Testberichte

Völkl Gotama Modell 2011/2012 | Ski - Test

05.12.2011

Völkl Gotama Modell 2011/2012 | Ski – Test

Der Völkl Gotama ist ein echter Dauerbrenner unter den Freerideski. Seit nunmehr fast einem Jahrzehnt gibt es den beliebten Ski der bayerischen Hausmarke Völkl. Trotz steter Weiterentwicklungen ist er für viele Freerider immer noch einer der klassischen Freerideski schlechthin.

Souverän wie gewohnt

Freerideski Völkl Gotama

Freerideski Völkl Gotama

Eigentlich gibt es nicht viel über den neuen Gotama zu schreiben. Eigentlich. Er erledigt seine Aufgabe als „do-it-all“ Freerideski seit dem ersten Modell in mattschwarz und dezentem Buddha-Aufdruck souverän wie eh und je. Dennoch sind die Weiterentwicklungen nicht zu übersehen und nur positiv. Die wohl markanteste Änderung im Laufe der Jahre bei den Völkl Freerideski war die Einführung der durchgehend negativen Vorspannung. So auch beim Gotama. Man könnte nun erwarten, dass mit dem sogenannten „Rocker“ nun die Pisteneigenschaften gelitten haben – dies tun sie aber nicht. Eher das Gegenteil ist der Fall. Durch die verkürzte Kontaktfläche wird der Gotama noch drehfreudiger und somit verspielter. Und wer gern das Gas stehen lässt und die Pisten hinabcarven will, dem wird dies bei entsprechender Geschwindigkeit auch sehr gut gelingen. Die Skepsis der Pistentauglichkeit gegenüber dem Vorgängermodell mit positiver Vorspannung ist bereits nach den ersten Schwüngen wie verflogen.

Freerideski Völkl Gotama

Freerideski Völkl Gotama

Allerdings muss man auch klar feststellen, dass ein Ski mit 105mm Mittelbreite niemals auf harter Piste oder in der Buckelpiste so gut gehen wird, wie ein spezieller Renn- oder Buckelski. Auch wird ein extrem breiter Powderski in tiefem Schnee mehr Auftrieb erzeugen als der als mittelbreite einzustufende Gotama. Was man allerdings erwarten kann, ist, dass der Gotama in jeglichen Bedingungen eine durchweg souveräne Figur abgibt. Perfekt ausbalanciert zieht man mit dem Gotama durch frischen Pulverschnee, ebenso wie durch verspurtes Gelände oder ein steiles Couloir. Geschmeidig werden Unebenheiten und Schläge hingenommen und man gleitet oder carvt nur so dahin. Die Mittelbreite ist auch gerade noch so üppig gewählt, dass man auch auf längeren Freeridetouren angenehm aufsteigen kann, ohne dass im Anschluss ein Besuch beim Orthopäden fällig wird. Und selbst eine Freestyle-Session übersteht man mit dem Gotama dank aufgebogenem Ende unbeschadet.

 

Fazit

Der Gotama war, ist und bleibt einer der Top-Freerideski mit dem sogar die eine oder andere Abfahrt auf der Piste oder eine Skitour möglich ist. Das neue Rockerdesign unterstreicht die Freerideeigenschaften in weichem Schnee und erleichtert zudem das Handling auch bei schlechten Schneebedingungen und auf der Piste.

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