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Powder Magazin Freerideski Test

28.11.2011

Powder Magazin Freerideski Test

Was ist der beste Freeride-Ski? Diese Frage zu beantworten ist unmöglich. Zu unterschiedlich sind die individuellen Vorlieben, das Terrain, die Anforderungen an den Ski. Schon der Blick auf den Shape der so genannten Freerider zeigt keine klare Linie. Twintip, Full Rocker, Reverse Camber, Pintail, Progressive Sidecut. Das unterscheidet die fetten Latten vom Slalom-Carver, wo das Profil klar definiert ist und es für Entwickler und Konsument nur auf das Handling auf der Piste ankommt. Backcountry bedeutet für den einen Fahrer eben, steile Dolomiten-Rinnen zu fahren, andere suchen den tiefsten Powder. Und echte Könner verlangen einen straffen Contest-Ski mit großem Radius, wie ihn die Vorbilder in der Freeride World Tour fahren. Einsteiger dagegen wagen sich erstmal ein paar Meter neben die präparierte Piste – sicher ist sicher.

Ski sind Gebrauchsgegenstände!
Ski nutzen sich ab, man fährt die Kanten rund und Narben in den Belag. Sie wollen nach zwei bis drei Saisons ausgetauscht werden. Ski sind aber eine teure Anschaffung, besonders für die Core-Zielgruppe, die sich die Waffe der Wahl mangels Verfügbarkeit nur selten im Skiverleih mieten kann. Und selbst wenn man könnte – man verliert dadurch die Unabhängigkeit, in den Powder zu starten wann man möchte. Freerider besitzen Ski. Freerider besitzen sogar häufig mehrere Paar davon. Um heraus zu finden, was die 11/12er Modelle drauf haben, versammelten wir einige der dicksten Latten zum Vergleich am Kaunertaler Gletscher. Wer hat welchen Charakter, wer ist Allrounder, wer ist Spezialist? Mit dabei waren die populären Marken wie K2, Völkl, Scott oder Salomon, aber auch junge Firmen wie Skilogik. Für Freerider gilt schließlich häufig: Je individueller desto besser. Powderski erfüllen ja auch Statussymbol-Funktion. Der Nebenmann soll schon in der Liftschlange erkennen, wie ernst man es am Berg meint. Je brutaler desto besser. Gruselige Dekors, Totenköpfe oder blutrünstige Szenen gibt es noch (K2, Skilogic), sie werden aber immer mehr von ruhigen, edlen Designs abgelöst (Fischer).

Welches Konzept für wen?
Wie anderen Bereichen gilt auch bei Ski: probieren geht über studieren. Das Kaunertal bot Ende März 2011 noch tiefen frischen Powder, zerfahrenes Terrain und harte, bestens präparierte Pisten. Jeder Ski wurde von jedem Fahrer in allen Bedingungen gefahren. Dabei haben wir festgestellt, dass extreme Vollrocker-Modelle im Powder von Einsteigern geliebt werden, Fahrer mit sehr guter Technik kommen hingegen mit einem klassischeren Shape…

Kompletten Ski Test lesen in der Herbst 2011 Ausgeba vom Bergzeit Partner Magazin, dem Powder Magazin!

Powder Magazin - Das Bergzeit Partner Magazin

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