim alten Scott Spark doch gerne der ein oder andere die Knie am rahmen gewetzt hat. Gleich spürbar bei den ersten Metern im Test auf dem Rad ist die neu konstruierte Geometrie. Im Vergleich zum letzten Modelljahr ist das Mountainbike Scott Spark für 2012 etwas tourentauglicher geworden. Heißt, das Oberrohr wurde verkürzt und die Position ist nun nicht mehr nur für den „Racer“ geeignet sondern auch längere Touren oder sogar ein Alpencross ist damit nun ohne Probleme möglich. Im weiteren gibt es das Scott Spark ab 2012 als 26“ und 29“ Zoll.

Fahreindrücke auf Mountainbike Scott Spark 29

Scott Twinloc Lever System beim Scott Spark 29

Scott Twinloc Lever System beim Scott Spark

Das Scott Spark 29 fühlt sich gerade bei uns im Alpenvorland pudelwohl. Feldwege, Radwege, grobe Schotterstraßen oder doch der Trail vom Lieblingsberg. Das Spark macht alles mit. Mit Hilfe des Twinlockhebels am Lenker lässt sich das Spark vom Cockpit aus verändern. Dem Spark 26“ stehen 120mm Federweg zur Verfügung, dem 29er 100mm. Mit dem Twinlockhebel lässt sich zwischen Fullmode (also 120mm) und Lockout (0mm) variieren. Bei den Top-Modellen steht euch ein zusätzlicher Tractionmode zur Verfügung. Dieser eignet sich besonders in technisch schwierigen Bergaufpassagen oder auf wurzligen Waldwegen.

Scott Spark 29 Test im Gelände

Gerade auf den wurzligen Pfaden hatte das 29er deutliche Vorteile, die Laufräder fielen beim testen deutlich weniger in die Zwischenräume der Wurzeln und somit war es ein deutlich ruhigeres und schnelleres Fahren. Der Dämpfer von DT Swiss im Spark arbeitet im Test sehr sauber und Preziese. Kein lästiges Schaukeln oder Wippen, der Dämpfer arbeitet nur dann wenn er soll. Auch auf flachen Passagen hat das Scott Spark 29 voll überzeugt. Den Twinlockhebel ins Lockout gedrückt und somit entsteht aus dem Spark ein regelrechter Racer. Die Gabel verriegelt nicht komplett wird aber um einiges Straffer, sodass auch mit viel Speed auf dem Feldweg immer noch ein gewisser Komfort geboten wird.

Das konische Steuerrohr für mehr Kontrolle auf dem MTB

Das konische Steuerrohr für mehr Kontrolle auf dem MTB

Grundsätzlich ist es bei Scott so aufgeteilt, die Modellreihe geht von Spark 26“ 10 bis Spark 26“ 70. Hier beschreibt die Zahl die Ausstattungsmerkmale. Das 10er Modell ist die hochwertigste Ausstattung und zieht sich nach unten durch bis zum 70er Modell. Beim Spark 26er gibt es zusätzlich noch 3 Topmodelle. Das Spark RC, das Spark Premium und das Spark SL, das mit seinen 120mm Federweg dann bei nur noch 8,8kg liegt – Wahnsinn!

Beim 29er Spark sind 6 verschiedene Modelle zu bekommen. Los geht’s beim Spark 29 Comp über das Spark Team, Spark Elite, Spark Expert (Testbike), Spark PRO bis hin zum Topmodel Spark29 RC.

Fazit des Testberichts

Das Scott Spark Expert 29 Zoll ist ein echter Alleskönner unter den Mountainbikes. Ob Speed auf Feldwegen oder doch der technische Trail…es hat alles gemeistert. Die Ausstattung vom Expert überzeugte auch, die verbaute Shimano XT Gruppe bietet ein sehr gutes Preis Leistungsverhältnis und hohen Schaltkomfort. Auch die Rockshox Reba RL sowie die Avid Elixir 5 Scheibenbremsen brachten eine starke Leistung. Als Scott Genius LT Fahrer, bewege ich mich gerne auch schnell Bergab und das Spark 29 gab mir hier ein sehr sicheres Gefühl und fuhr sich durch seine 29 Zoll Laufräder wie ein 130mm Federweg Bike.

Fynn E. Hartwarenabteilung in Gmund

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